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Mallorca Atlas Die Insel erleben Merkliste
Blick von einer bewaldeten Anhöhe über die Bucht von Pollença: im Vordergrund Kiefernwald und einzelne Häuser, davor Dutzende ankernder Segelboote, dahinter der langgestreckte Ort und die blau gestaffelten Ketten der Serra de Tramuntana.

Atlas / Serra de Tramuntana

Port de Pollença

Küstenort

Der ruhigere, teurere Nachbar in der Bucht nebenan. Eine Kiefernpromenade am Wasser, ein Königlicher Yachtclub und eines der besten Segelreviere Europas — entstanden aus Thermik zwischen zwei Gebirgszügen. Der einzige Ferienort der Region, der auch im Winter nicht ganz zumacht.

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Hier liegt
Port de Pollença
Lage von Port de Pollença auf Mallorca
Lage von Port de Pollença

Port de Pollença in 30 Sekunden

Das Wichtigste auf einen Blick

Lohnt für
Einen längeren Aufenthalt
Passt zu
Segler, Surfer und Kiter — die Bucht gilt als eines der besten Reviere Europas
Beste Monate
März–Juni, September–Oktober
Zeitbedarf
Als Standort eine Woche, als Ausflug einen halben Tag
Mit Kindern
Gut, aber tiefer als in den Nachbarorten
Ohne Mietwagen
Mietwagen empfohlen
Parken
Kostenpflichtig entlang der Promenade und in Seitenstraßen, im Sommer ab dem Vormittag knapp. Weiter außen im Ort steht man frei und läuft zehn Minuten.
Badeeinstieg
Flach, aber nicht so extrem flach wie in Port d'Alcúdia
Eher nichts für
Wer günstig essen und trinken will — es ist spürbar teurer als die Nachbarorte
Zugänglichkeit
Kinderwagen: Auf der Promenade uneingeschränkt · Rollstuhl: Promenade durchgehend befahrbar
  • Küstenort

Mallorca fühlen. Besser entscheiden.

Blick über das glasklare Flachwasser der Bucht auf den Hafen von Port de Pollença mit Booten, Palmen und der niedrigen Uferbebauung, dahinter die Berge der Tramuntana.

Das Wasser bleibt weit hinaus flach und klar — man sieht bis auf den Grund, bevor der Hafen anfängt.

Sandstrand von Port de Pollença mit einer Reihe Schilfsonnenschirme und Liegen, links das flache türkisfarbene Wasser, rechts Palmen an der Promenade.

Der Ortsstrand liegt direkt an der Promenade — kurze Wege, dafür kein Naturstrand.

Belebte Uferpromenade von Port de Pollença mit Straßencafés unter Sonnenschirmen, Palmen, Radfahrern und Passanten.

Die Promenade ist im Sommer voll und bleibt es bis in den Abend — anders als in den Nachbarorten macht hier nicht alles um zehn zu.

Port de Pollença kennenlernen

Passt Port de Pollença zu deinen Plänen?

Was dich hier erwartet — und was du für deinen Besuch wissen solltest.

Für wen es gut passt

  • Segler, Surfer und Kiter — die Bucht gilt als eines der besten Reviere Europas
  • Wer einen ruhigen Ferienort mit gepflegter Promenade sucht
  • Radfahrer im Frühjahr; die Tramuntana beginnt direkt hinter dem Ort
  • Wer auch im Winter etwas Leben am Ort haben will

Für wen es weniger passt

  • Wer günstig essen und trinken will — es ist spürbar teurer als die Nachbarorte
  • Wer Nachtleben sucht
  • Wer im August Ruhe erwartet
  • Wer den flachsten Kinderstrand der Bucht braucht — der liegt in Port d'Alcúdia

Fahrzeit ab Flughafen

60 Min.

65 km

Busverbindung

Linie 301 n

Region

Serra de Tramuntana

Nächster Strand

Cala de Sant Vicenç

3 km

Höhe

3 m

über NN

Saisonkompass — wann Port de Pollença lohnt

Oktober lohnt

Bis Ende Oktober, danach schließen die ersten Lokale

belebt alles offen

lohnt bedingt eher nicht geschlossen

Lohnt in März, April, Mai, Juni, September und Oktober. Eher meiden in August.

