Migjorn
Es Trenc — Heller Sand und Dünen prägen Es Trenc. Die Vegetation hinter dem Strand gehört zum geschützten Lebensraum.
Der Migjorn ist der Süden — die Gemeinden Llucmajor, Campos, ses Salines, Santanyí und Felanitx. Im Westen flach, weit und hell, mit den längsten Sandstränden der Insel und den Salzgärten dahinter. Im Osten kippt die Küste in Fels: Dort liegen die Calas, für die Mallorca berühmt ist.
Die Strände
Es Trenc ist der bekannteste: mehrere Kilometer heller Sand ohne Hotelzeile dahinter, seit 2017 Naturpark. Östlich davon liegen die nur zu Fuß erreichbaren Buchten Platja des Carbó und Platja des Caragol, westlich Sa Ràpita, S’Estanyol und die eingeschnittene Cala Pi. Das Türkis, für das diese Küste bekannt ist, kommt von den Seegraswiesen davor — deshalb wird angespültes Neptungras an vielen Stellen bewusst liegen gelassen.
Salz und Stein
Zwischen Campos und der Küste liegen die Salines d’Es Trenc: rund 170 Hektar Becken, in denen jährlich etwa zehntausend Tonnen Meersalz entstehen. Die rosa Farbe stammt von einer Alge, von der wiederum die Flamingos leben. Weiter östlich, um Santanyí, wird der Marès gebrochen — jener goldgelbe Kalksandstein, aus dem die Kathedrale von Palma, das Castell de Bellver und die Handelsbörse Sa Llotja bestehen.
Die Calas des Südostens
Ab Santanyí wird die Küste zerklüftet. Cala Santanyí, Cala Llombards, Caló des Moro, Cala s’Almunia, Cala Mondragó, Cala Figuera, Porto Petro, Cala d’Or und weiter nördlich Portocolom und Cala Brafi — schmale Einschnitte zwischen Felsrippen, klar, klein und im Hochsommer früh voll. Die bekannten unter ihnen sind im Juli und August gegen elf Uhr erreicht, teilweise werden die Zufahrten dann gesperrt.
Wann du herkommen solltest
Mai und Juni, wenn das Wasser warm wird und die Strände noch leer sind, sowie September und Oktober, wenn das Meer noch Sommerwärme gespeichert hat. Bei Nordwind ist der Süden die ruhigste Küste der Insel. Im Hochsommer sind die Parkplätze an Es Trenc ab neun Uhr belegt — dann lohnt der Weg zu Fuß von Sa Ràpita.
Alle Orte der Region
Migjorn: Orte, Buchten und Sehenswürdigkeiten
Cala Brafi
130 Meter Bucht ohne alles: kein Kiosk, kein Schild, keine Straße. Nur ein Trampelpfad zwischen Trockenmauern, eine Mauer zum Übersteigen, die Ruine ein…
Cala d'en Marçal
Goldgelber Sand, flacher Einstieg und eine eigene Bushaltestelle: die Badebucht von Portocolom, wenige hundert Meter vom Ort entfernt. Bequem, familient…
Cala d'Or
Ein Ferienort, der in den 1930er-Jahren am Reißbrett entworfen wurde — von einem Ibizenker, im Stil seiner Heimat. Weiße kubische Bauten, dazwischen ach…
Cala Figuera
Fischerort in einem schmalen, zweiarmigen Meereseinschnitt, an dessen Wänden Bootshäuser mit hölzernen Slipanlagen kleben. Der letzte Küstenort im Südos…
Cala Llombards
Weißer Strand zwischen hohen Felswänden, davor kristallklares Wasser, an den Rändern Fischerhäuser mit Bootstoren direkt im Fels. Längst kein Geheimtipp…
Cala Mondragó
Drei Strände in einem Naturpark: S'Amarador, Ses Fonts de n'Alís und der kleine Caló des Borgit. Feiner weißer Sand zwischen Kiefern und Fels — und ein…
Cala Pi
Eine schmale Schlucht, die sich vierhundert Meter ins Land schneidet, am Ende ein kurzer Sandstrand. Dazu alte Bootshäuser am Wasser und ein Wachturm vo…
Cala s'Almunia
Keine Badebucht im üblichen Sinn: 110 steile Stufen hinunter, unten Fischerhäuser, Bootsschuppen, Fels und ein winziger Sandstreifen. Der Zugang zum Cal…
Cala Santanyí
Weißer Sand in einer Felsenbucht, flach ins Wasser abfallend, Hotels direkt dahinter. Die familientauglichste der Santanyí-Buchten — und der bequemste A…
Caló des Moro
Die meistfotografierte Bucht Mallorcas — und eine der wenigen, die man wirklich klettern muss: erst 110 Stufen zur Cala s'Almunia, dann Trampelpfade, da…
Campos
Ein Ackerbauort im Süden mit Straßen aus goldgelbem Sandstein, in dem seit Generationen Milch, Kapern und Gemüse erzeugt werden. Kein Ferienort — der We…
Capocorb Vell
Eine Siedlung aus der Bronzezeit auf einem Feld an der Südküstenstraße: fünf Wachtürme aus Zyklopenmauerwerk und die Grundmauern von achtundzwanzig Häus…
