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Mallorca Atlas Die Insel erleben Merkliste
Blick von der Zufahrtsstraße auf Artà: die honigfarbenen Häuser der Stadt am Hang, darüber auf dem Burgberg die Wehrmauer und die Kirche des Santuari de Sant Salvador, dahinter die Berge des Massís d'Artà.

Atlas / Llevant

Artà

Stadt

Kleinstadt im Nordosten unter einer befestigten Wallfahrtskirche, umgeben von der leersten Landschaft der Insel. In der Nähe liegt Ses Païsses, eine der besterhaltenen talayotischen Siedlungen Mallorcas.

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Hier liegt
Artà
Lage von Artà auf Mallorca
Lage von Artà

Artà in 30 Sekunden

Das Wichtigste auf einen Blick

Lohnt für
Einen Tagesausflug
Passt zu
Wer eine mallorquinische Stadt sehen will, die nicht für Besucher hergerichtet wurde
Beste Monate
Januar–Mai, September–Dezember
Zeitbedarf
Ein halber Tag mit Sant Salvador und Ses Païsses. Als Standort für den Nordosten mehrere Tage.
Ohne Mietwagen
Mietwagen empfohlen
Parken
Unproblematisch außerhalb des Dienstagsmarkts — aber am Ortsrand, nicht im Kern; die Gassen sind eng, steil und teils Einbahnstraßen.
Eher nichts für
Wer baden will — bis zum nächsten Strand sind es zehn Kilometer
Zugänglichkeit
Kinderwagen: In den Hauptgassen machbar, auf der Treppe nicht · Rollstuhl: Zentrum eingeschränkt, Santuari nur über die Fahrstraße
  • Stadt

Mallorca fühlen. Besser entscheiden.

Blick vom Burgberg über die Dächer von Artà, rechts der spitze Giebel der Pfarrkirche, im Vordergrund Kiefernzweige und Feigenkakteen, am Horizont Berge.

Vom Aufstieg aus sieht man die Pfarrkirche von oben — sonst sieht man sie nie so.

Dicht gestaffelte Ziegeldächer und Sandsteinhäuser der Altstadt von Artà unter bewölktem Himmel, dahinter die flache Landschaft und Hügel.

Kein Ferienort: Was man sieht, sind Wohnhäuser.

Blick über die Mauerbrüstung des Santuari hinweg auf die Stadt Artà und die dahinterliegende Ebene mit Feldern, am Horizont eine Hügelkette.

Von der Mauerkrone reicht der Blick über die Ebene bis zu den Hügeln — an klaren Tagen bis zur Bucht von Alcúdia.

Artà kennenlernen

Passt Artà zu deinen Plänen?

Was dich hier erwartet — und was du für deinen Besuch wissen solltest.

Für wen es gut passt

  • Wer eine mallorquinische Stadt sehen will, die nicht für Besucher hergerichtet wurde
  • Wer dienstags da ist — der Markt gehört zu den lohnendsten der Insel
  • Wer Geschichte mag: Talaiot-Siedlung, maurische Burg und Wallfahrtskirche an einem Vormittag
  • Wer in den Naturpark Llevant will; hier ist das Tor dazu

Für wen es weniger passt

  • Wer baden will — bis zum nächsten Strand sind es zehn Kilometer
  • Wer schlecht zu Fuß ist; die Stadt ist steil, die Treppe erst recht
  • Wer Nachtleben oder Einkaufsstraßen sucht
  • Wer im Hochsommer mittags kommt; die Stadt liegt im Landesinneren, ohne Seewind

Fahrzeit ab Flughafen

70 Min.

72 km

Busverbindung

Linie 411

Region

Llevant

Nächster Strand

Colònia de Sant Pere

8 km

Höhe

130 m

über NN

Märkte

Dienstag

Saisonkompass — wann Artà lohnt

Oktober lohnt

Für Wanderungen im Naturpark Llevant ist die Herbstkühle angenehmer als die Sommerhitze.

ruhig alles offen

lohnt bedingt eher nicht geschlossen

Lohnt in Januar, Februar, März, April, Mai, September, Oktober, November und Dezember. Eher meiden in August.

