Atlas / Migjorn
Porto Petro
Anderthalb Kilometer und eine Welt von Cala d'Or entfernt: ein Naturhafen, in dem morgens noch Fischer ihren Fang löschen, zwei kleine Sandbuchten und so wenig Betrieb, dass man abends in einem Lokal sitzen bleibt.
Porto Petro
Porto Petro in 30 Sekunden
Das Wichtigste auf einen Blick
- Lohnt für
- Einen kurzen Besuch
- Passt zu
- Wer einen arbeitenden Naturhafen sehen will
- Beste Monate
- März–Juni, September–Oktober
- Zeitbedarf
- Zwei bis drei Stunden, mit Cala Mondragó ein halber Tag
- Mit Kindern
- Gut, aber wenig Platz
- Ohne Mietwagen
- Mietwagen empfohlen
- Parken
- In den Nebenstraßen, in der Hochsaison eng
- Badeeinstieg
- Flach und geschützt
- Eher nichts für
- Wer einen großen Badestrand braucht; die beiden Buchten sind klein
- Zugänglichkeit
- Kinderwagen: Am Hafen ja, zu den Buchten eingeschränkt · Rollstuhl: Hafenbereich befahrbar
Mallorca fühlen. Besser entscheiden.
Porto Petro kennenlernen
Passt Porto Petro zu deinen Plänen?
Was dich hier erwartet — und was du für deinen Besuch wissen solltest.
Für wen es gut passt
- Wer einen arbeitenden Naturhafen sehen will
- Wer in Cala d'Or wohnt und abends etwas Ruhigeres sucht
- Schnorchler und Taucher
- Wer die Cala Mondragó besuchen will — sie liegt nur wenige hundert Meter südlich
Für wen es weniger passt
- Wer einen großen Badestrand braucht; die beiden Buchten sind klein
- Wer Auswahl an Läden und Lokalen sucht
- Wer Nachtleben will
- Wer im Hochsommer einen Platz am Sand erwartet
Fahrzeit ab Flughafen
55 Min.
57 km
Busverbindung
Verbindungen ab Cala d'Or und Santanyí
Region
Migjorn
Nächster Strand
Cala d'Or
2 km
Höhe
8 m
über NN
Saisonkompass — wann Porto Petro lohnt
Oktober lohnt
ruhig teilweise geschlossen
Lohnt in März, April, Mai, Juni, September und Oktober. Eher meiden in August. Weitgehend geschlossen in Januar, Februar, November und Dezember.
Wo das liegt
Lage von Porto Petro
- Region
- Migjorn
- Gemeinde
- Santanyí
- Einwohner
- 700
- Höhe
- 8 m über NN
- Flughafen
- 57 km , rund 55 Minuten
- Mietwagen
- empfohlen
- Lohnt für
- einen kurzen Halt
- Koordinaten
- 39.3633,3.2100
Der Naturhafen
Porto Petro liegt rund anderthalb Kilometer südlich von Cala d’Or und war ursprünglich eine kleine Fischersiedlung an einem Naturhafen. Heute liegen dort neben den traditionellen Booten auch Segelyachten und mittelgroße Motorboote.
Was den Ort interessant macht, ist, dass der Hafen arbeitet: Wer früh aufsteht, sieht mit etwas Glück Fischer ihren Fang löschen; tagsüber wird an den Booten geschraubt, gestrichen und geslippt.
Die beiden Buchten
In der Bucht liegen zwei kleine Sandstrände: Caló de sa Torre und Cala Egos. Beide sind flach und geschützt — und beide sind klein. Im Sommer sind sie vollständig belegt, denn hier baden nicht nur Urlauber, sondern vor allem Mallorquiner.
Wer Platz zum Liegen sucht, fährt die wenigen hundert Meter weiter zur Cala Mondragó im Naturpark.

Versorgung
Wenige Geschäfte, wenige Restaurants und Cafés. Hervorzuheben ist Los Caracoles direkt am Hafen mit traditioneller mallorquinischer Küche und Blick über die Bucht.
In der zweiten und dritten Reihe merkt man allerdings, dass hier früher mehr los war — leerstehende Gebäude, aufgegebene Betriebe. Dieses Problem teilt Porto Petro mit vielen Orten der Ostküste.
Für Schnorchler und Taucher ist der geschützte Hafen mit seinen felsigen Rändern eine gute Adresse.

