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Mallorca Atlas Die Insel erleben Merkliste
Großer rostroter Schriftzug CAN PICAFORT aus Metallbuchstaben auf einer niedrigen Mauer am gepflasterten Uferplatz, dahinter die bewegte See, der Obelisk und die Berge unter Wolken.

Atlas / Pla de Mallorca

Can Picafort

Küstenort

Aus einem Fischerdorf von 1860 wurde eine reine Touristenhochburg — und der Ort macht kein Geheimnis daraus. Dafür beginnt hier der Strand, der sich über fünf Kilometer bis Port d'Alcúdia zieht, und wer Ruhe will, geht einfach hundert Meter weiter nach Norden.

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Hier liegt
Can Picafort
Lage von Can Picafort auf Mallorca
Lage von Can Picafort

Can Picafort in 30 Sekunden

Das Wichtigste auf einen Blick

Lohnt für
Einen längeren Aufenthalt
Passt zu
Wer günstiger wohnen will als in Port d'Alcúdia oder Port de Pollença
Beste Monate
Mai–Juni, September
Zeitbedarf
Als Standort eine Woche, als Ausflug zwei Stunden
Mit Kindern
Gut, aber im Hochsommer eng
Ohne Mietwagen
Gut machbar
Parken
Kostenlose Stellplätze in den Wohnstraßen hinter der ersten Reihe, an der Promenade knapp und im Sommer ab dem Vormittag belegt.
Badeeinstieg
Flach, aber weniger extrem flach als weiter nördlich
Eher nichts für
Wer Ruhe sucht — dafür liegt die Platja de Muro direkt nebenan
Zugänglichkeit
Kinderwagen: Auf der Promenade uneingeschränkt · Rollstuhl: Promenade gut befahrbar, Zugänge zum Sand an mehreren Stellen
  • Küstenort

Mallorca fühlen. Besser entscheiden.

Zwei Strohschirme als dunkle Silhouetten auf leerem Sandstrand vor einem violett und orange gefärbten Abendhimmel, am Horizont die Bergkette der Tramuntana und die Lichterkette der Bucht.

Blaue Stunde. Die Sonne geht hier hinter den Bergen der Gegenseite unter, nicht im Meer — dafür bleibt das Licht lange.

Schmaler Sandstrand im Hochsommer, dicht belegt mit Liegen, Sonnenschirmen und Badenden, links die Hotelzeile mit Strohschirmreihe, rechts flaches türkisfarbenes Wasser mit vielen Schwimmern.

Der Ortsstrand im Hochsommer. Er ist schmal, und man merkt es — genau deshalb steht in der Eignung oben, wofür dieser Ort nicht taugt.

Derselbe Strandabschnitt im Frühjahr: breiter Sandstreifen mit ungeräumtem Seegrassaum am Wasser, vereinzelte Spaziergänger, links die Hotelzeile, am Horizont die Berge unter blauem Himmel.

Dasselbe im Frühjahr. Das Seegras liegt noch, die Liegen stehen zusammen — und man hat den Strand fast für sich.

Can Picafort kennenlernen

Passt Can Picafort zu deinen Plänen?

Was dich hier erwartet — und was du für deinen Besuch wissen solltest.

Für wen es gut passt

  • Wer günstiger wohnen will als in Port d'Alcúdia oder Port de Pollença
  • Familien, die alles zu Fuß erreichen wollen — der Ort ist kompakt
  • Wer abends etwas los haben will: Bars, Restaurants, Diskotheken
  • Wer Strandkilometer sucht und bereit ist, dafür zu laufen

Für wen es weniger passt

  • Wer Ruhe sucht — dafür liegt die Platja de Muro direkt nebenan
  • Wer einen gewachsenen Ortskern erwartet
  • Wer im Winter kommt; hier ist zwischen November und März nichts offen
  • Wer im Hochsommer Platz am Wasser braucht — der Strand ist hier schmal

Fahrzeit ab Flughafen

50 Min.

55 km

Busverbindung

Linie 302 n

Region

Pla de Mallorca

Nächster Strand

Platja de Muro

6 km

Höhe

4 m

über NN

Saisonkompass — wann Can Picafort lohnt

Oktober bedingt

belebt alles offen

lohnt bedingt eher nicht geschlossen

Lohnt in Mai, Juni und September. Eher meiden in Januar, Februar, März, Juli, August, November und Dezember. Weitgehend geschlossen in Januar, Februar, März, November und Dezember.