Wo das liegt

Lage von Artà

Lage von Artà auf Mallorca Palma Alcúdia Sóller Manacor
Lage von Artà
Region
Llevant
Einwohner
7.700
Höhe
130 m über NN
Flughafen
72 km , rund 70 Minuten
Mietwagen
empfohlen
Lohnt für
einen Tagesausflug
Koordinaten
39.6944,3.3500

In Google Maps öffnen In Apple Karten öffnen

Wo die Stadt herkommt

Artà wurde 1232 erstmals urkundlich erwähnt, unter dem alten Namen Yartân. Das ist aber nur der Punkt, an dem die Schriftquellen einsetzen — besiedelt war die Gegend Jahrtausende früher. Davon zeugen die Talaiot-Anlagen Ses Païsses, S’Aigua Dolça und Sa Canova.

Auf dem Burgberg stand in maurischer Zeit eine Festung, die Almudaina genannt wurde — dasselbe Wort, das in Palma den Königspalast bezeichnet. Nach der Eroberung 1229 wurde die dortige Moschee zur christlichen Kirche umgewidmet. Die Kirche, die heute oben steht, wurde ab 1825 gebaut und 1832 geweiht; die Wehrmauer mit ihren neun Türmen ist deutlich älter.

Sant Salvador

Über der Stadt liegt eine Wallfahrtskirche in einem Mauerring mit Zinnen und Wehrgang. Die Befestigung ist ernst gemeint: Sie stammt aus der Zeit, als die Nordostküste regelmäßig von Korsaren angelaufen wurde. Man kann auf der Mauer umlaufen. Der Blick geht über die ganze Bucht von Alcúdia bis zur Tramuntana.

Hinauf führen 180 Stufen — der Kreuzweg zwischen Zypressen, gesäumt von den Arkaden des Calvari, der an der Pfarrkirche Transfiguració del Senyor beginnt. Es gibt auch eine schmale Fahrstraße. Wer schlecht zu Fuß ist, soll sie nehmen; allen anderen rate ich ab. Der Ort erklärt sich über den Höhenunterschied, und den spürt man im Auto nicht.

Die eigene Seite zur Anlage steht hier.

Die Pfarrkirche Transfiguració del Senyor in Artà von vorn: hoher Sandsteingiebel mit Rosettenfenster über dem Portal, links und rechts Palmen und Zypressen.
Die Pfarrkirche am Fuß des Bergs — hier beginnt die Treppe.

Ses Païsses

Zwei Kilometer außerhalb liegt eine talayotische Siedlung aus der Bronzezeit, etwa 1200 v. Chr., mit einem Zyklopenmauerring aus Blöcken von mehreren Tonnen und einem erhaltenen Torgang. Sie ist frei zugänglich, kaum besucht und deutlich beeindruckender als ihre Bekanntheit vermuten lässt. Mallorca hat über tausend solcher Fundstellen; Ses Païsses ist die begreiflichste.

Blick vom Burgberg über die Dächer von Artà, rechts der spitze Giebel der Pfarrkirche, im Vordergrund Kiefernzweige und Feigenkakteen, am Horizont Berge.
Vom Aufstieg aus sieht man die Pfarrkirche von oben — sonst sieht man sie nie so.

Eine Stadt der Mallorquiner

Artà lebt nicht vom Tagestourismus, und das merkt man an allem: an den Geschäften, an den Preisen, daran, dass im August ein Teil der Läden Betriebsferien macht. Der Dienstagsmarkt rund um die Plaça del Conqueridor ist ein Wochenmarkt und kein Souvenirstand-Parcours — Obst, Gemüse, Käse, Handwerk, dazwischen Leute, die einkaufen statt zu schauen.

Der Ort war früher Bahnstation: Von hier fuhr die Strecke über Manacor nach Palma. Die Trasse ist stillgelegt, und seit Jahren wird daran gearbeitet, sie zu einem durchgehenden Radweg auszubauen.

Blick über die Mauerbrüstung des Santuari hinweg auf die Stadt Artà und die dahinterliegende Ebene mit Feldern, am Horizont eine Hügelkette.
Von der Mauerkrone reicht der Blick über die Ebene bis zu den Hügeln — an klaren Tagen bis zur Bucht von Alcúdia.

Der Naturpark Llevant

Nordöstlich der Stadt beginnt ein Küstengebirge, das nie erschlossen wurde: kein Hotel, keine Straße bis ans Wasser, nur Wege. Die Buchten dort — Cala Torta, Cala Mitjana, Cala Estreta — erreicht man zu Fuß oder gar nicht. Es ist der letzte Küstenabschnitt Mallorcas dieser Größe ohne Bebauung.

