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Mallorca Atlas Die Insel erleben Merkliste
Betonweg auf einem schmalen Felsgrat, der zu einer runden Aussichtsterrasse mit Geländer führt, auf der Dutzende Besucher stehen; links das tiefblaue Meer, rechts die zerklüftete Steilküste der Halbinsel Formentor unter Wolkenhimmel.

Atlas / Serra de Tramuntana

Mirador Es Colomer

Sehenswertes

Der bekannteste Aussichtspunkt Mallorcas, 232 Meter über dem Meer auf der Halbinsel Formentor. Eine Betonterrasse auf einem Felssporn, ein Treppenweg zu einem höheren Punkt, und darüber der Wachturm von Albercutx. Wer vor zehn Uhr kommt, findet noch einen Parkplatz und Platz an der Brüstung — später wird es hier voll.

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Hier liegt
Mirador Es Colomer
Lage von Mirador Es Colomer auf Mallorca
Lage von Mirador Es Colomer

Mirador Es Colomer in 30 Sekunden

Das Wichtigste auf einen Blick

Lohnt für
Einen kurzen Besuch
Passt zu
Wer einen Aussichtspunkt sucht, der den Ruf tatsächlich verdient
Beste Monate
März–Mai, September–November
Zeitbedarf
Zwanzig Minuten für die untere Terrasse, eine gute Stunde mit dem Treppenweg
Ohne Mietwagen
Mietwagen empfohlen
Parken
Mehr als eine Straßenbucht, aber kein abgetrennter Besucherparkplatz — begrenzte Kapazität, an der auch Reisebusse halten. In der Hauptsaison häufig voll, dafür mit hohem Wechsel, weil die meisten nur zwanzig bis dreißig Minuten bleiben. Wenden oder Zurücksetzen kann bei viel Verkehr unangenehm werden.
Eher nichts für
Wer Ruhe erwartet — zwischen elf und siebzehn Uhr stehen hier Busse
Zugänglichkeit
Kinderwagen: Untere Terrasse ja, der Treppenweg nach oben nicht · Rollstuhl: Untere Terrasse eingeschränkt erreichbar, der obere Punkt nicht
  • Sehenswertes

Mallorca fühlen. Besser entscheiden.

Breiter befestigter Weg vom Parkplatz zum Mirador Es Colomer, links die steil ins Meer abfallende Felskante mit Geländer, rechts geparkte Autos und ein Reisebus vor der Bergkette der Halbinsel.

Vom Parkplatz sind es nur wenige Schritte bis zur ersten Terrasse — und der Bus rechts im Bild zeigt, warum man früh hier sein sollte.

Weites Felsplateau mit befestigten Wegen zwischen niedrigen Büschen und Zwergpalmen, links der Aussichtsfelsen mit Besuchern, rechts der bewaldete Bergrücken, darüber ein Himmel mit Quellwolken.

Oben angekommen verzweigt sich der Weg. Nach links zur Terrasse, geradeaus zum höheren Punkt.

Breite, geschwungene Betontreppe mit Metallgeländer, die über den Fels zu einer Aussichtsplattform mit mehreren Personen hinaufführt; im Hintergrund die gestaffelten Klippen der Nordküste und das Meer.

Zum oberen Punkt geht es über Treppen. Zehn bis fünfzehn Minuten, je nachdem wie oft man stehen bleibt.

Mirador Es Colomer kennenlernen

Passt Mirador Es Colomer zu deinen Plänen?

Was dich hier erwartet — und was du für deinen Besuch wissen solltest.

Für wen es gut passt

  • Wer einen Aussichtspunkt sucht, der den Ruf tatsächlich verdient
  • Frühaufsteher — vor zehn Uhr gibt es Parkplätze und Platz an der Brüstung
  • Radfahrer; die Auffahrt ist ein Klassiker und löst das Parkproblem
  • Wer die Nordküste in einem Bild verstehen will

Für wen es weniger passt

  • Wer Ruhe erwartet — zwischen elf und siebzehn Uhr stehen hier Busse
  • Wer windempfindlich ist; es zieht hier fast immer
  • Wer Höhe schlecht verträgt: die Terrasse steht auf einem senkrecht abfallenden Felsen
  • Wer sicher mit dem Auto hochkommen will, ohne auf die Zufahrtsregelung zu achten

Fahrzeit ab Flughafen

75 Min.

70 km

Busverbindung

Linie 334

Region

Serra de Tramuntana

Nächster Strand

Platja de Formentor

2 km

Höhe

232 m

über NN

Saisonkompass — wann Mirador Es Colomer lohnt

Oktober lohnt

Sehr gute Besuchszeit. Bis Mitte Oktober gelten noch Zufahrtsregelungen

belebt alles offen

lohnt bedingt eher nicht geschlossen

Lohnt in März, April, Mai, September, Oktober und November.

