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Mallorca Atlas Die Insel erleben Merkliste
Heller Sandstrand mit türkisfarbenem Meer, Spaziergängern an der Wasserlinie und Kiefern am Ufer von Port d'Alcúdia unter blauem Himmel.

Atlas / Raiguer

Port d'Alcúdia

Küstenort

Mehr Mallorca
im Leben.

Fünf Kilometer heller Sandstrand, flach ins Wasser abfallend, dahinter eine durchgehende Reihe aus Hotels, Bars und Läden. Der klassische Strandurlaub der Bucht von Alcúdia — und zwei Kilometer weiter die mittelalterliche Stadtmauer, die kaum jemand mit diesem Ort zusammenbringt.

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Hier liegt
Port d'Alcúdia
Lage von Port d'Alcúdia auf Mallorca
Lage von Port d'Alcúdia

Port d'Alcúdia in 30 Sekunden

Das Wichtigste auf einen Blick

Sonne, Strand und kurze Wege.

Lohnt sich?
Ja — ideal für klassischen Strandurlaub
Passt zu
Familien, Badeurlaub, kurze Wege
Beste Monate
April–Juni, September–Oktober
Beste Tageszeit
Vormittags oder am späten Nachmittag
Zeitbedarf
Als Standort eine Woche, als Ausflug drei Stunden
Mit Kindern
Sehr gut — flacher Wassereinstieg
Ohne Mietwagen
Gut machbar
Parken
Im Sommer ab spätem Vormittag knapp
Highlight
Sehr flacher Badeeinstieg
Eher nichts für
Ruhe im Hochsommer, mallorquinisches Ortsleben
Zugänglichkeit
Ebene Promenade, im Sand mühsamer
  • familienfreundlich
  • ohne Auto möglich
  • Sandstrand
  • belebt

Mallorca fühlen. Besser entscheiden.

Zwei Orte, ein Name

Blick vom Wasser aus auf die Hotelzeile von Port d'Alcúdia hinter dem Strand, davor türkisfarbenes Flachwasser, rechts am Horizont die Berge der Halbinsel Victòria.

Port d’Alcúdia liegt am Wasser. Die historische Stadt Alcúdia mit ihren Gassen und der mittelalterlichen Stadtmauer liegt landeinwärts. Strandurlaub und Altstadtbesuch lassen sich gut verbinden.

Der Strand

Breiter heller Sandstrand von Port d'Alcúdia am Morgen im Juni, nur vereinzelt Badegäste und ein Sonnenzelt, rechts der Kiefernsaum, im Hintergrund die Bucht.

Heller Sand und ein flacher Einstieg ins Meer prägen die Bucht. Dahinter liegen Hotels, Strandbars und die Wege zurück zur Unterkunft — kurze Wege für einen Tag am Wasser.

Die Promenade und der Hafen

Weiße hölzerne Llaüts und moderne Motorboote längsseits an der Kaimauer des Hafens von Port d'Alcúdia, dahinter die Promenade mit Palmen und Wohnbauten, im Hintergrund Masten des Jachthafens und ein bewaldeter Hügel.

An der Promenade lässt sich der Strandtag ausklingen. Am Hafen liegen traditionelle Llaüts neben modernen Booten, dahinter laden Cafés und Restaurants zu einer Pause ein.

Port d'Alcúdia kennenlernen

Passt Port d'Alcúdia zu deinen Plänen?

Was dich hier erwartet — und was du für deinen Besuch wissen solltest.

Hier fühlst du dich wohl, wenn …

  • du mit Kindern reist und einen Sandstrand mit flachem Wassereinstieg suchst.
  • du Strandurlaub genießt und Unterkunft, Restaurants und Promenade gern nah beieinander hast.
  • du ohne Mietwagen Urlaub machen möchtest und Busverbindungen für Ausflüge nutzt.
  • du Wassersport, Radfahren oder Segeln magst.

Weniger passend, wenn …

  • du viel Ruhe suchst: Im Hochsommer ist der Ferienort lebhaft und gut besucht.
  • du historische Gassen entdecken möchtest: Die Altstadt findest du im benachbarten Alcúdia.
  • du im Winter reist: Dann ist es deutlich ruhiger, viele Hotels und Lokale sind geschlossen.
  • du kleine Felsbuchten bevorzugst: Hier prägt ein langer Sandstrand die Küste.

