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Mallorca Atlas Die Insel erleben Merkliste
Blick von oben auf den Strand S'Amarador in der Cala Mondragó: heller Sandbogen mit Badegästen, türkisfarbenes Wasser und dichter Kiefernwald ringsum.

Atlas / Migjorn

Cala Mondragó

Bucht

Drei Strände in einem Naturpark: S'Amarador, Ses Fonts de n'Alís und der kleine Caló des Borgit. Feiner weißer Sand zwischen Kiefern und Fels — und ein Fußweg vom Parkplatz, der alles ferner hält.

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Hier liegt
Cala Mondragó
Lage von Cala Mondragó auf Mallorca
Lage von Cala Mondragó

Cala Mondragó in 30 Sekunden

Das Wichtigste auf einen Blick

Lohnt für
Einen kurzen Besuch
Passt zu
Wer weißen Sand und Kiefernschatten in einem Schutzgebiet sucht
Beste Monate
März–Juni, September–November
Zeitbedarf
Ein halber Tag, mit Wanderung ein ganzer
Mit Kindern
Gut
Ohne Mietwagen
Mietwagen nötig
Parken
Ausgewiesene Flächen am Rand des Schutzgebiets, kostenpflichtig. Vom Parkplatz sind es einige hundert Meter zu Fuß bis an den Strand.
Badeeinstieg
Flach, an S'Amarador auch für Kinder gut
Eher nichts für
Wer bis ans Wasser fahren will
Zugänglichkeit
Kinderwagen: Der Weg ist machbar, im Sand nicht · Rollstuhl: Eingeschränkt
  • Bucht

Mallorca fühlen. Besser entscheiden.

Felsküste im Naturpark Mondragó mit dichtem Kiefernbestand bis an die Kante und klarem türkisfarbenem Wasser darunter.

Im Naturpark reichen die Kiefern bis an die Felskante — Schatten, den es an den Nachbarbuchten nicht gibt.

Flache helle Felsplatten am Ufer der Cala Mondragó mit sehr klarem türkisfarbenem Wasser und dahinter der offenen See.

Zwischen den Stränden liegen Felsplatten — dort ist es zum Schnorcheln am besten.

Weite Bucht bei Cala Mondragó mit tiefblauem Wasser, hellen Felsen an beiden Seiten und Kiefernbewuchs auf den Klippen.

Nach außen hin wird das Wasser schnell tief und dunkelblau.

Cala Mondragó kennenlernen

Passt Cala Mondragó zu deinen Plänen?

Was dich hier erwartet — und was du für deinen Besuch wissen solltest.

Für wen es gut passt

  • Wer weißen Sand und Kiefernschatten in einem Schutzgebiet sucht
  • Familien; S'Amarador hat flachen Einstieg und ist bewacht
  • Wer wandern will — im Naturpark gibt es markierte Wege
  • Wer die Enge der kleinen Santanyí-Buchten meiden möchte

Für wen es weniger passt

  • Wer bis ans Wasser fahren will
  • Wer Auswahl an Lokalen braucht
  • Wer im Hochsommer spät kommt
  • Wer im Winter Versorgung erwartet

Fahrzeit ab Flughafen

60 Min.

55 km

Busverbindung

In der Saison einzelne Verbindungen ab Santanyí und Porto Petro

Region

Migjorn

Nächster Strand

Cala Figuera

3 km

Höhe

5 m

über NN

Saisonkompass — wann Cala Mondragó lohnt

Oktober lohnt

ruhig teilweise geschlossen

lohnt bedingt eher nicht geschlossen

Lohnt in März, April, Mai, Juni, September, Oktober und November. Weitgehend geschlossen in Januar, Februar, März, November und Dezember.