Wo das liegt

Lage von Mirador Es Colomer

Lage von Mirador Es Colomer auf Mallorca Palma Alcúdia Sóller Manacor
Lage von Mirador Es Colomer
Gemeinde
Pollença
Höhe
232 m über NN
Flughafen
70 km , rund 75 Minuten
Mietwagen
empfohlen
Lohnt für
einen kurzen Halt
Koordinaten
39.9256,3.1064

In Google Maps öffnen In Apple Karten öffnen

Was den Mirador Es Colomer ausmacht

Es gibt auf Mallorca viele Miradores, und die meisten sind eine Parkbucht mit einer Mauer davor. Dieser hier ist etwas anderes. Er steht auf einem Felssporn, der zweihundert Meter senkrecht ins Meer abfällt, und von seiner Terrasse aus sieht man die gesamte Nordküste der Halbinsel Formentor: Klippen, die sich in immer helleren Blautönen staffeln, bis ganz hinten die Felsen des Kaps stehen.

Gebaut wurde er 1961, zusammen mit der Straße zum Leuchtturm. Verantwortlich war der Ingenieur Antonio Parietti Coll aus Palma — derselbe, der der Insel die Serpentinen hinunter nach Sa Calobra gebaut hat. Beide Straßen sind bis heute Sehenswürdigkeiten, was man von wenigen Ingenieurbauten sagen kann.

Zwei Punkte, nicht einer

Das übersehen viele. Gleich am Anfang, keine fünfzig Meter vom Parkplatz, liegt eine halbrunde gemauerte Terrasse auf einem vorspringenden Felsen. Die meisten Besucher gehen dorthin, machen ihr Bild und fahren wieder.

Der eigentliche Aussichtspunkt liegt höher. Ein befestigter Weg führt über das Plateau, dann über Treppen hinauf zu einer zweiten Plattform. Zehn bis fünfzehn Minuten, je nachdem wie voll es ist und wie oft man stehen bleibt — und stehen bleibt man oft. Für normal gehfähige Menschen ist der Weg problemlos, er ist durchgehend befestigt und hat Geländer. Nur Kinderwagen und Rollstuhl kommen nicht mit hinauf.

Von oben sieht man in beide Richtungen. Nach Nordosten läuft die Halbinsel bis zum Kap, nach Südwesten liegt die Bucht von Pollença, und oben auf dem Grat steht der Wachturm.

Breite, geschwungene Betontreppe mit Metallgeländer, die über den Fels zu einer Aussichtsplattform mit mehreren Personen hinaufführt; im Hintergrund die gestaffelten Klippen der Nordküste und das Meer.
Zum oberen Punkt geht es über Treppen. Zehn bis fünfzehn Minuten, je nachdem wie oft man stehen bleibt.

Vor zehn Uhr

Das ist der einzige Rat, den man zu diesem Ort geben muss, und er gilt zu jeder Jahreszeit. Vor zehn Uhr ist die Zufahrt frei, der Parkplatz leer, die Terrasse nicht besetzt, und das Licht kommt flach von der Seite. Danach kommen die Busse.

Es ist kein Ort für lange Aufenthalte — die meisten bleiben zwanzig bis dreißig Minuten, und das ist auch der Grund, warum der Parkplatz trotz Überfüllung ständig in Bewegung ist. Wer eine Runde wartet, bekommt meist einen Platz. Nur ist das ein zäher Anfang für einen Besuch.

Der zweite kritische Zeitpunkt ist der späte Nachmittag im Hochsommer, wenn alle zum Sonnenuntergang kommen. Dann ist es hier am vollsten, und wer nur wegen des Lichts heraufgefahren ist, teilt es sich mit sehr vielen anderen.