Fahrzeit ab Flughafen

50 Min.

58 km

Busverbindung

Linie 302

Region

Raiguer

Nächster Strand

Alcanada

2 km

Höhe

2 m

über NN

Saisonkompass — wann Port d'Alcúdia lohnt

Oktober lohnt

Bis Ende Oktober, danach schließt es schnell

belebt alles offen

lohnt bedingt eher nicht geschlossen

Lohnt in April, Mai, Juni, September und Oktober. Eher meiden in Januar, Februar und Dezember. Weitgehend geschlossen in Januar, Februar und Dezember.

Wo das liegt

Lage von Port d'Alcúdia

Lage von Port d'Alcúdia auf Mallorca Palma Sóller Manacor
Lage von Port d'Alcúdia
Region
Raiguer
Gemeinde
Alcúdia
Höhe
2 m über NN
Flughafen
58 km , rund 50 Minuten
Mietwagen
verzichtbar
Lohnt für
einen ganzen Aufenthalt
Koordinaten
39.8418,3.1329

In Google Maps öffnen In Apple Karten öffnen

Zwei Orte, ein Name

Port d’Alcúdia ist der Ferienort am Wasser, mit einer Zeile aus Hotels, die sich über fünf Kilometer hinzieht. Die Stadt Alcúdia, die dem Ort den Namen gab, liegt zwei Kilometer landeinwärts hinter einer mittelalterlichen Stadtmauer, und viele Besucher fahren die ganze Woche nicht hinauf.

In der vortouristischen Zeit war das hier tatsächlich der Hafen der Stadt Alcúdia. Heute ist es ein Hafen für Besucher, und der eigentliche Umschlagplatz liegt weiter östlich, wo die Fähren nach Menorca ablegen und wo die Industrieanlagen stehen, an denen man vorbei muss, wenn man zu Fuß Richtung Alcanada geht.

Der Strand

Er ist der Grund, warum alle herkommen, und er ist tatsächlich außergewöhnlich — nicht wegen seiner Schönheit, davon hat Mallorca reichlich, sondern wegen seiner Form. Der Sand fällt so flach ab, dass man hundert Meter hinauslaufen kann und das Wasser reicht einem bis zur Hüfte. Für Familien mit kleinen Kindern gibt es auf der Insel keinen besseren Ort.

Der Sand ist fein und hell, steinfrei, und in der Saison jeden Morgen geglättet. Die Balnearis — die durchnummerierten Strandeinrichtungen mit Liegen, Schirmen und Duschen — sind derzeit neu gebaut worden. Ihre Nummern sind übrigens die brauchbarste Ortsangabe, die es hier gibt: „beim Balneari 4” findet jeder, eine Straßenadresse niemand.

Ein Hinweis, den man nicht überlesen sollte: Bei Nordwind steht in dieser Bucht Brandung, und die täuscht in flachem Wasser. Die Rettungsschwimmer flaggen, und man tut gut daran, darauf zu achten, statt auf den eigenen Eindruck.

Neu errichteter, heller Balneari-Flachbau mit Holzterrasse und blauen Markisen am Strand, noch mit rot-weißem Absperrband gesichert, dahinter Kiefern und Palmen.
Die Balnearis werden derzeit neu gebaut — was hier steht, sieht bei deinem Besuch womöglich schon anders aus.

Wann er leer ist

Am frühen Morgen ist meist weniger Betrieb als mitten am Tag. Wer einen anderen Abschnitt ausprobieren möchte, geht entlang der Bucht Richtung Platja de Muro. Eine feste Grenze, ab der der Strand leer ist, gibt es nicht — auch dort kann es im Hochsommer lebhaft werden.

Von November bis März ist er ohnehin leer. Dann steht das Seegras ungeräumt am Wasser, die Häuser sind verriegelt, und man geht kilometerweit allein. Schön ist das, aber es ist kein Urlaubsort mehr, sondern ein Strand vor einer geschlossenen Kulisse.

Menschenleerer Strand im Februar mit ungeräumtem Seegrassaum am Wasser, rechts geschlossene Hotelbauten und ein leerer Kinderspielplatz, links die Hügel im Dunst.
Derselbe Strand im Februar. Das Seegras bleibt liegen, die Häuser sind zu, und man geht kilometerweit allein.