Wo das liegt

Lage von Can Picafort

Lage von Can Picafort auf Mallorca Palma Alcúdia Sóller Manacor
Lage von Can Picafort
Gemeinde
Santa Margalida
Höhe
4 m über NN
Flughafen
55 km , rund 50 Minuten
Mietwagen
verzichtbar
Lohnt für
einen ganzen Aufenthalt
Koordinaten
39.7647,3.1533

In Google Maps öffnen In Apple Karten öffnen

Ein Ort, der nicht so tut als ob

Can Picafort wurde 1860 erstmals urkundlich erwähnt, damals als kleine Fischersiedlung an der Bucht. Davon ist nichts übrig. Was heute steht, ist über wenige Jahrzehnte gewachsen und vollständig auf einen Zweck ausgelegt: Ferien am Strand, günstiger als nebenan, mit allem in Gehweite.

Das klingt abwertend, ist aber nicht so gemeint. Der Ort erfüllt seine Aufgabe, und er behauptet nichts anderes von sich. Wer hier eine Altstadt sucht, einen Wochenmarkt mit Bauern oder ein Fischerdorf, sucht am falschen Platz — und keine Zeile auf dieser Seite wird ihm etwas anderes erzählen.

Der Strand, und sein Problem

Er ist der Grund, warum alle herkommen, und er hat einen Nachteil, den man vorher wissen sollte: im Ortszentrum ist er schmal. Im Juli und August wird es dort eng, und zwar spürbar enger als in Port d’Alcúdia oder an der Platja de Muro.

Dafür gibt es eine einfache Lösung: nach Norden gehen. Ab dem Ortsende wird der Strand breiter, ab der Platja de Muro hört die Bebauung ganz auf, und ein Stück weiter kann man kilometerweit allein laufen. Es ist ein einziger Strand von rund zehn Kilometern, der ohne sichtbare Grenze bis Port d’Alcúdia durchgeht. Wer bereit ist, zwanzig Minuten zu laufen, hat auch im August Platz.

Am östlichen Ortsrand hört der Sand auf und geht in Felsplatten über. Dort ist niemand, und dort steht auch einer der alten Küstenbunker.

Niedriger Betonbunker mit schmaler Schießscharte auf den Felsplatten direkt am ruhigen, tiefblauen Wasser; am gegenüberliegenden Ufer die Bucht von Alcúdia und dahinter die Berge im Dunst.
Einer der alten Küstenbunker. Sie stehen frei zugänglich auf den Felsen und erzählen von einer Zeit, in der diese Küste nichts Touristisches hatte.

Die Promenade

Sie führt vom Strand bis zum Jachthafen am Ostende, breit gepflastert, mit einer Reihe alter Tamarisken und Bänken darunter. Das ist der einzige Schatten hier, der nichts kostet, und entsprechend beliebt sind die Plätze.

Im Hafen liegen zwischen den Motorbooten noch ein paar der hölzernen Llaüts, der alten mallorquinischen Fischerboote. An der Hafeneinfahrt steht ein weißer Obelisk, und von dort sieht man abends über die ganze Bucht bis zu den Bergen der Tramuntana — weshalb die Sonne hier hinter Bergen untergeht und nicht im Meer.

Jachthafen von Can Picafort mit weißen Llaüts und Motorbooten im spiegelglatten Wasser, links eine gepflasterte Promenade unter Tamarisken mit Bänken, im Hintergrund die Hotelzeile und die Berge.
Der Hafen am Ostende. Zwischen den Motorbooten liegen noch ein paar der alten hölzernen Llaüts.

