Atlas / Llevant
Cala Agulla
Die große Sandbucht nordwestlich von Cala Ratjada: heller Sand, Kiefernwald und Dünen dahinter, an den Rändern Felsbänke im Flachwasser. Kein Ort, kein Hotel — nur Strand, Parkplatz und ein paar Bars.
Cala Agulla
Cala Agulla in 30 Sekunden
Das Wichtigste auf einen Blick
- Lohnt für
- Einen kurzen Besuch
- Passt zu
- Wer einen großen Sandstrand mit Kiefernwald statt Hotelzeile will
- Beste Monate
- März–Juni, September–Oktober
- Zeitbedarf
- Ein halber Tag; mit Cala Moltó oder dem Wachturm ein ganzer
- Mit Kindern
- Gut, in der Saison mit Rettungsschwimmern
- Ohne Mietwagen
- Gut machbar
- Parken
- Großer kostenpflichtiger Parkplatz, im Sommer ab dem Vormittag voll
- Badeeinstieg
- Flach und sandig in der Mitte, felsig an den Seiten
- Eher nichts für
- Wer im Hochsommer spontan mit dem Auto kommt
- Zugänglichkeit
- Kinderwagen: Bis zum Strandrand ja · Rollstuhl: Zugang bis zum Strandrand, im Sand nicht
Mallorca fühlen. Besser entscheiden.
Cala Agulla kennenlernen
Passt Cala Agulla zu deinen Plänen?
Was dich hier erwartet — und was du für deinen Besuch wissen solltest.
Für wen es gut passt
- Wer einen großen Sandstrand mit Kiefernwald statt Hotelzeile will
- Familien; der Einstieg ist flach und der Strand bewacht
- Wer zu Fuß von Cala Ratjada kommen mag — eine gute halbe Stunde am Wasser
- Schnorchler; an den Felsbänken an den Buchträndern lohnt es sich
Für wen es weniger passt
- Wer im Hochsommer spontan mit dem Auto kommt
- Wer Ruhe sucht; das ist der Hauptstrand der Gegend
- Wer Versorgung über Strandbars hinaus braucht
- Wer bei Nordwind baden will — dann läuft hier Brandung auf
Fahrzeit ab Flughafen
80 Min.
80 km
Busverbindung
Ortslinie ab Cala Ratjada und Capdepera
Region
Llevant
Nächster Strand
Cala Moltó
1 km
Höhe
3 m
über NN
Saisonkompass — wann Cala Agulla lohnt
Oktober lohnt
belebt teilweise geschlossen
Lohnt in März, April, Mai, Juni, September und Oktober. Eher meiden in August. Weitgehend geschlossen in Januar, Februar, März, November und Dezember.
Wo das liegt
Lage von Cala Agulla
- Region
- Llevant
- Gemeinde
- Capdepera
- Höhe
- 3 m über NN
- Flughafen
- 80 km , rund 80 Minuten
- Mietwagen
- verzichtbar
- Lohnt für
- einen kurzen Halt
- Koordinaten
- 39.7222,3.4531
Was diese Bucht ausmacht
Die Cala Agulla ist der größte Sandstrand im Nordosten und trotzdem nicht bebaut. Hinter dem rund fünfhundert Meter langen Bogen stehen Kiefernwald und Dünen — kein Hotel, kein Ort, nur ein Parkplatz und ein paar Strandbars. Das Gebiet steht unter Schutz, und genau das erklärt den Unterschied zu allem, was drei Kilometer weiter südlich am Wasser steht.
Die Ränder sind der Trick
In der Strandmitte ist der Einstieg flach und sandig — gut für Kinder, in der Saison bewacht. An den Rändern liegen flache Felsbänke im klaren Flachwasser. Dort ist es zum Schnorcheln am besten, und dort ist auch dann noch Platz, wenn in der Mitte Handtuch an Handtuch liegt.
Bei Nordwind läuft an dieser Küste Brandung auf. Dann ist der Ortsstrand Son Moll in Cala Ratjada die geschütztere Wahl.

Wer wo liegt
Der Strand hat drei Abschnitte, und sie fühlen sich verschieden an.
Am Südende, wo man von Cala Ratjada kommt, liegen meist Familien mit kleinen Kindern — dort ist das Wasser am flachsten und der Weg vom Parkplatz am kürzesten.