Die Promenade und der Hafen

Der Passeig Marítim führt vom Strand bis zum Jachthafen, breit gepflastert, palmengesäumt und durchgehend eben. Am Hafen liegen noch ein paar hölzerne Llaüts zwischen den Motorbooten — die alten mallorquinischen Fischerboote mit dem hohen, geschwungenen Bug. Ein Stück weiter ist der Weg überdacht, ein bogenförmiges Stahlgerüst, das im Sommer den einzigen Schatten weit und breit spendet.

Wer der Promenade weiter Richtung Osten folgt, kommt schließlich an eine Stelle mit Blick auf die Illa d’Alcanada, das kleine vorgelagerte Eiland mit dem Leuchtturm. Zu Fuß muss man dafür allerdings an den Industrieanlagen vorbei — mit dem Rad oder dem Auto über die Carrer Gabriel Roca und die Camí d’Alcanada ist es die deutlich schönere Strecke.

Weiße hölzerne Llaüts und moderne Motorboote längsseits an der Kaimauer des Hafens von Port d'Alcúdia, dahinter die Promenade mit Palmen und Wohnbauten, im Hintergrund Masten des Jachthafens und ein bewaldeter Hügel.
Am Kai liegen die alten Llaüts neben dem, was heute ausläuft.

Was man leicht übersieht

Direkt hinter der Straße beginnt S’Albufera, das größte Feuchtgebiet der Balearen. Ein Naturschutzgebiet mit Kanälen, Schilfgürteln und über zweihundert Vogelarten, keine zehn Radminuten vom Handtuch entfernt. Die allermeisten Gäste fahren eine Woche daran vorbei, ohne zu wissen, dass es da ist.

Und die Stadt oben. Zwei Kilometer, fünf Busminuten: Stadtmauer, Gassen aus Sandstein, die römischen Ausgrabungen von Pollentia, dienstags und sonntags Markt. Wenn du nur einen einzigen Ausflug machst, mach diesen.

Breiter heller Sandstrand von Port d'Alcúdia am Morgen im Juni, nur vereinzelt Badegäste und ein Sonnenzelt, rechts der Kiefernsaum, im Hintergrund die Bucht.
Juni, halb neun Uhr morgens. Zwei Stunden später steht hier Handtuch an Handtuch — der Strand ist derselbe, die Uhrzeit macht den Unterschied.

Abends

Die Hauptstraße ist im Sommer laut, hell und voll. Leuchtreklame, Terrassen bis auf den Gehweg, Fahrradverleih neben Grillrestaurant, dazwischen Familien mit Kinderwagen um zehn Uhr abends. Das ist einfach das, was dieser Ort abends ist — und man sollte es vorher wissen, in beide Richtungen. Wer Ruhe sucht, findet sie zweihundert Meter weiter am Wasser oder gleich in einem anderen Ort. Wer Betrieb sucht, ist hier richtig.

Abendlich beleuchtete Straßenecke mit rot leuchtender Leuchtreklame eines Grillrestaurants, gefüllte Terrassentische, Passanten mit Kinderwagen und ein Schild für Fahrradverleih.
Die Hauptstraße an einem Abend im August. Wer sich davon abgestoßen fühlt, sollte es vorher wissen — und wer sie sucht, auch.

Von hier aus

Port d’Alcúdia ist einer der besten Standorte der Insel, wenn man Ausflüge plant. Alcúdia liegt vor der Tür, Pollença und Port de Pollença sind mit einem Bus erreichbar, das Cap de Formentor in knapp einer Stunde, Artà und die Höhlen im Osten in gut einer. Nach Palma fährt die Linie 302 durch. Und wer die Tramuntana sehen will, hat sie den ganzen Tag vor Augen — abends geht die Sonne dahinter unter.

Sehr flaches, glasklares Wasser über hellem Sandgrund im Vordergrund, dahinter eine Sandbank mit einzelnen Badenden und die weißen Apartmenthäuser von Port d'Alcúdia.
Der flachste Badeeinstieg der Insel — der Grund fällt kaum ab.