Dicht gestaffelte Ziegeldächer und Sandsteinhäuser der Altstadt von Artà unter bewölktem Himmel, dahinter die flache Landschaft und Hügel.
Kein Ferienort: Was man sieht, sind Wohnhäuser.

Wann man kommen sollte

Der Aufstieg ist der Knackpunkt. Im März und Oktober ist er ein Vergnügen, im Juli und August mittags anstrengend — dann geht man früh oder gar nicht. Im Januar lohnt sich die Fahrt aus einem anderen Grund: Sant Antoni am 16. und 17. ist das größte Fest des Orts, seit 1581 belegt, mit Feuern in den Straßen, Dimonis und Correfoc. Wer im Winter auf der Insel ist und einen Grund für den Nordosten sucht, hat ihn hier.

Das Rathaus von Artà an einem gepflasterten Platz, ein heller Sandsteinbau mit Fahnen über dem Portal, davor Zypressen und Straßenlaternen.
Die Plaça de l'Ajuntament. Mittags ruhig, am frühen Abend der Mittelpunkt des Orts.

Ansichten

Artà auf Mallorca

Blick vom Burgberg über die Dächer von Artà, rechts der spitze Giebel der Pfarrkirche, im Vordergrund Kiefernzweige und Feigenkakteen, am Horizont Berge.
ArtàVom Aufstieg aus sieht man die Pfarrkirche von oben — sonst sieht man sie nie so.
Dicht gestaffelte Ziegeldächer und Sandsteinhäuser der Altstadt von Artà unter bewölktem Himmel, dahinter die flache Landschaft und Hügel.
ArtàKein Ferienort: Was man sieht, sind Wohnhäuser.
Blick über die Mauerbrüstung des Santuari hinweg auf die Stadt Artà und die dahinterliegende Ebene mit Feldern, am Horizont eine Hügelkette.
ArtàVon der Mauerkrone reicht der Blick über die Ebene bis zu den Hügeln — an klaren Tagen bis zur Bucht von Alcúdia.
Die Pfarrkirche Transfiguració del Senyor in Artà von vorn: hoher Sandsteingiebel mit Rosettenfenster über dem Portal, links und rechts Palmen und Zypressen.
ArtàDie Pfarrkirche am Fuß des Bergs — hier beginnt die Treppe.
Seitenansicht der Pfarrkirche von Artà mit der angebauten Arkadenreihe des Calvari-Aufgangs, davor eine gepflasterte Freifläche und Palmen.
ArtàDie Arkaden gehören zum Kreuzweg, der von hier aus den Berg hinaufführt.
Steil nach oben fotografierte Arkadenbögen des Calvari in Artà mit Grasbewuchs auf der Mauerkrone, darüber Palmwedel und bewölkter Himmel.
ArtàAus der Nähe sieht man, wie alt die Anlage ist — auf den Kanten wächst Gras.
Das Rathaus von Artà an einem gepflasterten Platz, ein heller Sandsteinbau mit Fahnen über dem Portal, davor Zypressen und Straßenlaternen.
ArtàDie Plaça de l'Ajuntament. Mittags ruhig, am frühen Abend der Mittelpunkt des Orts.

Wie viel Zeit hast du?

Was man in Artà tut

Drei Stunden

Auto am Ortsrand abstellen, hinauf zur Pfarrkirche, dann die Calvari-Treppe zum Santuari de Sant Salvador. Oben einmal um die Mauer herum, zurück durch die Gassen zur Plaça de l'Ajuntament auf einen Kaffee.

Ein halber Tag

Zusätzlich Ses Païsses am Ortsrand, zwei Kilometer und eine gute halbe Stunde Aufenthalt. Dienstags stattdessen den Markt — der füllt denselben halben Tag.

Ein ganzer Tag

Vormittags Stadt und Berg, mittags hinaus zur Ermita de Betlem in den Bergen oder in den Naturpark Llevant zu den Buchten, die man nur zu Fuß erreicht. Nachmittags an den Strand von Colònia de Sant Pere.