Wo das liegt

Lage von Port de Pollença

Lage von Port de Pollença auf Mallorca Palma Sóller Manacor
Lage von Port de Pollença
Gemeinde
Pollença
Höhe
3 m über NN
Flughafen
65 km , rund 60 Minuten
Mietwagen
empfohlen
Lohnt für
einen ganzen Aufenthalt
Koordinaten
39.9075,3.0813

In Google Maps öffnen In Apple Karten öffnen

Die Bucht nebenan

Von Port d’Alcúdia sind es zwanzig Autominuten, und man ist in einer anderen Welt. Wo dort fünf Kilometer Hotelzeile am Wasser stehen, liegt hier eine Kiefernpromenade; wo dort Familien mit Schwimmflügeln ins Flachwasser waten, liegen hier ankernde Segelyachten bis weit in die Bucht hinaus. Beide Orte teilen dieselbe Küste und haben fast nichts gemeinsam.

Port de Pollença war einmal der Hafen der Stadt Pollença, die sechs Kilometer landeinwärts liegt. Heute ist er ein Ferienort mit eigenem Charakter — ruhiger als seine Nachbarn, gepflegter, und spürbar teurer. Das Publikum ist traditionell britisch und spanisch, und das merkt man an den Preisen ebenso wie am Ton.

Warum hier die Segler sind

Der Grund liegt in der Landschaft. Die Bucht wird von zwei parallel verlaufenden Gebirgszügen eingefasst. Im Sommer heizt sich das Land auf, die Luft steigt, und über dem Wasser entsteht dazwischen ein Seewind, der fast jeden Nachmittag verlässlich einsetzt.

Verlässlich ist dabei das entscheidende Wort. Nicht besonders viel Wind macht ein gutes Revier, sondern berechenbarer — und deshalb gilt die Bucht von Pollença als eines der besten Segelreviere Europas. Surfer und Kiter sehen das genauso. Hier liegt außerdem der Reial Club Nàutic, neben Palma der einzige Königliche Yachtclub der Balearen.

Wer selbst nicht segelt, hat trotzdem etwas davon: Ab dem frühen Nachmittag kommt Bewegung in die Bucht, und man kann von der Promenade aus zusehen, wie ein Boot nach dem anderen ausläuft.

Blick über das glasklare Flachwasser der Bucht auf den Hafen von Port de Pollença mit Booten, Palmen und der niedrigen Uferbebauung, dahinter die Berge der Tramuntana.
Das Wasser bleibt weit hinaus flach und klar — man sieht bis auf den Grund, bevor der Hafen anfängt.

Die Kiefernpromenade

Sie ist das Bild, das von diesem Ort bleibt. Alte Aleppokiefern stehen dicht am Wasser, ihre Kronen legen sich über einen Natursteinweg, und darunter geht man kilometerweit mit Blick auf die Berge der Gegenseite. Kleine gemauerte Stege führen in Abständen ins Wasser.

Nimm dir die Zeit dafür, und geh sie nicht mittags. Am schönsten ist sie früh am Morgen, wenn das Wasser noch spiegelglatt ist und die Boote reglos stehen — oder am späten Nachmittag, wenn die Sonne von hinten durch die Kiefern kommt.

Alte Aleppokiefer mit weit ausladender Krone über einem Natursteinweg direkt am Wasser, rechts glasklares türkisfarbenes Flachwasser mit ankernden Booten und der Bergsilhouette am Horizont.
Die Kiefernpromenade. Sie ist das Bild, das von diesem Ort bleibt — und der Grund, ihn im März zu besuchen statt im August.

Der Strand

Eine anderthalb Kilometer lange Sichel aus feinem Sand, flach abfallend, aber nicht so extrem flach wie in Port d’Alcúdia — wer mit Kleinkindern reist, ist eine Bucht weiter besser aufgehoben. Dafür schwimmt man hier mit Blick auf die Tramuntana, und das haben nicht viele Orte der Insel.