Ansichten

Port d'Alcúdia auf Mallorca

Hölzerner Badesteg, der geradewegs in kristallklares, türkis und blau schimmerndes Flachwasser der Bucht von Alcúdia führt; am linken Horizont die Bergkette der Halbinsel Victòria.
Port d'AlcúdiaVon den Stegen aus sieht man, warum diese Bucht so flach ist: Der Grund bleibt auf hundert Meter hinaus sichtbar.
Sehr flaches, glasklares Wasser über hellem Sandgrund im Vordergrund, dahinter eine Sandbank mit einzelnen Badenden und die weißen Apartmenthäuser von Port d'Alcúdia.
Port d'AlcúdiaDer flachste Badeeinstieg der Insel — der Grund fällt kaum ab.
Weiter heller Sandstrand im September mit Reihen von Strohschirmen und Liegen vor Hotelbauten, links flach auslaufendes Wasser, am Horizont die Hügel der Halbinsel Victòria unter hohen Wolken.
Port d'AlcúdiaSeptember — warmes Wasser, volle Liegenreihen, aber nicht mehr die Enge des Hochsommers.
Drei hohe Dattelpalmen auf leerem, frisch geglättetem Sandstrand am frühen Morgen, im Hintergrund geschlossene Strohschirme und das ruhige Wasser der Bucht.
Port d'AlcúdiaKurz nach Sonnenaufgang gehört der Strand niemandem. Wer die Bilder aus den Prospekten sucht, muss vor acht Uhr da sein.
Menschenleerer Strand im Februar mit ungeräumtem Seegrassaum am Wasser, rechts geschlossene Hotelbauten und ein leerer Kinderspielplatz, links die Hügel im Dunst.
Port d'AlcúdiaDerselbe Strand im Februar. Das Seegras bleibt liegen, die Häuser sind zu, und man geht kilometerweit allein.
Neu errichteter, heller Balneari-Flachbau mit Holzterrasse und blauen Markisen am Strand, noch mit rot-weißem Absperrband gesichert, dahinter Kiefern und Palmen.
Port d'AlcúdiaDie Balnearis werden derzeit neu gebaut — was hier steht, sieht bei deinem Besuch womöglich schon anders aus.
Weiße hölzerne Llaüts und moderne Motorboote längsseits an der Kaimauer des Hafens von Port d'Alcúdia, dahinter die Promenade mit Palmen und Wohnbauten, im Hintergrund Masten des Jachthafens und ein bewaldeter Hügel.
Port d'AlcúdiaAm Kai liegen die alten Llaüts neben dem, was heute ausläuft.
Überdachter Promenadenabschnitt am Sportboothafen mit bogenförmigem Stahlgerüst, links vertäute Boote, rechts Palmen und Rasenflächen, in der Ferne zwei Spaziergänger.
Port d'AlcúdiaDer überdachte Abschnitt am Sportboothafen — im Sommer der einzige Schatten weit und breit.
Blauer ALCUDIA-Schriftzug als überlebensgroße Buchstabenskulptur auf der gepflasterten Hafenpromenade von Port d'Alcúdia, links Motorboote und Segelmasten im Jachthafen, rechts eine Reihe hoher Dattelpalmen.
Port d'AlcúdiaDie Buchstabenskulptur am Passeig Marítim, zwischen Jachthafen und Palmenreihe.
Abendlich beleuchtete Straßenecke mit rot leuchtender Leuchtreklame eines Grillrestaurants, gefüllte Terrassentische, Passanten mit Kinderwagen und ein Schild für Fahrradverleih.
Port d'AlcúdiaDie Hauptstraße an einem Abend im August. Wer sich davon abgestoßen fühlt, sollte es vorher wissen — und wer sie sucht, auch.
Sonnenuntergang über der Bucht von Alcúdia: orangeroter Himmel mit gefiederten Wolken über der dunklen Silhouette der Tramuntana, davor die Lichter des Orts und das spiegelglatte Wasser.
Port d'AlcúdiaDer Blick nach Westen über die Bucht. Dass die Sonne hier hinter Bergen untergeht und nicht im Meer, überrascht viele.
Breiter heller Sandstrand von Port d'Alcúdia am Morgen im Juni, nur vereinzelt Badegäste und ein Sonnenzelt, rechts der Kiefernsaum, im Hintergrund die Bucht.
Port d'AlcúdiaJuni, halb neun Uhr morgens. Zwei Stunden später steht hier Handtuch an Handtuch — der Strand ist derselbe, die Uhrzeit macht den Unterschied.
Auslaufende Welle am flachen Sandstrand von Port d'Alcúdia, entlang der Wasserlinie gehen Menschen, rechts wachsen Kiefern bis fast an den Sand.
Port d'AlcúdiaAn diesem Abschnitt reichen die Kiefern bis fast ans Wasser — seltener Schatten am Strand.
Langer hölzerner Badesteg, der vom Strand aus weit in das türkisfarbene, flache Wasser der Bucht von Alcúdia hinausführt, am Ende einzelne Badende.
Port d'AlcúdiaDie Stege sind kein Zierrat, sondern eine Notwendigkeit: Bis das Wasser hüfttief wird, geht man hier sehr, sehr lange.
Blick vom Badesteg zurück Richtung Ufer über glasklares, flaches Wasser, am Horizont die Küstenlinie der Bucht und die Berge.
Port d'AlcúdiaVom Ende des Stegs sieht man, wie weit die Bucht reicht — und wie flach sie bleibt.
Aufgeriggte Katamarane mit rot-weißem Segel auf dem hellen Sand von Port d'Alcúdia, dahinter das türkisfarbene Wasser der Bucht.
Port d'AlcúdiaSegel- und Surfschulen liegen direkt am Sand — der Nachmittagswind in der Bucht ist verlässlich genug dafür.
Reihe hoher Palmen am Rand des Strands von Port d'Alcúdia, von unten gegen den blauen Himmel fotografiert, darunter Sonnenschirme und Badegäste.
Port d'AlcúdiaDie Palmenreihe gehört zum Bild — Schatten wirft sie allerdings kaum.
Blick vom Wasser aus auf die Hotelzeile von Port d'Alcúdia hinter dem Strand, davor türkisfarbenes Flachwasser, rechts am Horizont die Berge der Halbinsel Victòria.
Port d'AlcúdiaVon der Wasserseite sieht man den Ort so, wie er gebaut wurde: eine Zeile am Strand, dahinter nichts.

