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Mallorca Atlas Die Insel erleben Merkliste
Offene Bogengalerie des Klosters Cura mit Steinsäulen, dahinter Kiefern und der weite Blick über die Ebene des Pla bis zum Horizont.

Atlas / Pla de Mallorca

Santuari de Cura

Sehenswertes

Ein Klostergut auf dem höchsten Punkt des Pla, 548 Meter über der Ebene. Ramon Llull zog sich hier im 13. Jahrhundert zurück; heute gibt es einen Kreuzgang, ein kleines Museum, ein Lokal — und den weitesten Blick der Insel.

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Hier liegt
Santuari de Cura
Lage von Santuari de Cura auf Mallorca
Lage von Santuari de Cura

Santuari de Cura in 30 Sekunden

Das Wichtigste auf einen Blick

Lohnt für
Einen kurzen Besuch
Passt zu
Wer den weitesten Rundblick über die Insel sucht
Beste Monate
Januar–Mai, September–Dezember
Zeitbedarf
Eine bis zwei Stunden
Ohne Mietwagen
Mietwagen nötig
Parken
Parkplatz oben am Kloster, kostenfrei; an Wochenenden knapp
Eher nichts für
Wer bei Dunst oder tiefen Wolken kommt — dann fehlt der ganze Grund
Zugänglichkeit
Kinderwagen: Weitgehend machbar · Rollstuhl: Höfe und Galerie befahrbar, einzelne Stufen im Weg
  • Sehenswertes

Mallorca fühlen. Besser entscheiden.

Verziertes steinernes Eingangsportal des Klosters Cura mit Wappen, Kreuz und schmiedeeisernem Tor, dahinter Kiefern.

Das Portal ist die einzige Repräsentation. Dahinter wird es sofort schlicht.

Kreuzgang des Klosters Cura mit steinernen Rundbögen, im Innenhof hohe Palmen und ein Brunnen zwischen Pflanzen.

Im Kreuzgang wachsen Palmen. Das ist mallorquinischer, als es klingt.

Gewölbter heller Saal des Klosters Cura mit Kreuzrippendecke, an den Wänden gerahmte Bilder und Vitrinen mit Ausstellungsstücken.

Die frühere Grammatikaula, heute ein kleines Museum zu Ramon Llull. Klein, aber am richtigen Ort.

Santuari de Cura kennenlernen

Passt Santuari de Cura zu deinen Plänen?

Was dich hier erwartet — und was du für deinen Besuch wissen solltest.

Für wen es gut passt

  • Wer den weitesten Rundblick über die Insel sucht
  • Wer sich für Ramon Llull und die Geschichte der Insel interessiert
  • Wer im Kloster übernachten will — es gibt einfache Zimmer
  • Rennradfahrer; die Auffahrt ist ein Klassiker

Für wen es weniger passt

  • Wer bei Dunst oder tiefen Wolken kommt — dann fehlt der ganze Grund
  • Wer ein Museum mit Umfang erwartet; die Aula ist klein
  • Wer Ruhe sucht, ohne früh oder spät zu kommen
  • Wer baden will

Fahrzeit ab Flughafen

35 Min.

30 km

Busverbindung

Keine Verbindung auf den Berg

Region

Pla de Mallorca

Höhe

548 m

über NN

Saisonkompass — wann Santuari de Cura lohnt

Oktober lohnt

Warmes Licht am späten Nachmittag.

ruhig alles offen

lohnt bedingt eher nicht geschlossen

Lohnt in Januar, Februar, März, April, Mai, September, Oktober, November und Dezember.

Wo das liegt

Lage von Santuari de Cura

Lage von Santuari de Cura auf Mallorca Palma Alcúdia Sóller Manacor
Lage von Santuari de Cura
Gemeinde
Algaida
Höhe
548 m über NN
Flughafen
30 km , rund 35 Minuten
Mietwagen
nötig
Lohnt für
einen kurzen Halt
Koordinaten
39.5250,2.9256

In Google Maps öffnen In Apple Karten öffnen

Was Santuari de Cura ist

Ein Klostergut auf dem Gipfel des Puig de Randa, 548 Meter hoch, Gemeinde Algaida. Ramon Llull soll sich hier im 13. Jahrhundert zurückgezogen und 1275 die erste Einsiedelei gegründet haben. Im 20. Jahrhundert übertrug der Bischof von Palma die Wiederherstellung den mallorquinischen Franziskanern.

Warum die Aussicht hier besonders ist

In der Tramuntana steht man höher — und sieht Berge. Hier steht man über einer vollkommen flachen Ebene, und deshalb sieht man von diesem Punkt mehr von Mallorca als von jedem Gipfel im Norden: den ganzen Pla, die Bucht von Palma, an klaren Tagen die Küsten auf beiden Seiten.