Ein praktischer Hinweis, der mit dem Segelrevier zusammenhängt: Wenn nachmittags die Thermik einsetzt, wird es am Strand windig. Sonnenschirme wollen dann fest im Sand stehen, und Handtücher haben die Angewohnheit, wegzufliegen. Wer Windstille sucht, ist vormittags am Strand.

Heller Sandstrand in einer flachen Sichel, dahinter die weiße Häuserzeile des Orts und der Yachthafen, darüber der schroffe Felszug der Serra de Tramuntana; links im Anschnitt ein Strohschirm.
Der Strand liegt so, dass man beim Schwimmen auf die Berge sieht. Das haben nicht viele Orte auf dieser Insel.

Die Flugzeuge

Nördlich des Orts beginnt militärisches Sperrgebiet. Von dort operieren Löschflugzeuge, und sie üben regelmäßig über der Bucht: Sie kommen im Tiefflug herunter, nehmen im Vorbeifliegen Wasser auf und steigen wieder weg. Vom Ufer aus sieht man das aus nächster Nähe — hier ist es Alltag und nicht die Ausnahme.

Übrigens nicht nur hier: Wo es brennt, holen sich diese Maschinen ihr Wasser aus der nächstgelegenen Bucht. Über der Cala Mesquida im Nordosten kann man dasselbe erleben.

Der Strandabschnitt dort ist allerdings nicht zugänglich, und das ist kein Vorschlag, sondern eine Absperrung.

Kurzer gemauerter Steg mit weißem Geländer, der von einem Natursteinufer in die ruhige Bucht führt; darauf einige Menschen, im Wasser dahinter zahlreiche ankernde Segelyachten vor der Küste.
Einer der kleinen Stege entlang der Promenade. Von hier sieht man den Ankerplatz und, wenn nachmittags die Thermik einsetzt, wie es losgeht.

Im Winter

Hier liegt sein eigentlicher Sonderfall. In Can Picafort und Port d’Alcúdia sind zwischen Dezember und Februar die Rollläden unten — man geht durch eine verriegelte Kulisse. Port de Pollença macht nicht ganz zu. Ein Teil der Lokale bleibt offen, die Promenade wird auch im Januar gegangen, und es gibt Menschen, die hier wohnen und nicht nur arbeiten.

Ein Urlaubsort im üblichen Sinn ist er dann nicht mehr. Aber wer im Februar an die Nordküste will, ohne vor geschlossenen Türen zu stehen, kommt hierher.

Belebte Uferpromenade von Port de Pollença mit Straßencafés unter Sonnenschirmen, Palmen, Radfahrern und Passanten.
Die Promenade ist im Sommer voll und bleibt es bis in den Abend — anders als in den Nachbarorten macht hier nicht alles um zehn zu.

Von hier aus

Pollença liegt sechs Kilometer landeinwärts: Plaça Major, Sonntagsmarkt, und der Kalvarienberg mit den 365 Stufen. Die Halbinsel Formentor beginnt direkt hinter dem Ort — Mirador es Colomer und der Leuchtturm sind eine halbe Stunde entfernt, im Hochsommer allerdings nur mit dem Shuttle erreichbar. Und wer Richtung Westen fährt, ist in zwanzig Minuten in den Bergen.

Im Sommer fährt außerdem die Buslinie 231 von hier quer über den Kamm nach Lluc und weiter bis Sóller. Es ist die einzige direkte Verbindung zwischen dem Norden und der Westküste — und eine der schönsten Busfahrten, die man auf dieser Insel machen kann.

Dieselbe Straße Richtung Ortsmitte, links Kiefern und Apartmenthäuser, rechts hinter einer niedrigen Mauer die Strohschirme und blauen Liegen des Strands, am Horizont die Berge.
Dieselbe Straße, andere Seite: Zwischen Radweg und Strand liegt nur eine niedrige Mauer.