Was man leicht übersieht

Die Bunker. An mehreren Stellen stehen niedrige Betonbauten mit schmalen Scharten direkt auf den Felsen am Wasser, Reste der spanischen Küstenbefestigung. Sie sind frei zugänglich, unspektakulär und deshalb interessant: An einer Küste, die sonst nur aus Hotelfronten besteht, sind sie das Einzige, was älter ist als der Tourismus.

Die Necròpolis de Son Real. Wenige Kilometer Richtung Osten liegt direkt am Meer ein prähistorisches Gräberfeld — hunderte Bestattungen aus vorrömischer Zeit, auf einer Landzunge im Wasser. Die allermeisten Gäste fahren eine Woche daran vorbei.

Die Steinfiguren. An der Promenade und auf den Felsplatten stehen grob behauene Figuren mit runden Köpfen. Bei Sonne sind sie Kulisse, bei bedecktem Himmel etwas ganz anderes.

Grob behauene, hell verwitterte Steinfiguren mit runden Köpfen als Gruppe auf einer Grünfläche an der Promenade, dahinter Tamarisken, die Uferpromenade und das aufgewühlte Meer unter Wolkenhimmel.
Die Figurengruppe an der Promenade. Bei bedecktem Himmel wirkt sie ganz anders als im Prospekt.

Abends

Bars, Restaurants und Diskotheken konzentrieren sich an der Hauptstraße und in der zweiten Reihe. Es ist laut, es ist voll, und es ist das, wofür viele Gäste herkommen. Wer damit nichts anfangen kann, wohnt an der Platja de Muro besser — dort ist abends nichts los, und genau das ist der Punkt.

Schmaler Sandstrand im Hochsommer, dicht belegt mit Liegen, Sonnenschirmen und Badenden, links die Hotelzeile mit Strohschirmreihe, rechts flaches türkisfarbenes Wasser mit vielen Schwimmern.
Der Ortsstrand im Hochsommer. Er ist schmal, und man merkt es — genau deshalb steht in der Eignung oben, wofür dieser Ort nicht taugt.

Der Winter

Hier ist der Ort kompromissloser als seine Nachbarn. Zwischen November und März schließt Can Picafort so gründlich, dass selbst die Supermärkte teilweise zu sind, und im Frühjahr öffnet er später als Port d’Alcúdia. Wer an die Nordküste will, ohne vor verriegelten Rollläden zu stehen, fährt nach Port de Pollença.

Der Strand selbst bleibt natürlich zugänglich. Im Frühjahr, wenn das Seegras noch ungeräumt am Wasser liegt und die Liegen zusammengestellt sind, hat man ihn fast für sich. Schön ist das — nur ist es dann eben kein Urlaubsort mehr, sondern ein Strand vor geschlossenen Häusern.

Derselbe Strandabschnitt im Frühjahr: breiter Sandstreifen mit ungeräumtem Seegrassaum am Wasser, vereinzelte Spaziergänger, links die Hotelzeile, am Horizont die Berge unter blauem Himmel.
Dasselbe im Frühjahr. Das Seegras liegt noch, die Liegen stehen zusammen — und man hat den Strand fast für sich.

Die weißen Obelisken

An der Küste zwischen Can Picafort und Son Serra de Marina stehen mehrere weiße Pfeiler, die aussehen wie Obelisken: rechteckiger Grundriss, oben pyramidal zulaufend. Fast jeder Besucher fragt sich, was sie bedeuten.

Es sind Peiltürme — torres d’enfilació. Sie wurden paarweise errichtet und dienten dem Militär zwischen 1941 und 1970 als Zielmarken bei Übungen mit Schiffen und U-Booten: Wer die beiden Türme eines Paares in einer Linie sah, wusste, dass er auf dem richtigen Kurs war. Die Paare stehen in gleichmäßigen Abständen entlang der Küste, die beiden Türme eines Paares jeweils rund zweihundert Meter voneinander entfernt.