Castell de Santueri
Eine Felsenburg auf 408 Metern über Felanitx, deren Mauern unmittelbar auf dem Abbruch stehen. Von den Zinnen sieht man von der Ostküste bis zur Bucht v…
Colònia de Sant Jordi
Ein früherer Fischerhafen im Süden, heute Ferienort mit mehreren kleinen Stränden vor der Tür. Von hier fahren die Boote nach Cabrera — und zu Fuß errei…
Es Llombards
Sechshundert Einwohner zwischen Santanyí und der Südspitze, gebaut aus dem Sandstein der Gegend. Ein paar Gassen, ein Rundbogentor, Trockenmauern — und…
Es Trenc
Heller Sand, Dünen und türkisfarbenes Wasser: Es Trenc liegt an Mallorcas Südküste zwischen Ses Covetes und Colònia de Sant Jordi. Hinter dem Strand lie…
Far des Cap de ses Salines
Der südlichste Punkt Mallorcas: ein Leuchtturm von 1863 auf flachem Felsboden, davor das offene Meer — und am Horizont die unbewohnte Insel Cabrera. Zu…
Felanitx
Eine arbeitende Kleinstadt im Osten mit einer Kirche über einer großen Freitreppe, Kapern und Wein aus der Umgebung — und zwei Bergen darüber: Sant Salv…
Llucmajor
Auf den Feldern vor dieser Stadt endete 1349 das Königreich Mallorca. Heute ist Llucmajor ein Arbeitsort mit weiten Plätzen unter Platanen, dreimal die…
Mirador Es Pontàs
Ein Felsentor, das freistehend im Meer steht — das bekannteste Motiv der Südostküste. Der Aussichtspunkt liegt zwischen Cala Santanyí und Cala Llombards…
Platja des Carbó
Ein weißer Sandstreifen zwischen Colònia de Sant Jordi und der Südspitze, nur zu Fuß erreichbar. Das Wasser ist so klar, dass man den Boden bis weit hin…
Porto Petro
Anderthalb Kilometer und eine Welt von Cala d'Or entfernt: ein Naturhafen, in dem morgens noch Fischer ihren Fang löschen, zwei kleine Sandbuchten und s…
Portocolom
Einer der größten Naturhäfen der Insel — und der Ostküstenort, den der Massentourismus nie gefunden hat. Fischerboote wie an einer Perlenschnur vor bunt…
S'Alqueria Blanca
Ein ruhiges Dorf zwischen Santanyí und den Calas, das die meisten durchfahren. Eine ungewöhnlich große Kirche, ein paar Gassen aus Sandstein — und der W…
S'Estanyol de Migjorn
Ein kleiner Küstenort zwischen Sa Ràpita und der Bucht von Palma, ohne Hotel und ohne Sandstrand: ein Yachthafen, ein paar Ferienhäuser, eine Kiesbucht…
Sa Ràpita
Ein Yachthafen an der flachen Südküste, daneben ein alter Wachturm und ein Strand, an dem Seegras liegt statt Liegen. Von hier läuft man am Wasser entla…
Salines d'Es Trenc
Rund 170 Hektar Salzgärten zwischen Campos und der Küste, in denen jedes Jahr etwa zehntausend Tonnen Meersalz entstehen. Die Becken leuchten rosa, dane…
Santanyí
Die Stadt aus dem eigenen Stein: Der goldgelbe Marès, aus dem halb Mallorca gebaut ist, kommt aus den Steinbrüchen hier. Dazu ein Stadttor von 1300, ein…
Santuari de la Consolació
Eine kleine Klosteranlage aus dem 15. Jahrhundert auf einem 205 Meter hohen Berg bei S'Alqueria Blanca — kaum besucht, mit Rundumblick über die Ostküste…
Santuari de Sant Salvador
Auf 509 Metern über Felanitx, am Südende der Serra de Llevant, steht seit 1348 eine Wallfahrtskirche — heute mit Gästezimmern, Lokal und einem Blick, de…
Ses Covetes
Ein winziger Küstenweiler am Westende von Es Trenc, bekannt für zwei Dinge: den kürzesten Weg an den Strand — und die Betonskelette eines Bauprojekts, d…
Ses Salines
Ein Dorf aus goldgelbem Sandstein an der Straße zur Südspitze, benannt nach den Salinen vor der Küste. Im Kern gabelt sich die Gasse an einer hohen fens…
Wo das liegt
Migjorn auf Mallorca
- Im Mallorca-Atlas
- 32
- Davon
- 10 Buchten, 8 Küstenorte, 7 Sehenswürdigkeiten, 3 Dörfer im Landesinneren, 3 Städte, 1 Kleiner Ort
- Am Wasser
- 18 von 32 Orten
- Größter Ort
- Llucmajor , 38.000 Einwohner
- Höchstgelegen
- Santuari de Sant Salvador , 509 m über NN
- Fläche
- rund 22 % der Insel
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Die eingefärbte Fläche ist keine Verwaltungsgrenze — die comarques Mallorcas haben keine amtlich festgelegten Grenzverläufe. Gezeigt wird, welcher Teil der Insel den Orten dieser Region am nächsten liegt, gerechnet aus den Koordinaten der Ortsseiten.