Wenige hundert Meter weiter beginnt der laute Teil. Wenn in Deutschland die Hallensaison zu Ende geht, treffen hier ganze Mannschaften ein — Handball, Basketball, Volleyball, Fußball — und feiern das entsprechend. Wer Ruhe sucht, geht daran vorbei.
Im letzten Drittel wird es dann wieder still. Dort liegt man mit Blick auf die Felsbänke, und der Kiefernwald reicht fast bis ans Wasser.
Wer das weiß und sich den richtigen Abschnitt aussucht, hat einen der schönsten Strände der Nordostküste.

Das Parkplatzproblem
Der große Parkplatz vor dem Strand ist kostenpflichtig und in der Hauptsaison ab dem Vormittag voll. Wer in Cala Ratjada wohnt, sollte gar nicht erst fahren: Der Ortsbus hält direkt am Strand, und zu Fuß am Wasser entlang sind es gut dreißig Minuten — ein Weg, der sich für sich genommen lohnt.

Zwei Wege, die sich anschließen
Nach Norden führt ein Weg in rund zehn Minuten zur kleinen Cala Moltó — deutlich ruhiger, aber ohne jede Infrastruktur.
Nach oben führt ein Weg auf den Berg dahinter zur Torre de Son Jaumell, dem Wachturm aus dem 16. Jahrhundert: rund drei Kilometer ab dem Parkplatz, etwa fünfzig Minuten, und der weiteste Blick der ganzen Ostspitze.

Ansichten
Cala Agulla auf Mallorca
Wie viel Zeit hast du?
Was man in Cala Agulla tut
Drei Stunden
Früh kommen, in der Mitte des Strands bleiben, zum Schnorcheln an einen der felsigen Ränder wechseln.
Ein halber Tag
Vormittags Strand, danach über den Wanderweg nach Norden zur kleinen Cala Moltó — zehn Minuten zu Fuß und deutlich ruhiger.
Ein ganzer Tag
Morgens Strand, mittags hinauf zur Torre de Son Jaumell, dem Wachturm auf dem Berg dahinter: rund drei Kilometer ab dem Parkplatz, etwa fünfzig Minuten. Nachmittags zurück ins Wasser.
Bei Regen
Hier nichts. Capdepera mit der Festung liegt zehn Minuten entfernt.
Der Strand im Steckbrief
- Untergrund
- Feiner heller Sand, an den Rändern flache Felsbänke
- Einstieg
- Flach und sandig in der Mitte, felsig an den Seiten
- Länge
- Rund fünfhundert Meter in weiter Sichel
- Schatten
- Am hinteren Strandrand unter den Kiefern, sonst keiner
- Wind
- Bei Nordwind läuft Brandung auf; dann ist Son Moll in Cala Ratjada die geschütztere Wahl
- Mit Kindern
- Gut, in der Saison mit Rettungsschwimmern
- Vor Ort
- Liegen und Schirme zum Mieten · Strandbars · Rettungsschwimmer in der Saison · Großer kostenpflichtiger Parkplatz
Praktisch
- Parken
- Großer kostenpflichtiger Parkplatz, im Sommer ab dem Vormittag voll
- Öffentlich
- Ortslinie ab Cala Ratjada und Capdepera
- Zeitbedarf
- Ein halber Tag; mit Cala Moltó oder dem Wachturm ein ganzer
- Hinweis
- Zwischen Cala Agulla und Cala Mesquida liegen die größten Möwen- und Kormorankolonien der Balearen — Fernglas lohnt sich.
- Bus
- Ortslinie ab Cala Ratjada und Capdepera, in der Saison mehrmals stündlich. Zu Fuß von Cala Ratjada rund 30 Minuten.
- Versorgung
- Supermarkt: Keiner am Strand; nächste in Cala Ratjada · Apotheke: In Cala Ratjada · Arzt: In Cala Ratjada · Geldautomat: Vereinzelt am Parkplatz · Tankstelle: In Capdepera
- Zugänglichkeit
- Befestigter Weg vom Parkplatz bis zum Strandrand, dann Sand · Kinderwagen: Bis zum Strandrand ja · Rollstuhl: Zugang bis zum Strandrand, im Sand nicht · Hunde: In der Saison nicht erlaubt
- Gibt es nicht
- Ortschaft · Hotels direkt am Strand · Supermarkt · Kostenfreies Parken
- Koordinaten
- 39.7222,3.4531 Google Maps Apple Karten
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Wenn es hier nicht passt
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zu Fuß am Wasser entlang rund 30 Minuten
Dreihundert Meter Sand zwischen zwei flachen Felsen, dahinter ein Dünensystem im Naturschutzgebiet, über das ein …
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Von hier aus
Kurz beantwortet
Häufige Fragen zu Cala Agulla
Muss man an der Cala Agulla fürs Parken zahlen?