Wann man kommt
Mai und Oktober. Im März ist der Hafen ohne Publikum am schönsten, auch wenn der Ferienbetrieb ruht. Im August sind die beiden Buchten schlicht zu klein für die Zahl der Leute — dann kommt man zum Essen und nicht zum Baden.

Ansichten
Porto Petro auf Mallorca
Wie viel Zeit hast du?
Was man in Porto Petro tut
Drei Stunden
Früh am Hafen anfangen — mit etwas Glück löschen die Fischer gerade ihren Fang —, den Uferweg entlang, in einer der beiden Buchten baden.
Ein halber Tag
Zusätzlich hinüber zur Cala Mondragó, wenige hundert Meter südlich im Naturpark, mit deutlich mehr Strand.
Ein ganzer Tag
Vormittags Cala Mondragó, mittags hier essen, nachmittags nach Cala Figuera oder in die Buchten um Santanyí.
Bei Regen
Nichts. Dann Santanyí oder die Höhlen bei Porto Cristo.
Der Strand im Steckbrief
- Untergrund
- Feiner Sand in zwei kleinen Buchten
- Einstieg
- Flach und geschützt
- Länge
- Caló de sa Torre und Cala Egos, beide klein
- Schatten
- Wenig
- Wind
- Im Naturhafen geschützt
- Mit Kindern
- Gut, aber wenig Platz
- Vor Ort
- Wenige Restaurants und Cafés am Hafen · Kleine Geschäfte · Sportboothafen · Kein nennenswerter Liegenverleih
Praktisch
- Parken
- In den Nebenstraßen, in der Hochsaison eng
- Öffentlich
- Verbindungen ab Cala d'Or und Santanyí
- Zeitbedarf
- Zwei bis drei Stunden, mit Cala Mondragó ein halber Tag
- Hinweis
- Die beiden Sandbuchten Caló de sa Torre und Cala Egos sind klein und im Sommer restlos belegt. Zum Baden lohnt sich die Cala Mondragó nebenan.
- Bus
- Verbindungen ab Cala d'Or und Santanyí, in der Saison mehrmals täglich
- Versorgung
- Supermarkt: Kleine Geschäfte im Ort; größere Einkäufe in Cala d'Or · Apotheke: In Cala d'Or · Arzt: In Santanyí · Geldautomat: Vereinzelt im Ort · Tankstelle: In Cala d'Or oder Santanyí
- Zugänglichkeit
- Uferweg weitgehend eben, zu den Buchten teils Stufen · Kinderwagen: Am Hafen ja, zu den Buchten eingeschränkt · Rollstuhl: Hafenbereich befahrbar · Hunde: An den Badebuchten in der Saison nicht erlaubt
- Gibt es nicht
- Großer Sandstrand · Auswahl an Lokalen · Nachtleben · Hotelzeile
- Koordinaten
- 39.3633,3.2100 Google Maps Apple Karten
Was in Reichweite liegt
Sehenswürdigkeiten
In der Umgebung
Eine kleine Klosteranlage aus dem 15. Jahrhundert auf einem 205 Meter hohen Berg bei S'Alqueria Blanca — kaum …
Eine Felsenburg auf 408 Metern über Felanitx, deren Mauern unmittelbar auf dem Abbruch stehen. Von den Zinnen …
Ein Felsentor, das freistehend im Meer steht — das bekannteste Motiv der Südostküste. Der Aussichtspunkt liegt …
Auf 509 Metern über Felanitx, am Südende der Serra de Llevant, steht seit 1348 eine Wallfahrtskirche — heute mit …
Der südlichste Punkt Mallorcas: ein Leuchtturm von 1863 auf flachem Felsboden, davor das offene Meer — und am …
Entfernungen ohne Zeitangabe sind Luftlinie. Auf Mallorca kann die Fahrzeit deutlich darüber liegen — wo mir das bekannt ist, steht sie dabei.
Wenn es hier nicht passt
Strände und Bademöglichkeiten im Umfeld
Ein Ferienort, der in den 1930er-Jahren am Reißbrett entworfen wurde — von einem Ibizenker, im Stil seiner Heimat …
Drei Strände in einem Naturpark: S'Amarador, Ses Fonts de n'Alís und der kleine Caló des Borgit. Feiner weißer …
Fischerort in einem schmalen, zweiarmigen Meereseinschnitt, an dessen Wänden Bootshäuser mit hölzernen Slipanlagen …
Weißer Strand zwischen hohen Felswänden, davor kristallklares Wasser, an den Rändern Fischerhäuser mit Bootstoren …
Von hier aus
Kurz beantwortet
Häufige Fragen zu Porto Petro
Welche Strände gibt es in Porto Petro?