Heute sind sie ohne Funktion und einfach Teil der Landschaft. Als Wegmarke beim Strandspaziergang taugen sie immer noch.

Hölzerner Rettungsschwimmerturm mit grüner Flagge und Notrufschild 112 am Strand, davor eine Liege mit Sonnenhut, dahinter türkisfarbenes Wasser und die Bergsilhouette der Halbinsel Victòria.
Grüne Flagge heißt Baden erlaubt. Bei Nordwind steht in dieser Bucht Brandung — dann lohnt der Blick nach oben.

Ansichten

Can Picafort auf Mallorca

Zwei Strohschirme als dunkle Silhouetten auf leerem Sandstrand vor einem violett und orange gefärbten Abendhimmel, am Horizont die Bergkette der Tramuntana und die Lichterkette der Bucht.
Can PicafortBlaue Stunde. Die Sonne geht hier hinter den Bergen der Gegenseite unter, nicht im Meer — dafür bleibt das Licht lange.
Schmaler Sandstrand im Hochsommer, dicht belegt mit Liegen, Sonnenschirmen und Badenden, links die Hotelzeile mit Strohschirmreihe, rechts flaches türkisfarbenes Wasser mit vielen Schwimmern.
Can PicafortDer Ortsstrand im Hochsommer. Er ist schmal, und man merkt es — genau deshalb steht in der Eignung oben, wofür dieser Ort nicht taugt.
Derselbe Strandabschnitt im Frühjahr: breiter Sandstreifen mit ungeräumtem Seegrassaum am Wasser, vereinzelte Spaziergänger, links die Hotelzeile, am Horizont die Berge unter blauem Himmel.
Can PicafortDasselbe im Frühjahr. Das Seegras liegt noch, die Liegen stehen zusammen — und man hat den Strand fast für sich.
Hölzerner Rettungsschwimmerturm mit grüner Flagge und Notrufschild 112 am Strand, davor eine Liege mit Sonnenhut, dahinter türkisfarbenes Wasser und die Bergsilhouette der Halbinsel Victòria.
Can PicafortGrüne Flagge heißt Baden erlaubt. Bei Nordwind steht in dieser Bucht Brandung — dann lohnt der Blick nach oben.
Jachthafen von Can Picafort mit weißen Llaüts und Motorbooten im spiegelglatten Wasser, links eine gepflasterte Promenade unter Tamarisken mit Bänken, im Hintergrund die Hotelzeile und die Berge.
Can PicafortDer Hafen am Ostende. Zwischen den Motorbooten liegen noch ein paar der alten hölzernen Llaüts.
Leere Holzbank im Schatten zweier alter Tamarisken auf der gepflasterten Hafenpromenade, rechts die niedrige Ufermauer, dahinter Masten des Jachthafens unter blauem Himmel.
Can PicafortDie Bänke unter den Tamarisken an der Hafenpromenade — der einzige Schatten hier, der nichts kostet.
Weißer Obelisk an der Hafeneinfahrt als Silhouette vor einem dramatisch bewölkten Abendhimmel in Orange und Blau, davor die auslaufende Brandung am Sandstrand, im Hintergrund Masten und die Bergkette.
Can PicafortDer Obelisk an der Hafeneinfahrt. Von hier aus sieht man abends über die ganze Bucht bis zur Tramuntana.
Niedriger Betonbunker mit schmaler Schießscharte auf den Felsplatten direkt am ruhigen, tiefblauen Wasser; am gegenüberliegenden Ufer die Bucht von Alcúdia und dahinter die Berge im Dunst.
Can PicafortEiner der alten Küstenbunker. Sie stehen frei zugänglich auf den Felsen und erzählen von einer Zeit, in der diese Küste nichts Touristisches hatte.
Felsplatten und heller Sand am Ufer im Frühjahr, links eine kahle Tamariske und die Promenadenmauer, rechts auf einem Felsvorsprung eine kleine sitzende Steinfigur, dahinter türkis und tiefblau abgestuftes Wasser.
Can PicafortDas Felsufer am Ortsrand. Auf den Platten sitzen kleine Steinfiguren — man übersieht sie leicht.
Grob behauene, hell verwitterte Steinfiguren mit runden Köpfen als Gruppe auf einer Grünfläche an der Promenade, dahinter Tamarisken, die Uferpromenade und das aufgewühlte Meer unter Wolkenhimmel.
Can PicafortDie Figurengruppe an der Promenade. Bei bedecktem Himmel wirkt sie ganz anders als im Prospekt.
Blick über flaches, klares Wasser und vorgelagerte Felsplatten auf die weiße Hotelzeile von Can Picafort, davor der schmale Sandstrand mit Liegenreihen und Strohschirmen; am rechten Horizont ein Leuchtturm und die Berge der Halbinsel.
Can PicafortDer Ort in einem Bild: Felsplatten, ein schmaler Sandstreifen, dahinter die Hotelzeile — und ganz hinten die Berge, wegen derer die meisten kommen.