Bei Regen

Die Pfarrkirche, das Museu Regional d'Artà mit den Funden aus Ses Païsses und ein langes Mittagessen. Der Aufstieg lohnt bei Regen nicht — die Stufen werden rutschig und die Aussicht fällt aus.

Feste im Jahreslauf

  • 16. und 17. Januar — Sant Antoni Das größte Fest des Orts, seit 1581 belegt: Feuer in den Straßen, Dimonis, Correfoc und Tiersegnung.
  • Dienstag — Wochenmarkt Rund um die Plaça del Conqueridor, etwa 8 bis 13 Uhr.
  • Anfang August — Sant Salvador Patronatsfest mit Konzerten und Feuerwerk.

Praktisch

Parken
Unproblematisch außerhalb des Dienstagsmarkts — aber am Ortsrand, nicht im Kern; die Gassen sind eng, steil und teils Einbahnstraßen.
Öffentlich
Linien ab Manacor, Palma und Cala Ratjada.
Zeitbedarf
Ein halber Tag mit Sant Salvador und Ses Païsses. Als Standort für den Nordosten mehrere Tage.
Hinweis
Zum Santuari führt auch eine schmale Fahrstraße. Wer sie nimmt, spart die Treppe — und verliert den besten Teil des Besuchs.
Bus
Linie 411 von Manacor und Cala Ratjada, Linie 412 nach Can Picafort und Alcúdia. Von Palma mit Umstieg in Manacor, gut anderthalb Stunden.
Versorgung
Supermarkt: Mehrere im Ort, ganzjährig geöffnet · Apotheke: Mehrere im Zentrum · Arzt: Gesundheitszentrum im Ort, Krankenhaus in Manacor (25 km) · Geldautomat: Mehrere an der Hauptstraße und an der Plaça · Tankstelle: An der Ausfallstraße Richtung Capdepera
Zugänglichkeit
Kopfsteinpflaster, durchgehend ansteigend; die Calvari-Treppe hat 180 Stufen · Kinderwagen: In den Hauptgassen machbar, auf der Treppe nicht · Rollstuhl: Zentrum eingeschränkt, Santuari nur über die Fahrstraße · Hunde: Kein Problem, oben an der Anlage angeleint
Gibt es nicht
Strand · Hotelburgen · Ebene Wege · Nachtleben
Koordinaten
39.6944,3.3500 Google Maps Apple Karten

Termine, die alles verändern

Wenn hier ein Rennen ist

Mallorca 312 Rennrad · 25. April 2026

Verkehrssperrungen beginnen bereits am Morgen. Betroffene Straßen und Freigabezeiten richten sich nach dem Strecken- und Sperrplan des Veranstalters. Plane Transfers und Ausflüge an diesem Tag mit zusätzlicher Zeit.

Der Saisonkompass oben bewertet Monate, keine einzelnen Tage — ein Rennwochenende kann einen ruhigen Ort für zwei Tage in sein Gegenteil verkehren. Alle Termine im Kapitel Sportereignisse.

Was in Reichweite liegt

Sehenswürdigkeiten

Im Ort

In der Umgebung

Entfernungen ohne Zeitangabe sind Luftlinie. Auf Mallorca kann die Fahrzeit deutlich darüber liegen — wo mir das bekannt ist, steht sie dabei.

Wo man von hier aus badet

Strände und Bademöglichkeiten im Umfeld

Von hier aus

Kurz beantwortet

Häufige Fragen zu Artà

Was kann man in Artà sehen?

Den Burgberg mit dem Santuari de Sant Salvador, der von einer Wehrmauer mit neun Türmen umgeben ist, die Pfarrkirche Transfiguració del Senyor am Fuß des Bergs und die 180 Stufen der Calvari-Treppe dazwischen. Zwei Kilometer außerhalb liegt die bronzezeitliche Talaiot-Siedlung Ses Païsses. Dazu das Rathaus an der Plaça und, dienstags, der Wochenmarkt.

Wann ist Markt in Artà?

Dienstags, etwa von 8 bis 13 Uhr, rund um die Plaça del Conqueridor. Es ist ein echter Wochenmarkt mit Obst, Gemüse, Käse und Handwerk — deutlich weniger auf Besucher zugeschnitten als die Märkte an der Küste.

Wie viele Stufen hat die Treppe zum Sant Salvador?