Zeit für deine Urlaubspläne

Was man in Port d'Alcúdia tut

Drei Stunden

Strand am Vormittag, dann die Promenade Richtung Hafen bis zum Sportboothafen und zurück. Wer will, geht die zwei Kilometer weiter in die Altstadt von Alcúdia.

Ein halber Tag

Vormittags Strand, mittags mit dem Bus nach Alcúdia hinauf: Stadtmauer, Gassen, Pollentia. Am späten Nachmittag zurück ans Wasser.

Ein ganzer Tag

Morgens früh an den Strand, solange er leer ist. Mittags nach Alcúdia oder zur Ermita de la Victòria. Nachmittags Radtour ins Naturschutzgebiet S'Albufera, das direkt hinter der Straße beginnt. Abends an der Promenade.

Bei Regen

Einen Museumsbesuch in Alcúdia planen und anschließend in einem Café einkehren. Öffnungszeiten vorher prüfen. Die Ausgrabungen von Pollentia liegen im Freien und eignen sich besser für trockenes Wetter.

Der Strand im Steckbrief

Untergrund
Feiner heller Sand, keine Steine
Einstieg
Sehr flach — bei ruhigem Wasser reicht es hundert Meter weit nur bis zur Hüfte
Länge
Rund fünf Kilometer, ohne Unterbrechung übergehend in die Platja de Muro
Schatten
Nur unter den gemieteten Schirmen und in der Kiefernreihe am Rand
Wind
Meist ablandig ruhig, bei Nordwind aber spürbare Brandung — auf die Beflaggung achten
Mit Kindern
Der flachste Badeeinstieg der Insel
Vor Ort
Durchnummerierte Balnearis mit Liegen, Schirmen und Duschen · Rettungsschwimmer in der Saison · Wassersportstationen · Strandbars