Über das Jahr gesehen sind März bis Mai und September bis November die besten Monate. Im Winter ist es sehr ruhig, aber das Wetter entscheidet: Bei klarer, trockener Lage ist die Fernsicht großartig, bei Wolken bleibt nur der Wind. Ein Blick auf die Vorhersage lohnt sich, bevor man die zwanzig Kilometer fährt.

Breiter befestigter Weg vom Parkplatz zum Mirador Es Colomer, links die steil ins Meer abfallende Felskante mit Geländer, rechts geparkte Autos und ein Reisebus vor der Bergkette der Halbinsel.
Vom Parkplatz sind es nur wenige Schritte bis zur ersten Terrasse — und der Bus rechts im Bild zeigt, warum man früh hier sein sollte.

Die Zufahrtsregelung, und was sie wirklich bedeutet

Hier wird oft Falsches erzählt, deshalb genau: Die Halbinsel ist im Sommer nicht vollständig gesperrt. Die Regelung teilt die Straße in zwei Abschnitte.

Der erste Abschnitt von Port de Pollença bis zur Platja de Formentor — und in dem liegt der Mirador — bleibt für Privatfahrzeuge offen, solange der Parkplatz an der Platja de Formentor noch Kapazität hat. Ist er voll, wird die Schranke bei Port de Pollença geschlossen. Dann kommt man mit dem eigenen Wagen nicht mehr bis hierher.

Der zweite Abschnitt ab der Platja de Formentor bis zum Leuchtturm ist während der Sperrzeiten tatsächlich nur für Busse, Fahrräder und berechtigte Fahrzeuge frei. Mietwagen dürfen dort nicht weiter.

2026 gilt das vom 15. Mai bis einschließlich 18. Oktober, täglich von 10 bis 22 Uhr. Außerhalb dieser Zeiten ist alles frei. Und der Bus der Linie 334 hält ohnehin direkt am Mirador — er ist während der Sperrzeiten die verlässlichste Art herzukommen.

Blick über bewaldete Bergrücken der Halbinsel Formentor bis zu den fernen Felsspitzen am Kap; rechts oben auf einem Gipfel die kleine Silhouette des Wachturms von Albercutx, im Vordergrund helle Kalkfelsen und Zwergpalmen.
Blick nach Nordosten, das Kap in der Ferne. Rechts oben auf dem Grat steht der Wachturm von Albercutx.

Der Wachturm von Albercutx

Er steht rund hundertfünfzig Meter höher als der Mirador, auf dem Grat, und man sieht ihn von der Terrasse aus. Errichtet wurde er um 1595 als Teil der Kette von Wachtürmen, mit denen die Insel ihre Küsten überwachte. Von hier oben wurde Alarm weitergegeben, wenn am Horizont Korsarensegel auftauchten — an einer Küste, die genau davon jahrhundertelang bedroht war.

Zum Turm hinauf führt eine Stichstraße, und die ist eine eigene Entscheidung. Der Camí de la Talaia d’Albercutx ist mit dem Auto grundsätzlich befahrbar, aber sehr schmal, steil und teilweise holprig, ohne durchgehende Randabsicherung. Bei Gegenverkehr wird es problematisch. Oben gibt es sehr wenig Platz zum Wenden und Parken, und im oberen Bereich steht eine Schranke, vor der nur wenige Fahrzeuge stehen können.

Zu Fuß oder mit dem Rad ist der Weg die deutlich bessere Idee. Der Blick von dort oben reicht über beide Buchten gleichzeitig.

Runder, verwitterter Wachturm aus Naturstein auf einer Felskuppe, im Vordergrund flechtenbewachsene Kalkblöcke, dahinter die weit gestaffelten Bergketten der Serra de Tramuntana unter einem Himmel mit Schönwetterwolken.
Der Wachturm von Albercutx, um 1595 errichtet. Von hier oben wurde die Küste beobachtet und Alarm weitergegeben, wenn Korsarensegel auftauchten.

Der Wind

Er gehört dazu. Der Sporn steht frei über der Nordküste, es gibt keinen Windschutz und keinen Schatten, und im Frühjahr und Herbst weht es kräftig. Eine Jacke gehört auch an einem warmen Tag ins Auto — und Hüte bleiben besser dort.

Weites Felsplateau mit befestigten Wegen zwischen niedrigen Büschen und Zwergpalmen, links der Aussichtsfelsen mit Besuchern, rechts der bewaldete Bergrücken, darüber ein Himmel mit Quellwolken.
Oben angekommen verzweigt sich der Weg. Nach links zur Terrasse, geradeaus zum höheren Punkt.