180. Sie führen als Calvari-Treppe zwischen Zypressen von der Pfarrkirche hinauf zur Wallfahrtskirche auf dem 182 Meter hohen Hügel. Gemächlich gegangen braucht man zehn bis zwanzig Minuten; im Hochsommer sollte man das nicht mittags tun.

Kann man zum Santuari de Sant Salvador hochfahren?

Ja, eine schmale asphaltierte Straße führt hinauf, oben gibt es einige Stellplätze. Wer schlecht zu Fuß ist, nimmt sie. Alle anderen sollten die Treppe gehen — sie ist der eigentliche Weg und erzählt mehr über den Ort als die Aussicht oben.

Wie alt ist Artà?

Als Stadt wurde Artà 1232 erstmals urkundlich erwähnt, unter dem Namen Yartân. Besiedelt ist die Gegend weit länger: Die Talaiot-Anlagen Ses Païsses, S'Aigua Dolça und Sa Canova stammen aus der Bronzezeit. Auf dem Burgberg stand in maurischer Zeit eine Festung, die Almudaina genannt wurde.

Was ist Ses Païsses?

Eine talayotische Siedlung aus der Bronzezeit, etwa 1200 vor Christus, zwei Kilometer außerhalb von Artà. Erhalten sind ein Zyklopenmauerring aus mehrere Tonnen schweren Blöcken und ein begehbarer Torgang. Sie zählt zu den besterhaltenen Anlagen dieser Art auf den Balearen und ist deutlich beeindruckender, als ihre Bekanntheit vermuten lässt.

Was ist Sant Antoni in Artà?

Das größte Fest des Orts, am 16. und 17. Januar, in Artà seit 1581 belegt. In der Nacht brennen Feuer in den Straßen, die Dimonis — als Teufel verkleidete Figuren — ziehen durch die Stadt, dazu Correfoc und am Folgetag die Segnung der Tiere. Wer im Januar auf der Insel ist, sollte das nicht auslassen.

Praktisches auf einen Blick

Wann ist die beste Reisezeit für Artà?

Für einen Besuch empfehlen sich diese Monate: September bis Mai. Für Januar gilt: Am 16./17. Januar Sant Antoni — Feuer, Teufelsfiguren, die ganze Stadt auf der Straße. Eines der ältesten Feste der Insel.

Lohnt sich Artà im Juli und August?

Im Juli lohnt sich ein Besuch mit Einschränkungen, im August bietet sich eher ein anderer Reisemonat an. Im Juli ist es meist belebt, im August voll. Sehr heiß und ohne Seewind, die Stadt liegt im Landesinneren.

Wie weit ist Artà vom Flughafen Palma entfernt?

Vom Flughafen Palma sind es rund 72 Kilometer und etwa 70 Minuten Fahrzeit. Die Ma-15 führt direkt durch. Am Markttag früh kommen, sonst sucht man den Parkplatz länger als den Weg.

Braucht man für Artà einen Mietwagen?

Empfohlen. Es geht auch ohne, mit Auto ist Artà aber deutlich einfacher zu erreichen. Öffentlicher Verkehr: Linie 411 von Manacor und Cala Ratjada, Linie 412 nach Can Picafort und Alcúdia. Von Palma mit Umstieg in Manacor, gut anderthalb Stunden.

Wo kann man bei Artà parken?

Unproblematisch außerhalb des Dienstagsmarkts — aber am Ortsrand, nicht im Kern; die Gassen sind eng, steil und teils Einbahnstraßen.

Kann man bei Artà baden?

Nicht vor Ort — ein Strand gehört ausdrücklich nicht dazu. Was in Badeweite liegt, steht im Abschnitt „Baden in der Nähe" auf dieser Seite.

Ist Artà mit Kinderwagen oder Rollstuhl machbar?

Wege und Untergrund: Kopfsteinpflaster, durchgehend ansteigend; die Calvari-Treppe hat 180 Stufen. Mit Kinderwagen: In den Hauptgassen machbar, auf der Treppe nicht. Mit Rollstuhl: Zentrum eingeschränkt, Santuari nur über die Fahrstraße.

Sind Hunde bei Artà erlaubt?

Kein Problem, oben an der Anlage angeleint.

Artà gehört zum Schönsten auf Mallorca

Text und Fotos: . Seit 2013 auf Mallorca unterwegs — mit dem Rad, zu Fuß und mit der Kamera.