Praktisch

Aktuelle Buslinien und Fahrpläne bei TIB ↗

Parken
Kostenpflichtige Zonen an der Promenade, im Sommer ab dem späten Vormittag voll. Kostenlos steht man weiter hinten in den Wohnstraßen und läuft fünf Minuten.
Öffentlich
Haltestellen entlang der gesamten Hauptstraße, dichter Takt in der Saison
Zeitbedarf
Als Standort eine Woche, als Ausflug drei Stunden
Hinweis
Die Balnearis am Strand sind durchnummeriert. Das ist die brauchbarste Ortsangabe an einem fünf Kilometer langen Strand — „beim Balneari 4" findet jeder, eine Straßenadresse niemand.
Bus
Flughafenbus A32 in der Sommersaison, A33 im Winter. Linie 302 verbindet den Ort mit Palma, Linie 322 mit Port de Pollença und Pollença. Linie 325 fährt saisonal Richtung Cala Ratjada. Vor der Fahrt den aktuellen TIB-Fahrplan prüfen.
Versorgung
Supermarkt: Mehrere große Märkte an der Hauptstraße, ganzjährig geöffnet · Apotheke: Mehrere an der Carretera d'Artà · Arzt: Gesundheitszentrum in Alcúdia, 2 km · Geldautomat: Reichlich, an der Promenade und der Hauptstraße · Tankstelle: An der Ausfallstraße Richtung Artà
Zugänglichkeit
Promenade durchgehend gepflastert und eben · Kinderwagen: Uneingeschränkt auf der Promenade, im Sand mühsam · Rollstuhl: Promenade gut befahrbar, an mehreren Balnearis Holzstege in den Sand · Hunde: Am Hauptstrand in der Saison nicht erlaubt
Gibt es nicht
Altstadt oder historischer Ortskern — der liegt in Alcúdia · Ruhe in der Hauptsaison · Felsbuchten · Nennenswertes Angebot zwischen November und März
Koordinaten
39.8418,3.1329 Google Maps Apple Karten

Termine, die alles verändern

Wenn hier ein Rennen ist

Mallorca 312 Rennrad · 25. April 2026

Verkehrssperrungen beginnen bereits am Morgen. Betroffene Straßen und Freigabezeiten richten sich nach dem Strecken- und Sperrplan des Veranstalters. Plane Transfers und Ausflüge an diesem Tag mit zusätzlicher Zeit.

Ironman 70.3 Alcúdia-Mallorca Triathlon · 9. Mai 2026

Rund um Start, Ziel und Wettkampfstrecke gibt es zeitweise Sperrungen und mehr Betrieb. Prüfe die Zufahrt zu deiner Unterkunft und den Streckenplan, besonders bei einem Flughafentransfer.

Der Saisonkompass oben bewertet Monate, keine einzelnen Tage — ein Rennwochenende kann einen ruhigen Ort für zwei Tage in sein Gegenteil verkehren. Alle Termine im Kapitel Sportereignisse.

Die drei Strandabschnitte der Bucht

AbschnittCharakterFür wen
Port d'AlcúdiaHotels bis an den Sand, volle Infrastruktur, BalnearisWer alles vor der Tür will
Platja de MuroKiefern und Dünen statt Bebauung, Naturschutzgebiet dahinterWer Platz sucht, auch im Sommer
Can PicafortFerienort, kompakter und lauter als Port d'AlcúdiaWer es günstiger mag

Die drei gehen ohne sichtbare Grenze ineinander über — es ist ein einziger Strand von rund zehn Kilometern. Wer den Unterschied sucht, findet ihn nicht im Sand, sondern in dem, was dahinter steht.

Was in Reichweite liegt

Sehenswürdigkeiten

In der Umgebung

Ausgrabungsgelände der römischen Stadt Pollentia bei Alcúdia mit zwei erhaltenen Säulenstümpfen im Vordergrund, niedrigen Mauerresten, Zypressen und der Kirche des Friedhofs im Hintergrund.
Pollentia 8 Min. Fahrt · 1 km nordwestlich

Die Ruinen der römischen Stadt, aus der Alcúdia hervorging. Im Jahre 123 vor Christus gegründet, für Jahrhunderte …

in Alcúdia, an der Straße nach Port de Pollença

Wuchtiger Bruchsteinbau der Ermita de la Victòria mit heller Sonnenuhr an der Seitenwand, davor alte Kiefern und ein gepflasterter Vorplatz, rechts die Sonnenschirme des angrenzenden Cafés.
Ermita de la Victòria 20 Min. Fahrt · 4 km nordöstlich

Wallfahrtskirche auf der Halbinsel Victòria, sieben Kilometer nordöstlich von Alcúdia. Die Straße endet hier oben …

schmale Bergstraße ab Alcúdia

Betonweg auf einem schmalen Felsgrat, der zu einer runden Aussichtsterrasse mit Geländer führt, auf der Dutzende Besucher stehen; links das tiefblaue Meer, rechts die zerklüftete Steilküste der Halbinsel Formentor unter Wolkenhimmel.
Mirador Es Colomer 45 Min. Fahrt · 10 km nördlich