Wo das liegt

Lage von Cala Mondragó

Lage von Cala Mondragó auf Mallorca Palma Alcúdia Sóller Manacor
Lage von Cala Mondragó
Region
Migjorn
Gemeinde
Santanyí
Höhe
5 m über NN
Flughafen
55 km , rund 60 Minuten
Mietwagen
nötig
Lohnt für
einen kurzen Halt
Koordinaten
39.3558,3.1778

In Google Maps öffnen In Apple Karten öffnen

Drei Strände in einem Park

Die Cala Mondragó liegt im Parc Natural de Mondragó und besteht aus drei Stränden: S’Amarador, dem größten, mit feinem weißen Sand zwischen Kiefern und Fels, Ses Fonts de n’Alís und dem kleinen Caló des Borgit. Alle drei sind zu Fuß miteinander verbunden.

Was hier zählt, ist das, was fehlt: keine Hotelzeile, keine Promenade, kein Souvenirstand. Für das Nötigste sorgt eine kleine Strandbar.

Der Weg ist Absicht

Die Anfahrt ist umständlich und schlecht ausgeschildert: Von Norden über die Ma-19, kurz nach Portopetro abfahren. Aus Santanyí kommend nimmt man im Kreisel vor Cala Santanyí und Cala Figuera die vierte Ausfahrt.

Am Ende parkt man auf ausgewiesenen Flächen am Rand des Schutzgebiets und geht einige hundert Meter zu Fuß. Das klingt nach einem Mangel und ist der eigentliche Grund, warum diese Bucht funktioniert: Alles, was ein Auto bis ans Wasser bringen würde, bleibt draußen.

Weite Bucht bei Cala Mondragó mit tiefblauem Wasser, hellen Felsen an beiden Seiten und Kiefernbewuchs auf den Klippen.
Nach außen hin wird das Wasser schnell tief und dunkelblau.

Wandern statt liegen

Im Park gibt es markierte Wege über die Klippen und durch den Kiefernwald, vorbei an alten, verfallenen Gebäuden. Im März und April, wenn alles grün ist, ist das der bessere Grund herzukommen als das Baden.

Flache helle Felsplatten am Ufer der Cala Mondragó mit sehr klarem türkisfarbenem Wasser und dahinter der offenen See.
Zwischen den Stränden liegen Felsplatten — dort ist es zum Schnorcheln am besten.

Wann man kommt

Mai und Oktober. Im August wird auch S’Amarador voll — der Fußweg hält einige fern, aber nicht genug. Zwischen November und März ist die Versorgung geschlossen, die Strände und Wege bleiben aber zugänglich.

Verfallenes Steingebäude mit eingestürztem Dach zwischen Bäumen im Naturpark Mondragó.
Im Park stehen alte Gebäude, die niemand wieder aufgebaut hat — an den Wanderwegen kommt man daran vorbei.

Ansichten

Cala Mondragó auf Mallorca

Felsküste im Naturpark Mondragó mit dichtem Kiefernbestand bis an die Kante und klarem türkisfarbenem Wasser darunter.
Cala MondragóIm Naturpark reichen die Kiefern bis an die Felskante — Schatten, den es an den Nachbarbuchten nicht gibt.
Flache helle Felsplatten am Ufer der Cala Mondragó mit sehr klarem türkisfarbenem Wasser und dahinter der offenen See.
Cala MondragóZwischen den Stränden liegen Felsplatten — dort ist es zum Schnorcheln am besten.
Weite Bucht bei Cala Mondragó mit tiefblauem Wasser, hellen Felsen an beiden Seiten und Kiefernbewuchs auf den Klippen.
Cala MondragóNach außen hin wird das Wasser schnell tief und dunkelblau.
Verfallenes Steingebäude mit eingestürztem Dach zwischen Bäumen im Naturpark Mondragó.
Cala MondragóIm Park stehen alte Gebäude, die niemand wieder aufgebaut hat — an den Wanderwegen kommt man daran vorbei.
Altes zweistöckiges Steinhaus auf dem Fels über einer Bucht der Cala Mondragó, davor auslaufende Wellen und heller Sand.
Cala MondragóDas Haus über dem Strand ist das einzige Gebäude in Sichtweite. Dabei bleibt es.