Ansichten

Mirador Es Colomer auf Mallorca

Breiter befestigter Weg vom Parkplatz zum Mirador Es Colomer, links die steil ins Meer abfallende Felskante mit Geländer, rechts geparkte Autos und ein Reisebus vor der Bergkette der Halbinsel.
Mirador Es ColomerVom Parkplatz sind es nur wenige Schritte bis zur ersten Terrasse — und der Bus rechts im Bild zeigt, warum man früh hier sein sollte.
Weites Felsplateau mit befestigten Wegen zwischen niedrigen Büschen und Zwergpalmen, links der Aussichtsfelsen mit Besuchern, rechts der bewaldete Bergrücken, darüber ein Himmel mit Quellwolken.
Mirador Es ColomerOben angekommen verzweigt sich der Weg. Nach links zur Terrasse, geradeaus zum höheren Punkt.
Breite, geschwungene Betontreppe mit Metallgeländer, die über den Fels zu einer Aussichtsplattform mit mehreren Personen hinaufführt; im Hintergrund die gestaffelten Klippen der Nordküste und das Meer.
Mirador Es ColomerZum oberen Punkt geht es über Treppen. Zehn bis fünfzehn Minuten, je nachdem wie oft man stehen bleibt.
Gemauerter Weg mit Geländer, der am Rand einer senkrecht ins Meer abfallenden Felswand entlangführt; einzelne Besucher lehnen am Geländer, im Hintergrund der Bergkamm und in der Ferne die Bucht von Pollença.
Mirador Es ColomerDer Weg führt hart an der Kante entlang. Wer Höhe schlecht verträgt, merkt das hier zuerst.
Senkrechter Tiefblick über die Felskante auf eine helle, spitz zulaufende Felsnadel im tiefblauen Wasser weit unten, mit türkis schimmerndem Flachwasser an ihrem Fuß.
Mirador Es ColomerEs geht tief hinunter. Der Fels unten trägt den Namen, unter dem der ganze Aussichtspunkt bekannt ist.
Blick über bewaldete Bergrücken der Halbinsel Formentor bis zu den fernen Felsspitzen am Kap; rechts oben auf einem Gipfel die kleine Silhouette des Wachturms von Albercutx, im Vordergrund helle Kalkfelsen und Zwergpalmen.
Mirador Es ColomerBlick nach Nordosten, das Kap in der Ferne. Rechts oben auf dem Grat steht der Wachturm von Albercutx.
Runder, verwitterter Wachturm aus Naturstein auf einer Felskuppe, im Vordergrund flechtenbewachsene Kalkblöcke, dahinter die weit gestaffelten Bergketten der Serra de Tramuntana unter einem Himmel mit Schönwetterwolken.
Mirador Es ColomerDer Wachturm von Albercutx, um 1595 errichtet. Von hier oben wurde die Küste beobachtet und Alarm weitergegeben, wenn Korsarensegel auftauchten.

Wie viel Zeit hast du?

Was man in Mirador Es Colomer tut

Drei Stunden

Früh hoch, die untere Terrasse, dann den Treppenweg zum oberen Aussichtspunkt — zehn bis fünfzehn Minuten, je nachdem wie oft man stehen bleibt. Zurück über Port de Pollença.

Ein halber Tag

Mirador, dann weiter zur Platja de Formentor und, wenn die Straße offen ist, bis zum Leuchtturm. Wer sportlich ist, nimmt stattdessen die Stichstraße hinauf zur Talaia d'Albercutx — zu Fuß oder mit dem Rad die bessere Idee.

Bei Regen

Nicht hier. Ohne Sicht bleibt nur Wind, und die Treppen werden rutschig.