Der bekannteste Aussichtspunkt Mallorcas, 232 Meter über dem Meer auf der Halbinsel Formentor. Eine Betonterrasse …

über Port de Pollença; im Sommer ab 10 Uhr nur bei freier Schranke

Das talayotische Gräberfeld von Son Real unmittelbar an der Küste, helle Steinkammern im Sand, dahinter das türkisfarbene Meer und die Halbinsel am Horizont.
Necròpolis de Son Real 11 km südlich (Luftlinie)

Ein Gräberfeld aus der Talayotzeit, unmittelbar am Wasser zwischen Can Picafort und Son Serra de Marina: rund 110 …

Die kleine helle Wallfahrtskapelle von Crestatx mit Rundbogenportal und Glockengiebel, umgeben von hohen Kiefern und Zypressen.
Ermita de Crestatx 13 km südwestlich (Luftlinie)

Eine kleine Wallfahrtskapelle unter Kiefern bei Sa Pobla, an der Stelle einer Siedlung, die es vor dem Ort gab …

Neugotische Kirche mit spitzem Turm aus hellem Sandstein auf einem bewaldeten Hügel, davor dichte Pinien und Macchia.
Església de Son Serra 13 km südlich (Luftlinie)

Eine kleine neugotische Kirche auf einem bewaldeten Hügel im Hinterland von Son Serra de Marina — ein spitzer Turm …

Breite Natursteintreppe zum Eingang der Coves de Campanet, gesäumt von Trockenmauern, Zypressen und Platanen.
Coves de Campanet 15 km westlich (Luftlinie)

Die kleinste und stillste der großen Tropfsteinhöhlen Mallorcas — ohne Bootsfahrt, ohne Lichtshow, mit einer …

Die alte Kirche Sant Miquel bei Campanet aus hellem Naturstein mit Glockengiebel, flankiert von Zypressen, unter blauem Himmel.
Sant Miquel de Campanet 15 km westlich (Luftlinie)

Eine der ältesten Kirchen der Insel, allein zwischen Feldern vor Campanet. Nach der Eroberung von 1229 auf einer …

Entfernungen ohne Zeitangabe sind Luftlinie. Auf Mallorca kann die Fahrzeit deutlich darüber liegen — wo mir das bekannt ist, steht sie dabei.

Wenn es hier nicht passt

Strände und Bademöglichkeiten im Umfeld

Von hier aus

Kurz beantwortet

Häufige Fragen zu Port d'Alcúdia

Ist Port d'Alcúdia für Familien mit kleinen Kindern geeignet?

Ja, und zwar so ausgeprägt wie kaum ein anderer Ort der Insel. Das Wasser fällt über hundert Meter hinaus nur bis zur Hüfte ab, der Sand ist fein und steinfrei, und die Infrastruktur ist auf Familien eingestellt. Wer mit Kleinkindern reist und nur ein Kriterium hat, ist hier richtig.

Was ist der Unterschied zwischen Alcúdia und Port d'Alcúdia?

Zwei verschiedene Orte, zwei Kilometer voneinander entfernt. Alcúdia ist die mittelalterliche Stadt mit Stadtmauer, Gassen und den römischen Ausgrabungen von Pollentia. Port d'Alcúdia ist der Ferienort am Wasser, entstanden im 20. Jahrhundert. Wer „Alcúdia" bucht, landet fast immer im Hafen — und wer die Stadt sehen will, muss hinauffahren. Der Bus braucht fünf Minuten.

Wie voll ist der Strand von Port d'Alcúdia?

Im Juli und August überfüllt, vor allem in der Mitte bei den Balnearis. Es hilft zweierlei: früh kommen oder entlang der Bucht Richtung Platja de Muro weitergehen. Wie viel Platz bleibt, hängt vom Abschnitt und vom Tag ab.

Lohnt sich Port d'Alcúdia im Winter?

Als Urlaubsort nicht. Zwischen Dezember und Februar sind die meisten Hotels und Lokale geschlossen, und der Ort besteht dann aus verriegelten Fassaden. Der Strand selbst ist frei zugänglich und an einem klaren Wintertag von einer eigenen Schönheit — aber dafür reist niemand an.