Ansichten

Port de Pollença auf Mallorca

Blick über das glasklare Flachwasser der Bucht auf den Hafen von Port de Pollença mit Booten, Palmen und der niedrigen Uferbebauung, dahinter die Berge der Tramuntana.
Port de PollençaDas Wasser bleibt weit hinaus flach und klar — man sieht bis auf den Grund, bevor der Hafen anfängt.
Sandstrand von Port de Pollença mit einer Reihe Schilfsonnenschirme und Liegen, links das flache türkisfarbene Wasser, rechts Palmen an der Promenade.
Port de PollençaDer Ortsstrand liegt direkt an der Promenade — kurze Wege, dafür kein Naturstrand.
Belebte Uferpromenade von Port de Pollença mit Straßencafés unter Sonnenschirmen, Palmen, Radfahrern und Passanten.
Port de PollençaDie Promenade ist im Sommer voll und bleibt es bis in den Abend — anders als in den Nachbarorten macht hier nicht alles um zehn zu.
Leere Liegen unter Schilfschirmen am Strand von Port de Pollença, im Vordergrund Palmwedel, im Hintergrund ankernde Segelboote in der Bucht.
Port de PollençaAm frühen Morgen stehen die Liegen noch leer, und in der Bucht liegen die Segelboote still.
Alte Aleppokiefer mit weit ausladender Krone über einem Natursteinweg direkt am Wasser, rechts glasklares türkisfarbenes Flachwasser mit ankernden Booten und der Bergsilhouette am Horizont.
Port de PollençaDie Kiefernpromenade. Sie ist das Bild, das von diesem Ort bleibt — und der Grund, ihn im März zu besuchen statt im August.
Heller Sandstrand in einer flachen Sichel, dahinter die weiße Häuserzeile des Orts und der Yachthafen, darüber der schroffe Felszug der Serra de Tramuntana; links im Anschnitt ein Strohschirm.
Port de PollençaDer Strand liegt so, dass man beim Schwimmen auf die Berge sieht. Das haben nicht viele Orte auf dieser Insel.
Kurzer gemauerter Steg mit weißem Geländer, der von einem Natursteinufer in die ruhige Bucht führt; darauf einige Menschen, im Wasser dahinter zahlreiche ankernde Segelyachten vor der Küste.
Port de PollençaEiner der kleinen Stege entlang der Promenade. Von hier sieht man den Ankerplatz und, wenn nachmittags die Thermik einsetzt, wie es losgeht.
Reihe blau bespannter Strandliegen unter Strohschirmen im Sand, dahinter der flach auslaufende Strand, die Palmen der Promenade und die zerklüftete Felskette im Hintergrund.
Port de PollençaLiegen und Schirme gibt es an mehreren Abschnitten, gebucht wird vor Ort.
Breite Straße mit markiertem Radweg und Tempo-20-Markierung, links Läden mit Markisen und Auslagen unter Wohnhäusern, rechts eine Reihe hoher Dattelpalmen, im Hintergrund ein Bergrücken.
Port de PollençaDie Hauptachse ist auf Tempo 20 gedrosselt und hat einen durchgehenden Radstreifen — ungewöhnlich gut gemacht für einen mallorquinischen Ferienort.
Dieselbe Straße Richtung Ortsmitte, links Kiefern und Apartmenthäuser, rechts hinter einer niedrigen Mauer die Strohschirme und blauen Liegen des Strands, am Horizont die Berge.
Port de PollençaDieselbe Straße, andere Seite: Zwischen Radweg und Strand liegt nur eine niedrige Mauer.

Wie viel Zeit hast du?

Was man in Port de Pollença tut

Drei Stunden

Die Kiefernpromenade nach Norden bis zum Ende gehen, zurück an der Wasserlinie, dann ein Kaffee am Hafen. Wer Zeit hat, geht bis zum Steinsteg hinaus.

Ein halber Tag

Vormittags Strand und Promenade, mittags mit dem Bus hinauf nach Pollença: der Kalvarienberg mit den 365 Stufen, die Plaça Major, sonntags der Markt.

Ein ganzer Tag

Morgens auf die Halbinsel Formentor — Mirador es Colomer und Leuchtturm, im Hochsommer nur mit dem Shuttle. Nachmittags zurück an den Strand, wenn die Thermik einsetzt und die Segel in der Bucht auslaufen.

Bei Regen

Pollença mit Museu und Kirchen, danach Alcúdia mit den Ausgrabungen von Pollentia. Beide sind mit dem Bus erreichbar.