Ja, der große Parkplatz vor dem Strand ist kostenpflichtig. In der Hauptsaison ist er ab dem Vormittag belegt. Wer in Cala Ratjada wohnt, fährt besser mit dem Ortsbus oder geht in gut einer halben Stunde am Wasser entlang zu Fuß.
Ist die Cala Agulla für Kinder geeignet?
Ja. Der Einstieg in der Strandmitte ist flach und sandig, in der Saison sind Rettungsschwimmer da. An den Rändern liegen Felsbänke im Flachwasser — dort ist Vorsicht und besser Badeschuhwerk angebracht. Bei Nordwind kann kräftige Brandung auflaufen.
Gibt es an der Cala Agulla Schatten?
Am hinteren Strandrand stehen alte Kiefern, die Schatten geben; wer früh kommt, bekommt dort einen Platz. Auf der offenen Sandfläche gibt es außer gemieteten Schirmen keinen Schatten.
Wie kommt man von der Cala Agulla zur Cala Moltó?
Zu Fuß über den Weg am nördlichen Ende des Strands, rund zehn Minuten über Fels und durch niedrige Macchia. Die Cala Moltó ist deutlich kleiner und ruhiger, hat aber keine Infrastruktur.
Warum ist die Cala Agulla nicht bebaut?
Weil das Gebiet unter Schutz steht. Hinter dem Strand liegen Kiefernwald und Dünen statt Hotels. Zwischen Cala Agulla und Cala Mesquida befinden sich zudem die größten Möwen- und Kormorankolonien der Balearen.
Praktisches auf einen Blick
Wann ist die beste Reisezeit für Cala Agulla?
Für einen Besuch empfehlen sich diese Monate: März bis Juni sowie September und Oktober. Öffnung und Zugänglichkeit sind November bis März eingeschränkt. Beachte dazu die Hinweise zum Besuch auf dieser Seite. Für März gilt: Für Strandspaziergang und Wanderung zum Wachturm die beste Zeit.
Lohnt sich Cala Agulla im Juli und August?
Im Juli lohnt sich ein Besuch mit Einschränkungen, im August bietet sich eher ein anderer Reisemonat an. In beiden Monaten ist es meist überfüllt. Parkplatz ab dem Vormittag voll. Zu Fuß oder mit dem Bus kommen.
Wie weit ist Cala Agulla vom Flughafen Palma entfernt?
Vom Flughafen Palma sind es rund 80 Kilometer und etwa 80 Minuten Fahrzeit. Der große Parkplatz vor dem Strand ist kostenpflichtig und im Sommer ab dem Vormittag voll. Bus oder Fußweg sind dann die bessere Wahl.
Braucht man für Cala Agulla einen Mietwagen?
Nein, verzichtbar. Cala Agulla lässt sich gut ohne eigenes Fahrzeug erreichen. Öffentlicher Verkehr: Ortslinie ab Cala Ratjada und Capdepera, in der Saison mehrmals stündlich. Zu Fuß von Cala Ratjada rund 30 Minuten.
Wo kann man bei Cala Agulla parken?
Großer kostenpflichtiger Parkplatz, im Sommer ab dem Vormittag voll.
Kann man bei Cala Agulla baden?
Ja. Untergrund: Feiner heller Sand, an den Rändern flache Felsbänke. Einstieg: Flach und sandig in der Mitte, felsig an den Seiten. Rund fünfhundert Meter in weiter Sichel. Schatten: Am hinteren Strandrand unter den Kiefern, sonst keiner. Für Kinder: Gut, in der Saison mit Rettungsschwimmern.
Ist Cala Agulla mit Kinderwagen oder Rollstuhl machbar?
Wege und Untergrund: Befestigter Weg vom Parkplatz bis zum Strandrand, dann Sand. Mit Kinderwagen: Bis zum Strandrand ja. Mit Rollstuhl: Zugang bis zum Strandrand, im Sand nicht.
Sind Hunde bei Cala Agulla erlaubt?
In der Saison nicht erlaubt.
Cala Agulla gehört zum Schönsten auf Mallorca
Text und Fotos: Friedhelm Fischer. Seit 2013 auf Mallorca unterwegs — mit dem Rad, zu Fuß und mit der Kamera.