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Mallorca Atlas Die Insel erleben Merkliste
Belebter Platz in Alcúdia mit Straßencafés unter weißen Sonnenschirmen, Gästen an den Tischen und Bürgerhäusern mit schmiedeeisernen Balkonen.

Atlas / Raiguer

Alcúdia

Stadt

Die besterhaltene mittelalterliche Stadtbefestigung Mallorcas, gebaut auf den Ruinen der römischen Inselhauptstadt Pollentia. Innerhalb der Mauern keine Autos, dafür Gassen aus honigfarbenem Sandstein — und zweimal in der Woche einer der größten Märkte der Insel.

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Alcúdia
Lage von Alcúdia auf Mallorca
Lage von Alcúdia

Alcúdia in 30 Sekunden

Das Wichtigste auf einen Blick

Lohnt für
Einen Tagesausflug
Passt zu
du dich für Geschichte interessierst und beides sehen willst — Römer und Mittelalter an einem Vormittag
Beste Monate
Januar–Mai, Oktober–Dezember
Zeitbedarf
Drei Stunden für die Altstadt, ein halber Tag mit Pollentia, ein ganzer mit Halbinsel oder Naturpark.
Ohne Mietwagen
Mietwagen empfohlen
Parken
Nicht in der Altstadt — sie ist autofrei. Parkplätze rund um die Mauern, am Markttag ab neun Uhr voll. Größter Platz an der Avinguda dels Prínceps d'Espanya.
Eher nichts für
du zum Baden herkommst — der Strand liegt in Port d'Alcúdia, drei Kilometer weiter
Zugänglichkeit
Kinderwagen: in den Hauptgassen machbar, auf dem Wehrgang nicht · Rollstuhl: Hauptachsen befahrbar, Mauerrundgang und Nebengassen nicht
  • Stadt

Mallorca fühlen. Besser entscheiden.

Das mächtige Stadttor von Alcúdia von außen, aus grobem Sandstein gemauert, durch den Torbogen sieht man in die belebte Gasse der Altstadt.

Von außen wirkt die Mauer wie eine Festung — durch den Bogen beginnt die Stadt.

Begehbarer Wehrgang auf der Stadtmauer von Alcúdia mit Zinnen, rechts die Ziegeldächer der Altstadt, im Hintergrund die Berge der Serra de Tramuntana.

Teile der Mauer sind begehbar — von oben sieht man bis zur Tramuntana.

Blick von der Stadtmauer Alcúdias über Gärten, Palmen und die dicht stehenden Häuser der Altstadt, dahinter der Turm der Pfarrkirche.

Von der Mauerkrone sieht man in die Gärten hinter den Häusern.

Alcúdia kennenlernen

Passt Alcúdia zu deinen Plänen?

Was dich hier erwartet — und was du für deinen Besuch wissen solltest.

Hier fühlst du dich wohl, wenn …

  • du dich für Geschichte interessierst und beides sehen willst — Römer und Mittelalter an einem Vormittag
  • du zu Fuß unterwegs sein magst, denn die Altstadt ist autofrei
  • du am Dienstag oder Sonntag da bist und auf Märkte stehst
  • du im Norden wohnst und einen Ort suchst, der nicht nur aus Hotels besteht
  • du früh aufstehst oder abends kommst

Weniger passend, wenn …

  • du zum Baden herkommst — der Strand liegt in Port d'Alcúdia, drei Kilometer weiter
  • du Ruhe suchst und nur zwischen elf und siebzehn Uhr Zeit hast
  • du schlecht zu Fuß bist, das Kopfsteinpflaster ist unnachgiebig
  • du im Januar oder Februar kommst, dann ist ein Teil der Lokale zu

Fahrzeit ab Flughafen

55 Min.

55 km

Busverbindung

Linie 351/352

Region

Raiguer

Nächster Strand

Port d'Alcúdia

2 km

Höhe

26 m

über NN

Märkte

Dienstag & Sonntag

Saisonkompass — wann Alcúdia lohnt

Oktober lohnt

Warm, offen, und die Busse werden weniger.

belebt alles offen

lohnt bedingt eher nicht geschlossen

Lohnt in Januar, Februar, März, April, Mai, Oktober, November und Dezember. Eher meiden in Juli und August.