Praktisch

Parken
Mehr als eine Straßenbucht, aber kein abgetrennter Besucherparkplatz — begrenzte Kapazität, an der auch Reisebusse halten. In der Hauptsaison häufig voll, dafür mit hohem Wechsel, weil die meisten nur zwanzig bis dreißig Minuten bleiben. Wenden oder Zurücksetzen kann bei viel Verkehr unangenehm werden.
Öffentlich
Linie 334 hält direkt am Mirador
Zeitbedarf
Zwanzig Minuten für die untere Terrasse, eine gute Stunde mit dem Treppenweg
Hinweis
Der Zugang zum Aussichtspunkt selbst ist frei und jederzeit möglich. Wovon es abhängt, ob du mit dem eigenen Auto herkommst, ist die Zufahrtsregelung für die Halbinsel — siehe den eigenen Abschnitt weiter unten.
Bus
Die TIB-Linie 334 fährt von Alcúdia über Port de Pollença auf die Halbinsel und hält ausdrücklich am Mirador Es Colomer, danach an der Platja de Formentor, an der Cala Figuera und am Leuchtturm.
Zugänglichkeit
Betonwege und Treppenstufen, durchgehend befestigt · Kinderwagen: Untere Terrasse ja, der Treppenweg nach oben nicht · Rollstuhl: Untere Terrasse eingeschränkt erreichbar, der obere Punkt nicht · Hunde: Angeleint
Gibt es nicht
Café oder Kiosk · Schatten · Windschutz · Ein richtiger Parkplatz
Koordinaten
39.9256,3.1064 Google Maps Apple Karten

Die Zufahrtsregelung auf die Halbinsel Formentor

AbschnittFür PrivatfahrzeugeBus, Rad, Berechtigte
Port de Pollença bis Platja de Formentor (hier liegt der Mirador)offen, solange der Parkplatz an der Platja de Formentor Kapazität hat — sonst Schranke zufrei
Platja de Formentor bis Leuchtturmgesperrtfrei

Gilt 2026 vom 15. Mai bis einschließlich 18. Oktober, täglich von 10 bis 22 Uhr. Außerhalb dieser Zeiten und Monate ist die Straße für alle frei. Die Regelung wird jährlich neu festgelegt — vor der Fahrt beim Rathaus Pollença oder beim TIB nachsehen.

Was in Reichweite liegt

Sehenswürdigkeiten

In der Umgebung

Entfernungen ohne Zeitangabe sind Luftlinie. Auf Mallorca kann die Fahrzeit deutlich darüber liegen — wo mir das bekannt ist, steht sie dabei.

Wo man von hier aus badet

Strände und Bademöglichkeiten im Umfeld

Von diesen Orten aus erreichbar

Von hier aus

Kurz beantwortet

Häufige Fragen zu Mirador Es Colomer

Ist der Mirador Es Colomer im Sommer mit dem Auto erreichbar?

Meistens ja, aber nicht verlässlich. Die Zufahrtsregelung gilt 2026 vom 15. Mai bis 18. Oktober täglich von 10 bis 22 Uhr. Der Mirador liegt im ersten Streckenabschnitt zwischen Port de Pollença und der Platja de Formentor, und der ist für Privatfahrzeuge offen, solange der Parkplatz an der Platja de Formentor noch Kapazität hat. Ist er voll, wird die Schranke in Port de Pollença geschlossen — dann kommt man mit dem eigenen Wagen nicht mehr bis zum Mirador. Wer sichergehen will, fährt vor 10 Uhr.

Kommt man mit dem Bus zum Mirador Es Colomer?

Ja. Die TIB-Linie 334 fährt von Alcúdia über Port de Pollença und hält ausdrücklich am Mirador Es Colomer, danach an der Platja de Formentor, an der Cala Figuera und am Leuchtturm von Formentor. Während der Sperrzeiten ist der Bus für den Abschnitt hinter der Platja de Formentor sogar die einzige Möglichkeit — dort dürfen Mietwagen nicht weiterfahren.

Wie lange dauert der Treppenweg zum oberen Aussichtspunkt?

Etwa zehn bis fünfzehn Minuten, je nachdem wie voll es ist und wie oft man stehen bleibt. Für normal gehfähige Menschen ist der Weg problemlos machbar — er ist durchgehend befestigt und hat Geländer. Kinderwagen und Rollstuhl kommen allerdings nur bis zur unteren Terrasse.

Wie ist die Parksituation am Mirador Es Colomer?

Es gibt mehr als eine einzelne Straßenbucht, aber keinen abgetrennten Besucherparkplatz. Die Kapazität ist begrenzt, und Reisebusse halten dort ebenfalls. In der Hauptsaison ist es häufig voll, dafür wechselt es schnell, weil die meisten Besucher nur zwanzig bis dreißig Minuten bleiben. Wenden oder Zurücksetzen kann bei viel Verkehr unangenehm werden.