Wie viel Zeit hast du?

Was man in Can Picafort tut

Drei Stunden

Vormittags an den Strand, dann die Promenade nach Osten zum Jachthafen und zurück. Wer will, geht bis zum Bunker auf den Felsplatten am Ortsrand.

Ein halber Tag

Strand am Morgen, mittags mit dem Bus nach Alcúdia hinauf — Stadtmauer, Gassen und Pollentia. Nachmittags zurück ans Wasser.

Ein ganzer Tag

Früh nach Norden laufen, bis die Hotels aufhören und die Platja de Muro beginnt. Mittags in die Necròpolis de Son Real, das prähistorische Gräberfeld an der Küste Richtung Osten. Abends an der Hauptstraße.

Bei Regen

Alcúdia mit Museum und Ausgrabungen, oder Artà mit Sant Salvador. Beide sind mit dem Bus erreichbar.

Der Strand im Steckbrief

Untergrund
Feiner heller Sand, an einigen Abschnitten Felsplatten am Ufer
Einstieg
Flach, aber weniger extrem flach als weiter nördlich
Länge
Der Ortsstrand ist rund einen Kilometer lang und schmal; nach Norden geht er ohne Unterbrechung in die Platja de Muro und weiter bis Port d'Alcúdia über
Schatten
Strohschirme zum Mieten, dazu eine Reihe Tamarisken an der Promenade
Wind
Meist ruhig, bei Nordwind Brandung und Seegrasanschwemmung
Mit Kindern
Gut, aber im Hochsommer eng
Vor Ort
Liegen und Schirme zum Mieten · Rettungsschwimmer mit Beflaggung in der Saison · Strandbars und Wassersport · Duschen entlang der Promenade

Praktisch

Parken
Kostenlose Stellplätze in den Wohnstraßen hinter der ersten Reihe, an der Promenade knapp und im Sommer ab dem Vormittag belegt.
Öffentlich
Haltestellen entlang der Hauptstraße, dichter Takt in der Saison
Zeitbedarf
Als Standort eine Woche, als Ausflug zwei Stunden
Hinweis
Freitagvormittags ist Wochenmarkt. Der Ort ist vollständig auf die Saison ausgelegt — zwischen November und März sind selbst die Supermärkte teilweise zu.
Bus
Linie 302 nach Palma über Port d'Alcúdia, Alcúdia und Inca; 316 über Santa Margalida und Llubí nach Inca. Im Sommer die A32 direkt zum Flughafen, die 324 nach Alcúdia und die 325 bis Cala Ratjada.
Versorgung
Supermarkt: Zwei große Märkte im Ort, in der Saison geöffnet · Apotheke: Mehrere an der Hauptstraße · Arzt: Gesundheitszentrum im Ort, größere Versorgung in Santa Margalida · Geldautomat: Reichlich an der Promenade und der Hauptstraße · Tankstelle: An der Ausfallstraße nach Santa Margalida
Zugänglichkeit
Promenade durchgehend gepflastert und eben · Kinderwagen: Auf der Promenade uneingeschränkt · Rollstuhl: Promenade gut befahrbar, Zugänge zum Sand an mehreren Stellen · Hunde: Am Ortsstrand in der Saison nicht erlaubt
Gibt es nicht
Ein historischer Ortskern · Ruhe in der Hauptsaison · Nennenswertes Angebot zwischen November und März · Breiter Strand im Ortszentrum
Koordinaten
39.7647,3.1533 Google Maps Apple Karten