Wo das liegt

Lage von Alcúdia

Lage von Alcúdia auf Mallorca Palma Sóller Manacor
Lage von Alcúdia
Region
Raiguer
Einwohner
20.500
Höhe
26 m über NN
Flughafen
55 km , rund 55 Minuten
Mietwagen
empfohlen
Lohnt für
einen Tagesausflug
Koordinaten
39.8536,3.1214

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Wo die Stadt herkommt

Alcúdia geht aus Pollentia hervor, der Stadt, die die Römer im Jahre 123 vor Christus gründeten. Ihre Lage zwischen zwei großen Buchten war strategisch so günstig, dass Pollentia während der römischen Herrschaft zur wichtigsten Stadt Mallorcas aufstieg — bis sie im Jahre 426 nach Christus von den Vandalen erobert und ausgeschlachtet wurde. Die Überreste liegen bis heute vor den Toren der Altstadt und können besichtigt werden.

Dass die Region schon lange vorher besiedelt war, belegen archäologische Funde aus umliegenden Begräbnishöhlen, unter anderem der Cova de la Murada ganz in der Nähe der Stadtmauer.

Als die Mauren im Jahre 902 die Insel einnahmen, gehörte Pollentia bereits der Vergangenheit an. Auf und neben den Ruinen entstand das Landgut Alcúdia, was übersetzt so viel wie der Hügel bedeutet. Nachdem König Jaume II. den Ort 1298 zur Pfarrgemeinde erhoben hatte, legte man den Grundstein für die Kirche und für die Mauern, die bis 1362 entstanden. Eine richtige Stadt wurde Alcúdia aber erst im Jahre 1523 unter König Karl I. von Spanien, dem späteren Kaiser Karl V.

Zwei Mauerringe gegen die Piraten

Weil immer wieder Korsaren an dieser Küste landeten, wurde die bestehende Befestigung bis zum Jahre 1660 durch einen zweiten Mauerring verstärkt. Was heute steht, ist die besterhaltene mittelalterliche Stadtbefestigung Mallorcas — mit zwei erhaltenen Toren, der Porta del Moll und der Porta de Sant Sebastià.

Danach ging es bergab. Alcúdia verlor an wirtschaftlicher Bedeutung, Epidemien und die Pest dezimierten die Bevölkerung, und die Stadt zerfiel nach und nach. Selbst die Pfarrkirche Sant Jaume aus dem 14. Jahrhundert brach 1870 in sich zusammen und wurde erst zwölf Jahre später wieder aufgebaut.

Die Fassade der Pfarrkirche Sant Jaume in Alcúdia von unten fotografiert, mit gotischem Maßwerk-Rosettenfenster über dem Portal vor tiefblauem Himmel.
Sant Jaume — die Kirche stürzte 1870 ein und wurde zwölf Jahre später neu aufgebaut.

Was man heute sieht

Wer durch eines der beiden Tore die Altstadt betritt, wird in eine andere Zeit versetzt. Viele kleine Gassen laden zum Bummel ein, und vor Autos braucht man sich nicht zu fürchten — die gibt es hier nicht. Das Einzige, was einem in die Quere kommen kann, sind Besucher, und davon gibt es in der Hauptsaison ausreichend viele.

Auf der Mauer kann man gehen. Ein Teil des Wehrgangs ist begehbar, und von oben sieht man über die Dächer hinweg bis zur Serra de Tramuntana. Dort oben versteht man auch, warum die Stadt so gebaut wurde, wie sie gebaut wurde.

Begehbarer Wehrgang auf der Stadtmauer von Alcúdia mit Zinnen, rechts die Ziegeldächer der Altstadt, im Hintergrund die Berge der Serra de Tramuntana.
Teile der Mauer sind begehbar — von oben sieht man bis zur Tramuntana.

Der Markt

Dienstag und Sonntag, jeweils von 8:30 bis 13:30 Uhr. Er gilt wegen seiner Atmosphäre und der Vielfalt der Waren als einer der bedeutendsten Märkte der Insel: regionales Obst und Gemüse, Sobrassada, Käse aus Menorca, Oliven, Backwaren, dazu Leder, Töpferwaren und Textilien.