Wie viel Zeit hast du?

Was man in Cala Mondragó tut

Drei Stunden

Parken, den Fußweg hinunter, an S'Amarador bleiben. Wer weniger Betrieb will, geht zum kleineren Ses Fonts de n'Alís hinüber.

Ein halber Tag

Vormittags Strand, danach einer der markierten Wege im Naturpark — er führt an alten Gebäuden und über die Klippen.

Ein ganzer Tag

Zusätzlich Porto Petro oder Cala Figuera am Nachmittag, beide rund zehn Minuten entfernt und beide mit Hafen und Lokalen.

Bei Regen

Nichts. Dann Santanyí, zehn Minuten landeinwärts.

Der Strand im Steckbrief

Untergrund
Feiner weißer Sand
Einstieg
Flach, an S'Amarador auch für Kinder gut
Länge
S'Amarador rund zweihundert Meter, die anderen deutlich kleiner
Schatten
Kiefern am hinteren Strandrand
Wind
Meist geschützt in der Bucht
Mit Kindern
Gut
Vor Ort
Kleine Strandbar · Liegen und Schirme an S'Amarador · Rettungsschwimmer in der Hauptsaison · Ausgewiesene Parkflächen mit Fußweg zum Strand

Praktisch

Parken
Ausgewiesene Flächen am Rand des Schutzgebiets, kostenpflichtig. Vom Parkplatz sind es einige hundert Meter zu Fuß bis an den Strand.
Öffentlich
In der Saison einzelne Verbindungen ab Santanyí und Porto Petro
Zeitbedarf
Ein halber Tag, mit Wanderung ein ganzer
Hinweis
Die Zufahrt ist schlecht ausgeschildert — Navigationsziel besser auf den Parkplatz S'Amarador setzen als auf den Ortsnamen.
Bus
In der Saison einzelne Verbindungen ab Santanyí und Porto Petro
Versorgung
Supermarkt: Keiner im Park; nächster in Porto Petro oder Santanyí · Apotheke: In Santanyí · Arzt: In Santanyí · Geldautomat: Keiner im Park · Tankstelle: In Santanyí
Zugänglichkeit
Fußweg vom Parkplatz, teils sandig; am Strand Sand · Kinderwagen: Der Weg ist machbar, im Sand nicht · Rollstuhl: Eingeschränkt · Hunde: Im Naturpark nur angeleint, an den Badestränden in der Saison nicht erlaubt
Gibt es nicht
Zufahrt bis ans Wasser · Hotels am Strand · Auswahl an Lokalen · Ganzjährige Versorgung
Koordinaten
39.3558,3.1778 Google Maps Apple Karten

Die drei Strände der Bucht

StrandGrößePasst fürHaken
S'Amaradorder größte, rund 200 mFamilien, längeres Bleiben, Infrastrukturim August voll
Ses Fonts de n'Alísmittelwer etwas weniger Betrieb willweniger Schatten
Caló des Borgitkleinkurzes Bad, Ruhekaum Platz, keine Versorgung

Was in Reichweite liegt

Sehenswürdigkeiten

In der Umgebung

Entfernungen ohne Zeitangabe sind Luftlinie. Auf Mallorca kann die Fahrzeit deutlich darüber liegen — wo mir das bekannt ist, steht sie dabei.

Wenn es hier nicht passt

Strände und Bademöglichkeiten im Umfeld

Von hier aus

Kurz beantwortet

Häufige Fragen zu Cala Mondragó

Welche Strände gehören zur Cala Mondragó?

Drei: S'Amarador, der größte, mit feinem weißen Sand zwischen Kiefern und Fels; Ses Fonts de n'Alís; und der kleine Caló des Borgit. Alle liegen im Naturpark Mondragó und sind zu Fuß miteinander verbunden.

Wie kommt man zur Cala Mondragó?