Termine, die alles verändern

Wenn hier ein Rennen ist

Mallorca 312 Rennrad · 25. April 2026

Verkehrssperrungen beginnen bereits am Morgen. Betroffene Straßen und Freigabezeiten richten sich nach dem Strecken- und Sperrplan des Veranstalters. Plane Transfers und Ausflüge an diesem Tag mit zusätzlicher Zeit.

Ironman 70.3 Alcúdia-Mallorca Triathlon · 9. Mai 2026

Rund um Start, Ziel und Wettkampfstrecke gibt es zeitweise Sperrungen und mehr Betrieb. Prüfe die Zufahrt zu deiner Unterkunft und den Streckenplan, besonders bei einem Flughafentransfer.

Der Saisonkompass oben bewertet Monate, keine einzelnen Tage — ein Rennwochenende kann einen ruhigen Ort für zwei Tage in sein Gegenteil verkehren. Alle Termine im Kapitel Sportereignisse.

Die drei Orte an diesem Strand

OrtStrandCharakterPreisniveau
Can Picafortschmal, im Sommer engkompakt, laut, ganz auf Saison gebautgünstig bis mittel
Platja de Murobreit, kaum bebautKiefern und Dünen, Naturschutzgebiet dahintermittel
Port d'Alcúdiasehr breit und flachvolle Infrastruktur, Familienmittel

Es ist ein einziger Strand von rund zehn Kilometern, und man kann ihn ablaufen. Der Unterschied liegt nicht im Sand, sondern in dem, was dahinter steht.

Was in Reichweite liegt

Sehenswürdigkeiten

In der Umgebung

Entfernungen ohne Zeitangabe sind Luftlinie. Auf Mallorca kann die Fahrzeit deutlich darüber liegen — wo mir das bekannt ist, steht sie dabei.

Wenn es hier nicht passt

Strände und Bademöglichkeiten im Umfeld

Von hier aus

Kurz beantwortet

Häufige Fragen zu Can Picafort

Ist Can Picafort oder Port d'Alcúdia die bessere Wahl?

Beide liegen am selben Strand, nur an verschiedenen Enden. Port d'Alcúdia hat den breiteren, flacheren Strand und die bessere Anbindung — der Flughafenbus fährt ganzjährig durch. Can Picafort ist kompakter, günstiger und abends lauter. Wer mit kleinen Kindern reist, ist in Port d'Alcúdia besser aufgehoben; wer aufs Geld sieht und kurze Wege will, hier.

Wie breit ist der Strand von Can Picafort?

Im Ortszentrum schmal, und im Hochsommer entsprechend eng. Das ist die wichtigste Einschränkung dieses Orts. Es hilft nur eines: nach Norden laufen. Ab dem Ortsende wird der Strand breiter, und ab der Platja de Muro hört die Bebauung ganz auf.

Lohnt sich Can Picafort im Winter?

Nein. Der Ort lebt vollständig von der Saison und schließt zwischen November und März so gründlich, dass selbst Supermärkte teilweise zu sind. Er öffnet auch später im Frühjahr als Port d'Alcúdia. Wer im Winter an die Nordküste will, fährt nach Port de Pollença.