Die Stände stehen teils in den Gassen, teils direkt an den Mauern der Römerstadt. Und genau hier gilt der Satz, der für ganz Alcúdia gilt: Sei früh da oder komm in der Nebensaison. In der Haupturlaubszeit tummeln sich hier die Ausflügler aus Port d’Alcúdia und Port de Pollença — natürlich, wie immer, alle auf einmal.

Marktstand in Alcúdia mit Kisten voller Paprika, Tomaten und Bananen, Händler und Kundinnen zwischen den Ständen unter weißen Planen.
Dienstags und sonntags stehen die Stände bis an die Mauern der Römerstadt.

Was man leicht übersieht

Am nordwestlichen Stadtrand steht die Plaça de Toros — die älteste Stierkampfarena der Insel, 1892 in die Bastion Sant Ferran der Stadtmauer aus dem 17. Jahrhundert hineingebaut. Zwei Corridas im Jahr fanden hier zuletzt statt, jahrelang begleitet von Protesten des Tierschutzes.

Seit 2021 ist damit Schluss: Die Konzession des Betreibers lief aus und wurde nicht verlängert; die Gemeinde will die Arena zu einem Veranstaltungsort umbauen. Von außen ist der Bau weiterhin zu sehen. Am Fuß des Puig de Sant Martí liegt die vorchristliche Kultstätte Cova de Sant Martí. Wem das alles zu viel Trubel ist, der geht in die Bibliothek Can Torró — das Haus der Bücher wurde von der deutschen Bertelsmann-Stiftung großzügig mit unterstützt.

Etwas außerhalb der Mauern, an der Carretera Cementiri, steht das Oratori de Santa Anna aus dem 13. Jahrhundert. Eine kleine gotische Kirche, der Heiligen Anna geweiht, und meistens hat man sie für sich allein.

Die kreisrunde Stierkampfarena von Alcúdia mit sandigem Rund, rot-gelb gestrichenen Barrieren und ansteigenden Steinrängen, dahinter Bäume und die Dächer der Stadt.
Die Plaça de Toros von 1892, in eine Bastion der Stadtmauer gebaut. Seit 2021 finden hier keine Stierkämpfe mehr statt.

Von hier aus

Alcúdia liegt günstig für alles, was der Norden zu bieten hat. Die Halbinsel Victòria mit der Ermita am Ende der Straße ist eine Viertelstunde entfernt und öffnet den Blick über beide Buchten. Der Naturpark s’Albufera, das größte Feuchtgebiet der Balearen, beginnt keine zehn Minuten südlich und ist im Frühjahr und Herbst die beste Adresse der Insel für Vogelbeobachter. Und Port d’Alcúdia mit seinem kilometerlangen flachen Sandstrand ist so nah, dass man beides an einem Tag machen kann.

Das mächtige Stadttor von Alcúdia von außen, aus grobem Sandstein gemauert, durch den Torbogen sieht man in die belebte Gasse der Altstadt.
Von außen wirkt die Mauer wie eine Festung — durch den Bogen beginnt die Stadt.