Kann man zur Talaia d'Albercutx hochfahren?

Mit dem Auto grundsätzlich ja, aber es ist keine gute Idee. Der Camí de la Talaia d'Albercutx ist sehr schmal, steil und teilweise holprig, ohne durchgehende Randabsicherung, und bei Gegenverkehr wird es problematisch. Oben ist sehr wenig Platz zum Wenden und Parken, und im oberen Bereich steht eine Schranke, vor der nur wenige Fahrzeuge stehen können. Zu Fuß oder mit dem Rad ist der Weg die deutlich entspanntere Wahl.

Wann ist die beste Zeit für den Mirador Es Colomer?

Vor zehn Uhr morgens, und zwar zu jeder Jahreszeit, solange das Wetter stimmt. Dann ist die Zufahrt frei, der Parkplatz leer und die Terrasse nicht voll besetzt. Über das Jahr gesehen sind März bis Mai sowie September bis November am besten. Im Winter ist es sehr ruhig, aber die Aussicht hängt stark vom Wetter ab — dann lohnt sich der Blick auf die Vorhersage, bevor man losfährt.

Wie windig ist es am Mirador?

Fast immer, und im Frühjahr und Herbst kräftig. Der Sporn steht frei über der Nordküste, es gibt keinen Windschutz und keinen Schatten. Eine Jacke gehört auch an einem warmen Tag ins Auto.

Wer hat den Mirador Es Colomer gebaut?

Der Ingenieur Antonio Parietti Coll aus Palma. Die Terrasse entstand 1961 zusammen mit der Straße zum Leuchtturm von Formentor. Von demselben Planer stammen auch die Serpentinen hinunter nach Sa Calobra — er hat der Insel zwei ihrer bekanntesten Straßen gebaut.

Praktisches auf einen Blick

Wann ist die beste Reisezeit für Mirador Es Colomer?

Für einen Besuch empfehlen sich diese Monate: März bis Mai sowie September bis November. Für März gilt: Gute Zeit für klare Aussicht und wenig Verkehr.

Lohnt sich Mirador Es Colomer im Juli und August?

Im Juli und August lohnt sich ein Besuch mit Einschränkungen. In beiden Monaten ist es meist überfüllt. Höchster Andrang, besonders am späten Nachmittag und zum Sonnenuntergang.

Wie weit ist Mirador Es Colomer vom Flughafen Palma entfernt?

Vom Flughafen Palma sind es rund 70 Kilometer und etwa 75 Minuten Fahrzeit. Rund zwanzig Kilometer ab Alcúdia, gut zwanzig ab Port de Pollença. Die Ma-2210 ist gut ausgebaut, aber kurvenreich. Zur Sommerregelung siehe unten — sie entscheidet, ob du mit dem eigenen Wagen bis hierher kommst.

Braucht man für Mirador Es Colomer einen Mietwagen?

Empfohlen. Es geht auch ohne, mit Auto ist Mirador Es Colomer aber deutlich einfacher zu erreichen. Öffentlicher Verkehr: Die TIB-Linie 334 fährt von Alcúdia über Port de Pollença auf die Halbinsel und hält ausdrücklich am Mirador Es Colomer, danach an der Platja de Formentor, an der Cala Figuera und am Leuchtturm.

Wo kann man bei Mirador Es Colomer parken?

Mehr als eine Straßenbucht, aber kein abgetrennter Besucherparkplatz — begrenzte Kapazität, an der auch Reisebusse halten. In der Hauptsaison häufig voll, dafür mit hohem Wechsel, weil die meisten nur zwanzig bis dreißig Minuten bleiben. Wenden oder Zurücksetzen kann bei viel Verkehr unangenehm werden.

Ist Mirador Es Colomer mit Kinderwagen oder Rollstuhl machbar?

Wege und Untergrund: Betonwege und Treppenstufen, durchgehend befestigt. Mit Kinderwagen: Untere Terrasse ja, der Treppenweg nach oben nicht. Mit Rollstuhl: Untere Terrasse eingeschränkt erreichbar, der obere Punkt nicht.

Sind Hunde bei Mirador Es Colomer erlaubt?

Angeleint.

Text und Fotos: . Seit 2013 auf Mallorca unterwegs — mit dem Rad, zu Fuß und mit der Kamera.