Im Februar liegt die Mandelblüte als heller Teppich über der Ebene.

Verziertes steinernes Eingangsportal des Klosters Cura mit Wappen, Kreuz und schmiedeeisernem Tor, dahinter Kiefern.
Das Portal ist die einzige Repräsentation. Dahinter wird es sofort schlicht.

Was oben steht

Einen Kreuzgang, in dem Palmen wachsen. Die Kirche, frei zugänglich. Die frühere Grammatikaula, in der heute ein kleines Museum mit Erinnerungsstücken, Büchern und Handschriften zu Ramon Llull untergebracht ist. Ein Lokal mit Terrasse. Und einfache Gästezimmer in den früheren Zellen.

Der Zugang zum Gelände ist frei. Eine Eintrittskasse gibt es nicht.

Gewölbter heller Saal des Klosters Cura mit Kreuzrippendecke, an den Wänden gerahmte Bilder und Vitrinen mit Ausstellungsstücken.
Die frühere Grammatikaula, heute ein kleines Museum zu Ramon Llull. Klein, aber am richtigen Ort.

Der Weg

Über die schmale, kurvige Straße durch den kleinen Ort Randa, durchgehend asphaltiert, oben ein Parkplatz. Keine Busverbindung. Zu Fuß dauert der Aufstieg von Randa rund eine Stunde; für Rennradfahrer ist die Auffahrt einer der Klassiker der Insel.

Kreuzgang des Klosters Cura mit steinernen Rundbögen, im Innenhof hohe Palmen und ein Brunnen zwischen Pflanzen.
Im Kreuzgang wachsen Palmen. Das ist mallorquinischer, als es klingt.

Wann man kommt

Januar und Februar für die klarste Luft, März und Oktober für alles zusammen. Im Hochsommer liegt Dunst über der Ebene und nimmt genau die Fernsicht weg, für die man hinauffährt — dann steht man oben und sieht Grau.

Und wer die Möglichkeit hat: oben bleiben. Der späte Nachmittag ist die beste Stunde, und der Abend gehört fast niemandem mehr.

Steinerne Kapelle des Klosters Cura mit Freitreppe und Portal, flankiert von hohen Zypressen und einer bewachsenen Mauer.
Die Kirche ist frei zugänglich. Für die meisten ist sie nicht der Grund zu bleiben.

Ansichten

Santuari de Cura auf Mallorca

Verziertes steinernes Eingangsportal des Klosters Cura mit Wappen, Kreuz und schmiedeeisernem Tor, dahinter Kiefern.
Santuari de CuraDas Portal ist die einzige Repräsentation. Dahinter wird es sofort schlicht.
Kreuzgang des Klosters Cura mit steinernen Rundbögen, im Innenhof hohe Palmen und ein Brunnen zwischen Pflanzen.
Santuari de CuraIm Kreuzgang wachsen Palmen. Das ist mallorquinischer, als es klingt.
Gewölbter heller Saal des Klosters Cura mit Kreuzrippendecke, an den Wänden gerahmte Bilder und Vitrinen mit Ausstellungsstücken.
Santuari de CuraDie frühere Grammatikaula, heute ein kleines Museum zu Ramon Llull. Klein, aber am richtigen Ort.
Innenhof des Klostergeländes Cura mit Bogengang, Steinhäusern, Zypressen und Kletterpflanzen unter blauem Himmel.
Santuari de CuraKein Museumsbetrieb — hier wird gewohnt und gearbeitet.
Langgestreckter zweigeschossiger Klostertrakt aus Naturstein mit grünen Fensterläden, davor ein gepflasterter Platz und alte Bäume.
Santuari de CuraHinter diesen Fenstern liegen die früheren Zellen. Man kann darin übernachten.
Steinerne Kapelle des Klosters Cura mit Freitreppe und Portal, flankiert von hohen Zypressen und einer bewachsenen Mauer.
Santuari de CuraDie Kirche ist frei zugänglich. Für die meisten ist sie nicht der Grund zu bleiben.

Wie viel Zeit hast du?

Was man in Santuari de Cura tut

Drei Stunden

Hinauffahren, den Kreuzgang und die Aula ansehen, dann an der Galerie entlang, von der aus der Blick nach Norden über den Pla geht.

Ein halber Tag

Zusätzlich die beiden anderen Klöster am Berg — Gràcia auf halber Höhe und Sant Honorat dazwischen — und der kleine Ort Randa unten.

Ein ganzer Tag

Mit Montuïri, Algaida oder Llucmajor zusammen. Oder man bleibt und isst hier oben zu Mittag.

Bei Regen

Nicht sinnvoll. Bei tief hängenden Wolken sieht man von 548 Metern genauso wenig wie von null.