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Alcúdia auf Mallorca

Das mächtige Stadttor von Alcúdia von außen, aus grobem Sandstein gemauert, durch den Torbogen sieht man in die belebte Gasse der Altstadt.
AlcúdiaVon außen wirkt die Mauer wie eine Festung — durch den Bogen beginnt die Stadt.
Begehbarer Wehrgang auf der Stadtmauer von Alcúdia mit Zinnen, rechts die Ziegeldächer der Altstadt, im Hintergrund die Berge der Serra de Tramuntana.
AlcúdiaTeile der Mauer sind begehbar — von oben sieht man bis zur Tramuntana.
Blick von der Stadtmauer Alcúdias über Gärten, Palmen und die dicht stehenden Häuser der Altstadt, dahinter der Turm der Pfarrkirche.
AlcúdiaVon der Mauerkrone sieht man in die Gärten hinter den Häusern.
Enge Gasse in der Altstadt von Alcúdia mit ockerfarbenen und orangenen Hausfassaden, grünen Fensterläden und Topfpflanzen vor den Türen.
AlcúdiaIn der Altstadt fährt kein Auto — das merkt man sofort an der Ruhe.
Leicht ansteigende Gasse in Alcúdia mit gepflastertem Weg, Kübelpflanzen an den Hauswänden und einzelnen Passanten in der Ferne.
AlcúdiaUm neun Uhr morgens gehören die Gassen noch dem Ort.
Die Fassade der Pfarrkirche Sant Jaume in Alcúdia von unten fotografiert, mit gotischem Maßwerk-Rosettenfenster über dem Portal vor tiefblauem Himmel.
AlcúdiaSant Jaume — die Kirche stürzte 1870 ein und wurde zwölf Jahre später neu aufgebaut.
Innenraum der Kirche Sant Jaume in Alcúdia mit hohen Spitzbögen, hellem Gewölbe, Holzbänken im Mittelgang und dem beleuchteten Altar im Chor.
AlcúdiaInnen ist es hell, kühl und meist fast leer.
Das Stadttor Porta del Moll in Alcúdia: zwei wehrhafte Türme aus honigfarbenem Sandstein mit Zinnenkranz, dazwischen ein Rundbogendurchgang, davor zwei hohe Palmen und eine Rasenfläche.
AlcúdiaDie Porta del Moll — eines der beiden erhaltenen Stadttore, Durchgang zur autofreien Altstadt.
Marktstand in Alcúdia mit Kisten voller Paprika, Tomaten und Bananen, Händler und Kundinnen zwischen den Ständen unter weißen Planen.
AlcúdiaDienstags und sonntags stehen die Stände bis an die Mauern der Römerstadt.
Erdbeeren, Bananen und aufgeschnittene Wassermelone in Schalen auf einem Obststand des Marktes von Alcúdia.
AlcúdiaDer Markt ist ganzjährig — im Winter ein Wochenmarkt, im Sommer ein Ereignis.
An Schnüren hängende Sobrassada-Würste in Reihe an einem Marktstand in Alcúdia, im Hintergrund unscharf die Marktplane.
AlcúdiaSobrassada, die mallorquinische Streichwurst aus rohem Schweinefleisch und Paprika.
Die kreisrunde Stierkampfarena von Alcúdia mit sandigem Rund, rot-gelb gestrichenen Barrieren und ansteigenden Steinrängen, dahinter Bäume und die Dächer der Stadt.
AlcúdiaDie Plaça de Toros von 1892, in eine Bastion der Stadtmauer gebaut. Seit 2021 finden hier keine Stierkämpfe mehr statt.
Präparierter Stierkopf mit rotem Nackenschmuck an einer weißen Wand neben einem roten Tor der Arena von Alcúdia, daneben bunte Capes.
AlcúdiaDie Ausstattung ist geblieben. Was fehlt, sind die Corridas — die Arena wird zum Veranstaltungsort umgebaut.
Das Rathaus von Alcúdia, ein Sandsteinbau mit Balkon, Fahnen und Rundbogenportal, davor ein Baum und die gepflasterte Gasse.
AlcúdiaDas Rathaus an der Carrer Major — Casa Consistorial über dem Portal.
Die kleine gotische Kapelle Oratori de Santa Anna bei Alcúdia aus hellem Sandstein, mit Rundbogenportal und Glockengiebel über dem Dachfirst.
AlcúdiaDas Oratori de Santa Anna aus dem 13. Jahrhundert, außerhalb der Mauern an der Friedhofstraße.

Wie viel Zeit hast du?

Was man in Alcúdia tut

Drei Stunden

Durch die Porta del Moll in die Altstadt, einmal die Carrer Major hinunter bis zur Kirche Sant Jaume, dann hinauf auf den Wehrgang und die Mauer ein Stück ablaufen. Zurück über die Carrer d'en Serra. Das ist die Kurzfassung, und sie genügt für den ersten Eindruck.

Ein halber Tag

Zusätzlich die Ausgrabungen von Pollentia vor den Toren — Forum, Theater und Wohnviertel, rund eine Stunde. Danach Kaffee auf der Plaça de la Constitució und ein Abstecher zum Oratori de Santa Anna an der Straße zum Friedhof.

Ein ganzer Tag

Vormittags die Altstadt, mittags hinaus auf die Halbinsel Victòria — die Straße endet an der Ermita mit Blick über beide Buchten. Nachmittags entweder baden in Port d'Alcúdia oder zum Vogelbeobachten in den Naturpark s'Albufera, beides keine zehn Minuten mit dem Auto.