Wann ist Markt in Can Picafort?

Freitagvormittags. Es ist ein Ferienortmarkt mit viel Textil und Souvenirs. Wer einen echten mallorquinischen Markt sehen will, fährt samstags nach Santa Margalida hinauf oder sonntags nach Sa Pobla.

Was hat es mit dem Bunker an der Küste auf sich?

An mehreren Stellen der Bucht stehen niedrige Betonbunker auf den Felsplatten direkt am Wasser. Sie stammen aus der Zeit der spanischen Küstenbefestigung und sind heute frei zugänglich. Ein unspektakuläres, aber ehrliches Stück Geschichte an einer Küste, die sonst vor allem aus Hotelfronten besteht.

Was kann man von Can Picafort aus unternehmen?

Alcúdia mit Stadtmauer und römischen Ausgrabungen liegt zwanzig Minuten entfernt, das Naturschutzgebiet S'Albufera etwas näher. Nach Osten führt die Küstenstraße Richtung Son Serra de Marina und weiter nach Artà. Und die Necròpolis de Son Real, ein prähistorisches Gräberfeld direkt am Meer, liegt wenige Kilometer außerhalb.

Praktisches auf einen Blick

Wann ist die beste Reisezeit für Can Picafort?

Für einen Besuch empfehlen sich diese Monate: Mai und Juni sowie September. Öffnung und Zugänglichkeit sind November bis März eingeschränkt. Beachte dazu die Hinweise zum Besuch auf dieser Seite.

Lohnt sich Can Picafort im Juli und August?

Im Juli und August bietet sich eher ein anderer Reisemonat an. In beiden Monaten ist es meist überfüllt.

Wie weit ist Can Picafort vom Flughafen Palma entfernt?

Vom Flughafen Palma sind es rund 55 Kilometer und etwa 50 Minuten Fahrzeit. Für einen Strandurlaub reicht der Bus. Wer ins Landesinnere oder in die Tramuntana will, braucht ein Auto — aber eher tageweise als für die ganze Woche.

Braucht man für Can Picafort einen Mietwagen?

Nein, verzichtbar. Can Picafort lässt sich gut ohne eigenes Fahrzeug erreichen. Öffentlicher Verkehr: Linie 302 nach Palma über Port d'Alcúdia, Alcúdia und Inca; 316 über Santa Margalida und Llubí nach Inca. Im Sommer die A32 direkt zum Flughafen, die 324 nach Alcúdia und die 325 bis Cala Ratjada.

Wo kann man bei Can Picafort parken?

Kostenlose Stellplätze in den Wohnstraßen hinter der ersten Reihe, an der Promenade knapp und im Sommer ab dem Vormittag belegt.

Kann man bei Can Picafort baden?

Ja. Untergrund: Feiner heller Sand, an einigen Abschnitten Felsplatten am Ufer. Einstieg: Flach, aber weniger extrem flach als weiter nördlich. Der Ortsstrand ist rund einen Kilometer lang und schmal; nach Norden geht er ohne Unterbrechung in die Platja de Muro und weiter bis Port d'Alcúdia über. Schatten: Strohschirme zum Mieten, dazu eine Reihe Tamarisken an der Promenade. Für Kinder: Gut, aber im Hochsommer eng.

Ist Can Picafort mit Kinderwagen oder Rollstuhl machbar?

Wege und Untergrund: Promenade durchgehend gepflastert und eben. Mit Kinderwagen: Auf der Promenade uneingeschränkt. Mit Rollstuhl: Promenade gut befahrbar, Zugänge zum Sand an mehreren Stellen.

Sind Hunde bei Can Picafort erlaubt?

Am Ortsstrand in der Saison nicht erlaubt.

Can Picafort gehört zum Schönsten auf Mallorca

Text und Fotos: . Seit 2013 auf Mallorca unterwegs — mit dem Rad, zu Fuß und mit der Kamera.