Braucht man in Port d'Alcúdia einen Mietwagen?

Für einen Strandurlaub meist nicht. Zum Flughafen fahren je nach Saison A32 oder A33; weitere Buslinien erschließen die Bucht. Für Ausflüge in die Tramuntana lohnt ein Auto — dann aber eher tageweise als für die ganze Woche.

Wann ist Markt in Port d'Alcúdia?

Freitagvormittags auf der Plaça de Cas Vicari. In der Altstadt von Alcúdia findet der Wochenmarkt dienstags und sonntags statt. Im Sommer gibt es außerdem einen Abendmarkt am Passeig Marítim; Termine vor dem Besuch prüfen.

Kann man von Port d'Alcúdia aus Ausflüge machen?

Der Ort ist einer der besten Standorte der Insel dafür. Alcúdia liegt zwei Kilometer entfernt, das Naturschutzgebiet S'Albufera beginnt direkt hinter der Straße, das Cap de Formentor ist in knapp einer Stunde erreichbar, und Pollença, Artà und die Tramuntana liegen in Tagesausflugsentfernung.

Praktisches auf einen Blick

Wann ist die beste Reisezeit für Port d'Alcúdia?

Für einen Besuch empfehlen sich diese Monate: April bis Juni sowie September und Oktober. Öffnung und Zugänglichkeit sind Dezember bis Februar eingeschränkt. Beachte dazu die Hinweise zum Besuch auf dieser Seite. Für April gilt: Hotels und die meisten Lokale geöffnet.

Lohnt sich Port d'Alcúdia im Juli und August?

Im Juli und August lohnt sich ein Besuch mit Einschränkungen. In beiden Monaten ist es meist überfüllt. Es ist halt voll. Unterkunft früh buchen, Lokale reservieren.

Wie weit ist Port d'Alcúdia vom Flughafen Palma entfernt?

Vom Flughafen Palma sind es rund 58 Kilometer und etwa 50 Minuten Fahrzeit. Für einen Strandurlaub braucht man hier kein Auto: Der Ort ist eine Zeile am Wasser, alles liegt an der Promenade, und der Bus deckt die ganze Bucht ab. Für Ausflüge in die Tramuntana lohnt ein Mietwagen tageweise mehr als für die ganze Woche.

Braucht man für Port d'Alcúdia einen Mietwagen?

Nein, verzichtbar. Port d'Alcúdia lässt sich gut ohne eigenes Fahrzeug erreichen. Öffentlicher Verkehr: Flughafenbus A32 in der Sommersaison, A33 im Winter. Linie 302 verbindet den Ort mit Palma, Linie 322 mit Port de Pollença und Pollença. Linie 325 fährt saisonal Richtung Cala Ratjada. Vor der Fahrt den aktuellen TIB-Fahrplan prüfen.

Wo kann man bei Port d'Alcúdia parken?

Kostenpflichtige Zonen an der Promenade, im Sommer ab dem späten Vormittag voll. Kostenlos steht man weiter hinten in den Wohnstraßen und läuft fünf Minuten.

Kann man bei Port d'Alcúdia baden?

Ja. Untergrund: Feiner heller Sand, keine Steine. Einstieg: Sehr flach — bei ruhigem Wasser reicht es hundert Meter weit nur bis zur Hüfte. Rund fünf Kilometer, ohne Unterbrechung übergehend in die Platja de Muro. Schatten: Nur unter den gemieteten Schirmen und in der Kiefernreihe am Rand. Für Kinder: Der flachste Badeeinstieg der Insel.

Ist Port d'Alcúdia mit Kinderwagen oder Rollstuhl machbar?

Wege und Untergrund: Promenade durchgehend gepflastert und eben. Mit Kinderwagen: Uneingeschränkt auf der Promenade, im Sand mühsam. Mit Rollstuhl: Promenade gut befahrbar, an mehreren Balnearis Holzstege in den Sand.

Sind Hunde bei Port d'Alcúdia erlaubt?

Am Hauptstrand in der Saison nicht erlaubt.

Port d'Alcúdia gehört zum Schönsten auf Mallorca

Text und Fotos: . Seit 2013 auf Mallorca unterwegs — mit dem Rad, zu Fuß und mit der Kamera.