Bei Regen

Das Museu Monogràfic de Pollentia mit den Fundstücken der Römerstadt, die Pfarrkirche Sant Jaume und die Bibliothek Can Torró, die von der deutschen Bertelsmann-Stiftung mit aufgebaut wurde. Danach ein langes Mittagessen unter den Arkaden.

Feste im Jahreslauf

  • Dienstag und Sonntag — Wochenmarkt von 8:30 bis 13:30 Uhr, ganzjährig — einer der größten Märkte der Insel.
  • Karwoche — Semana Santa Prozessionen durch die Altstadt, am eindrucksvollsten am Gründonnerstag.
  • 24. bis 26. Juli — Sant Jaume Patronatsfest der Stadt mit Konzerten, Feuerwerk und Correfoc.

Praktisch

Parken
Nicht in der Altstadt — sie ist autofrei. Parkplätze rund um die Mauern, am Markttag ab neun Uhr voll. Größter Platz an der Avinguda dels Prínceps d'Espanya.
Öffentlich
Linien 351 und 352 ab Port d'Alcúdia, mehrmals stündlich. Ab Palma die 302 über Inca.
Zeitbedarf
Drei Stunden für die Altstadt, ein halber Tag mit Pollentia, ein ganzer mit Halbinsel oder Naturpark.
Hinweis
Am Dienstag und Sonntag ist Markt. Wer die Stadt sehen will, kommt an einem anderen Tag — wer den Markt will, muss vor neun da sein.
Bus
Linie 351/352 ab Port d'Alcúdia, mehrmals stündlich. Von Palma die Linie 302 über Inca, rund 70 Minuten.
Taxi
ab Flughafen Palma rund 90 bis 110 Euro
Versorgung
Supermarkt: mehrere im Ort, größere außerhalb der Mauern · Apotheke: zwei in der Altstadt · Arzt: Gesundheitszentrum im Ort, Krankenhaus in Inca (28 km) · Geldautomat: mehrere an der Plaça de la Constitució · Tankstelle: an der Ausfallstraße Richtung Port d'Alcúdia
Zugänglichkeit
Kopfsteinpflaster und Natursteinplatten, leicht ansteigend · Kinderwagen: in den Hauptgassen machbar, auf dem Wehrgang nicht · Rollstuhl: Hauptachsen befahrbar, Mauerrundgang und Nebengassen nicht · Hunde: in der Altstadt kein Problem, im Naturpark s'Albufera nur angeleint
Preisniveau
Kaffee 1,80 bis 2,50 € · Mittagessen 16 bis 24 € · Parken 1,50 € je Stunde am Ortsrand · Eintritt Pollentia und Museum als Kombiticket, einstellig (Stand 2025)
Gibt es nicht
Strand · Nachtleben · Parkplätze innerhalb der Mauern
Koordinaten
39.8536,3.1214 Google Maps Apple Karten

Termine, die alles verändern

Wenn hier ein Rennen ist

Mallorca 312 Rennrad · 25. April 2026

Verkehrssperrungen beginnen bereits am Morgen. Betroffene Straßen und Freigabezeiten richten sich nach dem Strecken- und Sperrplan des Veranstalters. Plane Transfers und Ausflüge an diesem Tag mit zusätzlicher Zeit.

Ironman 70.3 Alcúdia-Mallorca Triathlon · 9. Mai 2026

Rund um Start, Ziel und Wettkampfstrecke gibt es zeitweise Sperrungen und mehr Betrieb. Prüfe die Zufahrt zu deiner Unterkunft und den Streckenplan, besonders bei einem Flughafentransfer.

Der Saisonkompass oben bewertet Monate, keine einzelnen Tage — ein Rennwochenende kann einen ruhigen Ort für zwei Tage in sein Gegenteil verkehren. Alle Termine im Kapitel Sportereignisse.