Von Norden über die Ma-19 und kurz nach Portopetro abfahren. Aus Santanyí kommend nimmt man im Kreisel vor Cala Santanyí und Cala Figuera die vierte Ausfahrt. Die Beschilderung ist dünn — es hilft, den Parkplatz S'Amarador als Navigationsziel einzugeben.

Kann man an der Cala Mondragó direkt am Strand parken?

Nein, und das ist Absicht. Die Parkflächen liegen am Rand des Schutzgebiets, von dort geht es einige hundert Meter zu Fuß weiter. Genau dieser Weg hält die Bucht ruhiger als vergleichbare Strände der Gegend.

Ist die Cala Mondragó für Kinder geeignet?

Ja, besonders S'Amarador: feiner Sand, flacher Einstieg, in der Hauptsaison Rettungsschwimmer und eine Strandbar. Der Fußweg vom Parkplatz ist mit Kinderwagen machbar, im Sand dann nicht mehr.

Was ist der Parc Natural de Mondragó?

Ein Naturschutzgebiet an der Südostküste, in dem die Strände der Cala Mondragó liegen. Es umfasst Küstenabschnitte, Kiefernwald, Feuchtflächen und markierte Wanderwege. Bebauung und Zufahrt sind stark eingeschränkt — der Grund, warum diese Bucht anders aussieht als ihre Nachbarn.

Praktisches auf einen Blick

Wann ist die beste Reisezeit für Cala Mondragó?

Für einen Besuch empfehlen sich diese Monate: März bis Juni sowie September bis November. Öffnung und Zugänglichkeit sind November bis März eingeschränkt. Beachte dazu die Hinweise zum Besuch auf dieser Seite. Für März gilt: Der Naturpark ist jetzt grün — die beste Zeit zum Gehen.

Lohnt sich Cala Mondragó im Juli und August?

Im Juli und August lohnt sich ein Besuch mit Einschränkungen. Im Juli ist es meist voll, im August überfüllt. Der Fußweg hält manche fern — voll wird es trotzdem.

Wie weit ist Cala Mondragó vom Flughafen Palma entfernt?

Vom Flughafen Palma sind es rund 55 Kilometer und etwa 60 Minuten Fahrzeit. Von Norden über die Ma-19, kurz nach Portopetro abfahren. Aus Santanyí kommend im Kreisel vor Cala Santanyí und Cala Figuera die vierte Ausfahrt. Die Beschilderung ist dünn.

Braucht man für Cala Mondragó einen Mietwagen?

Ja. Ohne eigenes Fahrzeug ist Cala Mondragó nur schwer zu erreichen. Öffentlicher Verkehr: In der Saison einzelne Verbindungen ab Santanyí und Porto Petro.

Wo kann man bei Cala Mondragó parken?

Ausgewiesene Flächen am Rand des Schutzgebiets, kostenpflichtig. Vom Parkplatz sind es einige hundert Meter zu Fuß bis an den Strand.

Kann man bei Cala Mondragó baden?

Ja. Untergrund: Feiner weißer Sand. Einstieg: Flach, an S'Amarador auch für Kinder gut. S'Amarador rund zweihundert Meter, die anderen deutlich kleiner. Schatten: Kiefern am hinteren Strandrand. Für Kinder: Gut.

Ist Cala Mondragó mit Kinderwagen oder Rollstuhl machbar?

Wege und Untergrund: Fußweg vom Parkplatz, teils sandig; am Strand Sand. Mit Kinderwagen: Der Weg ist machbar, im Sand nicht. Mit Rollstuhl: Eingeschränkt.

Sind Hunde bei Cala Mondragó erlaubt?

Im Naturpark nur angeleint, an den Badestränden in der Saison nicht erlaubt.

Cala Mondragó gehört zum Schönsten auf Mallorca

Text und Fotos: . Seit 2013 auf Mallorca unterwegs — mit dem Rad, zu Fuß und mit der Kamera.