Zwei kleine Sandbuchten in der Hafenbucht: Caló de sa Torre und Cala Egos. Beide sind flach und geschützt, aber klein — im Sommer sind sie vollständig belegt, weil neben Urlaubern auch viele Mallorquiner herkommen. Wer Platz braucht, fährt zur Cala Mondragó nebenan.
Was unterscheidet Porto Petro von Cala d'Or?
Anderthalb Kilometer und das gesamte Programm. Cala d'Or ist eine Touristenregion mit entsprechender Infrastruktur; Porto Petro hat wenige Geschäfte, wenige Restaurants und einen Hafen, der noch arbeitet. Wer Betrieb will, wohnt in Cala d'Or und kommt zum Essen herüber.
Kann man in Porto Petro schnorcheln?
Ja, der Naturhafen und die felsigen Ränder der Bucht sind dafür gut geeignet, und auch Taucher kommen hier auf ihre Kosten. Das Wasser ist geschützt und meist ruhig.
Wie kommt man von Porto Petro zur Cala Mondragó?
Nur wenige hundert Meter südlich beginnt der Naturpark Mondragó mit den Stränden S'Amarador, Ses Fonts de n'Alís und Caló des Borgit. Mit dem Auto sind es rund acht Minuten bis zum Parkplatz, von dort geht es zu Fuß weiter.
Lohnt sich Porto Petro am Abend?
Ja, das ist die beste Zeit hier. Am Hafen liegen einige Lokale mit Blick über die Bucht — hervorzuheben ist Los Caracoles mit traditioneller mallorquinischer Küche. Es hat niemand Eile, und der Ort leert sich nicht schlagartig wie die reinen Badeorte.
Praktisches auf einen Blick
Wann ist die beste Reisezeit für Porto Petro?
Für einen Besuch empfehlen sich diese Monate: März bis Juni sowie September und Oktober. Öffnung und Zugänglichkeit sind November bis Februar eingeschränkt. Beachte dazu die Hinweise zum Besuch auf dieser Seite. Für März gilt: Hafen ohne Publikum — die beste Zeit dafür.
Lohnt sich Porto Petro im Juli und August?
Im Juli lohnt sich ein Besuch mit Einschränkungen, im August bietet sich eher ein anderer Reisemonat an. Im Juli ist es meist voll, im August überfüllt. Die beiden Buchten sind winzig und ab dem Vormittag belegt.
Wie weit ist Porto Petro vom Flughafen Palma entfernt?
Vom Flughafen Palma sind es rund 57 Kilometer und etwa 55 Minuten Fahrzeit. Von Cala d'Or sind es nur anderthalb Kilometer. Im Ort parkt man in den Nebenstraßen — in der Hochsaison eng.
Braucht man für Porto Petro einen Mietwagen?
Empfohlen. Es geht auch ohne, mit Auto ist Porto Petro aber deutlich einfacher zu erreichen. Öffentlicher Verkehr: Verbindungen ab Cala d'Or und Santanyí, in der Saison mehrmals täglich.
Wo kann man bei Porto Petro parken?
In den Nebenstraßen, in der Hochsaison eng.
Kann man bei Porto Petro baden?
Ja. Untergrund: Feiner Sand in zwei kleinen Buchten. Einstieg: Flach und geschützt. Caló de sa Torre und Cala Egos, beide klein. Schatten: Wenig. Für Kinder: Gut, aber wenig Platz.
Ist Porto Petro mit Kinderwagen oder Rollstuhl machbar?
Wege und Untergrund: Uferweg weitgehend eben, zu den Buchten teils Stufen. Mit Kinderwagen: Am Hafen ja, zu den Buchten eingeschränkt. Mit Rollstuhl: Hafenbereich befahrbar.
Sind Hunde bei Porto Petro erlaubt?
An den Badebuchten in der Saison nicht erlaubt.
Text und Fotos: Friedhelm Fischer. Seit 2013 auf Mallorca unterwegs — mit dem Rad, zu Fuß und mit der Kamera.