Was in Reichweite liegt

Sehenswürdigkeiten

Im Ort

In der Umgebung

Wuchtiger Bruchsteinbau der Ermita de la Victòria mit heller Sonnenuhr an der Seitenwand, davor alte Kiefern und ein gepflasterter Vorplatz, rechts die Sonnenschirme des angrenzenden Cafés.
Ermita de la Victòria 15 Min. Fahrt · 5 km nordöstlich

Wallfahrtskirche auf der Halbinsel Victòria, sieben Kilometer nordöstlich von Alcúdia. Die Straße endet hier oben …

schmale Bergstraße

Betonweg auf einem schmalen Felsgrat, der zu einer runden Aussichtsterrasse mit Geländer führt, auf der Dutzende Besucher stehen; links das tiefblaue Meer, rechts die zerklüftete Steilküste der Halbinsel Formentor unter Wolkenhimmel.
Mirador Es Colomer 40 Min. Fahrt · 8 km nördlich

Der bekannteste Aussichtspunkt Mallorcas, 232 Meter über dem Meer auf der Halbinsel Formentor. Eine Betonterrasse …

über Port de Pollença; im Sommer ab 10 Uhr nur bei freier Schranke

Die Straße zum Cap de Formentor führt zwischen hellen Felswänden hindurch, am Horizont steht der weiße Leuchtturm auf einer kahlen Kuppe über dem Meer.
Cap de Formentor 45 Min. Fahrt · 12 km nordöstlich

Die Nordostspitze Mallorcas: eine zwanzig Kilometer lange Felshalbinsel, an deren Ende seit 1863 ein Leuchtturm …

über Port de Pollença; im Hochsommer nur mit Shuttle

Die kleine helle Wallfahrtskapelle von Crestatx mit Rundbogenportal und Glockengiebel, umgeben von hohen Kiefern und Zypressen.
Ermita de Crestatx 13 km südwestlich (Luftlinie)

Eine kleine Wallfahrtskapelle unter Kiefern bei Sa Pobla, an der Stelle einer Siedlung, die es vor dem Ort gab …

Das talayotische Gräberfeld von Son Real unmittelbar an der Küste, helle Steinkammern im Sand, dahinter das türkisfarbene Meer und die Halbinsel am Horizont.
Necròpolis de Son Real 13 km südöstlich (Luftlinie)

Ein Gräberfeld aus der Talayotzeit, unmittelbar am Wasser zwischen Can Picafort und Son Serra de Marina: rund 110 …

Neugotische Kirche mit spitzem Turm aus hellem Sandstein auf einem bewaldeten Hügel, davor dichte Pinien und Macchia.
Església de Son Serra 14 km südlich (Luftlinie)

Eine kleine neugotische Kirche auf einem bewaldeten Hügel im Hinterland von Son Serra de Marina — ein spitzer Turm …

Breite Natursteintreppe zum Eingang der Coves de Campanet, gesäumt von Trockenmauern, Zypressen und Platanen.
Coves de Campanet 15 km südwestlich (Luftlinie)

Die kleinste und stillste der großen Tropfsteinhöhlen Mallorcas — ohne Bootsfahrt, ohne Lichtshow, mit einer …

Die alte Kirche Sant Miquel bei Campanet aus hellem Naturstein mit Glockengiebel, flankiert von Zypressen, unter blauem Himmel.
Sant Miquel de Campanet 15 km südwestlich (Luftlinie)

Eine der ältesten Kirchen der Insel, allein zwischen Feldern vor Campanet. Nach der Eroberung von 1229 auf einer …

Entfernungen ohne Zeitangabe sind Luftlinie. Auf Mallorca kann die Fahrzeit deutlich darüber liegen — wo mir das bekannt ist, steht sie dabei.

Wo man von hier aus badet

Strände und Bademöglichkeiten im Umfeld

Von hier aus

Kurz beantwortet

Häufige Fragen zu Alcúdia

Wann ist Markt in Alcúdia?

Dienstags und sonntags von 8:30 bis 13:30 Uhr, ganzjährig. Die Stände stehen in den Gassen der Altstadt und reichen bis an die Mauern der Römerstadt Pollentia. Es ist einer der größten Märkte Mallorcas. In der Hauptsaison sollte man vor neun Uhr dort sein, danach ist in den engen Gassen kaum ein Durchkommen.

Wie alt ist die Stadtmauer von Alcúdia?

Der innere Mauerring entstand zwischen 1298 und 1362 unter König Jaume II. und ist damit über 700 Jahre alt. Wegen der Piratenüberfälle kam bis 1660 ein zweiter Ring hinzu. Es ist die besterhaltene mittelalterliche Stadtbefestigung Mallorcas, und Teile davon kann man begehen.

Kann man in Alcúdia baden?