Praktisch

Parken
Parkplatz oben am Kloster, kostenfrei; an Wochenenden knapp
Zeitbedarf
Eine bis zwei Stunden
Hinweis
Der Zugang zum Gelände, zum Kreuzgang und zur Kirche ist frei. Es gibt ein Lokal mit Terrasse und einfache Gästezimmer im ehemaligen Klostertrakt.
Bus
Keine Verbindung auf den Berg
Zugänglichkeit
Gepflasterte Höfe, wenige Stufen · Kinderwagen: Weitgehend machbar · Rollstuhl: Höfe und Galerie befahrbar, einzelne Stufen im Weg · Hunde: Angeleint, im Innenbereich nicht
Gibt es nicht
Busverbindung · Großes Museum · Eintrittskasse · Aussicht bei Dunst
Koordinaten
39.5250,2.9256 Google Maps Apple Karten

Was in Reichweite liegt

Sehenswürdigkeiten

In der Umgebung

Entfernungen ohne Zeitangabe sind Luftlinie. Auf Mallorca kann die Fahrzeit deutlich darüber liegen — wo mir das bekannt ist, steht sie dabei.

Von diesen Orten aus erreichbar

Von hier aus

Kurz beantwortet

Häufige Fragen zu Santuari de Cura

Was ist das Santuari de Cura?

Ein Klostergut auf dem Gipfel des Puig de Randa, 548 Meter hoch, in der Gemeinde Algaida. Ramon Llull soll sich hier im 13. Jahrhundert zurückgezogen und 1275 die erste Einsiedelei gegründet haben. Im 20. Jahrhundert übertrug der Bischof von Palma die Wiederherstellung den mallorquinischen Franziskanern.

Was kann man dort besichtigen?

Den Kreuzgang mit Palmen, die Kirche, die Galerie mit dem Blick über den Pla — und die frühere Grammatikaula, in der heute ein kleines Museum mit Erinnerungsstücken, Büchern und Handschriften zu Ramon Llull untergebracht ist. Der Zugang zum Gelände ist frei.

Kann man im Kloster übernachten?

Ja. Die früheren Mönchszellen wurden zu einfachen Gästezimmern hergerichtet; dazu gibt es ein Lokal mit Terrasse. Wer den Sonnenuntergang und den Sternenhimmel über dem Pla sehen will, ist damit an der richtigen Stelle.

Wie kommt man hinauf?

Über die schmale, kurvige Straße durch den kleinen Ort Randa; sie ist durchgehend asphaltiert, oben gibt es einen Parkplatz. Eine Busverbindung auf den Berg existiert nicht. Zu Fuß dauert der Aufstieg von Randa rund eine Stunde.

Wann ist die Sicht am besten?

Im Januar und Februar, wenn die Luft am klarsten ist, und im März. Im Hochsommer liegt Dunst über der Ebene und nimmt genau die Fernsicht weg, für die man hinauffährt. Bei tief hängenden Wolken lohnt die Auffahrt nicht.

Praktisches auf einen Blick

Wann ist die beste Reisezeit für Santuari de Cura?

Für einen Besuch empfehlen sich diese Monate: September bis Mai. Für Januar gilt: Klarste Luft des Jahres — die beste Sicht, wenn es nicht regnet.

Lohnt sich Santuari de Cura im Juli und August?

Im Juli und August lohnt sich ein Besuch mit Einschränkungen. In beiden Monaten ist es meist voll. Dunst nimmt die Fernsicht, der Parkplatz ist mittags voll.

Wie weit ist Santuari de Cura vom Flughafen Palma entfernt?

Vom Flughafen Palma sind es rund 30 Kilometer und etwa 35 Minuten Fahrzeit. Über Randa führt die einzige Straße hinauf, schmal und kurvig, aber durchgehend asphaltiert. Oben gibt es einen Parkplatz. Zu Fuß dauert der Aufstieg von Randa rund eine Stunde.

Braucht man für Santuari de Cura einen Mietwagen?

Ja. Ohne eigenes Fahrzeug ist Santuari de Cura nur schwer zu erreichen. Öffentlicher Verkehr: Keine Verbindung auf den Berg.

Wo kann man bei Santuari de Cura parken?

Parkplatz oben am Kloster, kostenfrei; an Wochenenden knapp.

Ist Santuari de Cura mit Kinderwagen oder Rollstuhl machbar?

Wege und Untergrund: Gepflasterte Höfe, wenige Stufen. Mit Kinderwagen: Weitgehend machbar. Mit Rollstuhl: Höfe und Galerie befahrbar, einzelne Stufen im Weg.

Sind Hunde bei Santuari de Cura erlaubt?

Angeleint, im Innenbereich nicht.

Santuari de Cura gehört zum Schönsten auf Mallorca

Text und Fotos: . Seit 2013 auf Mallorca unterwegs — mit dem Rad, zu Fuß und mit der Kamera.