In der Altstadt nicht — sie liegt gut drei Kilometer vom Wasser entfernt auf einer Anhöhe. Der Strand gehört zu Port d'Alcúdia, wo sich die Bucht über Kilometer als flacher Sandstrand fortsetzt und in die Platja de Muro übergeht. Mit dem Bus sind es rund zehn Minuten.

Was ist Pollentia?

Die römische Stadt, aus der Alcúdia hervorging. Sie wurde 123 vor Christus gegründet und war während der römischen Herrschaft die wichtigste Stadt Mallorcas, bis sie 426 nach Christus von den Vandalen zerstört wurde. Die Ausgrabungen mit Forum, Theater und Wohnvierteln liegen unmittelbar vor der Altstadt und sind zusammen mit dem Museum zu besichtigen.

Wie lange braucht man für Alcúdia?

Drei Stunden reichen für Altstadt, Kirche und ein Stück Wehrgang. Ein halber Tag, wenn die Ausgrabungen von Pollentia dazukommen. Einen ganzen Tag füllt man mit der Halbinsel Victòria oder dem Naturpark s'Albufera in der Nachbarschaft.

Wie kommt man vom Flughafen Palma nach Alcúdia?

Mit dem Auto rund 55 Kilometer über die Ma-13, etwa 55 Minuten. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln über Palma und Inca mit der Buslinie 302, rund 70 Minuten ab Palma. Ein Taxi kostet ungefähr 90 bis 110 Euro.

Ist Alcúdia dasselbe wie Port d'Alcúdia?

Nein. Alcúdia ist die historische Stadt hinter den Mauern, Port d'Alcúdia der Hafen- und Badeort drei Kilometer weiter an der Bucht. Beide gehören zur selben Gemeinde, sind aber vollkommen verschieden: hier Mittelalter und Geschichte, dort Strand, Hotels und Promenade.

Praktisches auf einen Blick

Wann ist die beste Reisezeit für Alcúdia?

Für einen Besuch empfehlen sich diese Monate: Oktober bis Mai. Für Januar gilt: Die Stadt gehört den Einwohnern. Der Markt findet ganzjährig statt und ist jetzt ein echter Wochenmarkt, kein Souvenirbasar.

Lohnt sich Alcúdia im Juli und August?

Im Juli und August bietet sich eher ein anderer Reisemonat an. In beiden Monaten ist es meist überfüllt. Der schlechteste Monat. Alle Ausflugsbusse der Nordküste entladen sich hier.

Wie weit ist Alcúdia vom Flughafen Palma entfernt?

Vom Flughafen Palma sind es rund 55 Kilometer und etwa 55 Minuten Fahrzeit. Taxi: Ab Flughafen Palma rund 90 bis 110 Euro. Die Ma-13 von Palma ist Autobahn bis Sa Pobla, danach Landstraße. Am Markttag früh fahren.

Braucht man für Alcúdia einen Mietwagen?

Empfohlen. Es geht auch ohne, mit Auto ist Alcúdia aber deutlich einfacher zu erreichen. Öffentlicher Verkehr: Linie 351/352 ab Port d'Alcúdia, mehrmals stündlich. Von Palma die Linie 302 über Inca, rund 70 Minuten.

Wo kann man bei Alcúdia parken?

Nicht in der Altstadt — sie ist autofrei. Parkplätze rund um die Mauern, am Markttag ab neun Uhr voll. Größter Platz an der Avinguda dels Prínceps d'Espanya.

Kann man bei Alcúdia baden?

Nicht vor Ort — ein Strand gehört ausdrücklich nicht dazu. Was in Badeweite liegt, steht im Abschnitt „Baden in der Nähe" auf dieser Seite.

Ist Alcúdia mit Kinderwagen oder Rollstuhl machbar?

Wege und Untergrund: Kopfsteinpflaster und Natursteinplatten, leicht ansteigend. Mit Kinderwagen: In den Hauptgassen machbar, auf dem Wehrgang nicht. Mit Rollstuhl: Hauptachsen befahrbar, Mauerrundgang und Nebengassen nicht.

Sind Hunde bei Alcúdia erlaubt?

in der Altstadt kein Problem, im Naturpark s'Albufera nur angeleint.

Alcúdia gehört zum Schönsten auf Mallorca

Text und Fotos: . Seit 2013 auf Mallorca unterwegs — mit dem Rad, zu Fuß und mit der Kamera.