Der Strand im Steckbrief

Untergrund
Feiner Sand, zum Wasser hin flach und fest
Einstieg
Flach, aber nicht so extrem flach wie in Port d'Alcúdia
Länge
Rund anderthalb Kilometer, in einer Sichel um die Bucht
Schatten
Die Kiefernreihe der Promenade, sonst nur unter gemieteten Schirmen
Wind
Nachmittags fast verlässlich auflandiger Thermikwind — der Grund für das Segelrevier und der Grund, warum Sonnenschirme hier gut verankert sein wollen
Mit Kindern
Gut, aber tiefer als in den Nachbarorten
Vor Ort
Liegen und Schirme zum Mieten · Wassersport- und Segelschulen · Strandbars an der Promenade

Praktisch

Parken
Kostenpflichtig entlang der Promenade und in Seitenstraßen, im Sommer ab dem Vormittag knapp. Weiter außen im Ort steht man frei und läuft zehn Minuten.
Öffentlich
Zentrale Haltestelle an der Hauptstraße, Verbindungen in alle Richtungen
Zeitbedarf
Als Standort eine Woche, als Ausflug einen halben Tag
Hinweis
Mittwochvormittags ist Wochenmarkt an der Hafenpromenade. Nördlich des Orts beginnt militärisches Sperrgebiet — der Strandabschnitt dort ist nicht zugänglich, und die Löschflugzeuge über der Bucht gehören zum Bild.
Bus
Linie 301 nach Palma über Pollença, Sa Pobla und Inca; 322 nach Alcúdia und Port d'Alcúdia; 321 zur Cala de Sant Vicenç. Im Sommer der Formentor-Shuttle 334 zum Leuchtturm und die 231 quer über den Kamm nach Lluc und Sóller.
Versorgung
Supermarkt: Mehrere im Ort, ganzjährig geöffnet · Apotheke: Mehrere an der Hauptstraße · Arzt: Gesundheitszentrum im Ort, größere Versorgung in Pollença · Geldautomat: Reichlich an der Promenade · Tankstelle: An der Ausfallstraße nach Pollença
Zugänglichkeit
Promenade eben, teils gepflastert, teils Natursteinplatten · Kinderwagen: Auf der Promenade uneingeschränkt · Rollstuhl: Promenade durchgehend befahrbar · Hunde: Am Hauptstrand in der Saison nicht erlaubt
Gibt es nicht
Nachtleben · Günstige Preise · Ein historischer Ortskern — der liegt in Pollença, sechs Kilometer landeinwärts · Zugang zum Strandabschnitt im Norden (Sperrgebiet)
Koordinaten
39.9075,3.0813 Google Maps Apple Karten

Termine, die alles verändern

Wenn hier ein Rennen ist

Mallorca 312 Rennrad · 25. April 2026

Verkehrssperrungen beginnen bereits am Morgen. Betroffene Straßen und Freigabezeiten richten sich nach dem Strecken- und Sperrplan des Veranstalters. Plane Transfers und Ausflüge an diesem Tag mit zusätzlicher Zeit.

Ironman 70.3 Alcúdia-Mallorca Triathlon · 9. Mai 2026

Rund um Start, Ziel und Wettkampfstrecke gibt es zeitweise Sperrungen und mehr Betrieb. Prüfe die Zufahrt zu deiner Unterkunft und den Streckenplan, besonders bei einem Flughafentransfer.

Der Saisonkompass oben bewertet Monate, keine einzelnen Tage — ein Rennwochenende kann einen ruhigen Ort für zwei Tage in sein Gegenteil verkehren. Alle Termine im Kapitel Sportereignisse.

Die drei Orte der Bucht im Vergleich

OrtCharakterPreisniveau
Port de PollençaRuhig, gepflegt, Segelrevier, im Winter halb offengehoben
Port d'AlcúdiaFünf Kilometer Strand, Familien, volle Infrastrukturmittel
Cala de Sant VicençVier kleine Buchten, sehr ruhig, kaum Infrastrukturmittel bis gehoben

Alle drei liegen keine zwanzig Minuten auseinander. Wer schwankt, entscheidet nicht nach dem Strand, sondern danach, wie viel Betrieb er abends will.

Was in Reichweite liegt

Sehenswürdigkeiten

In der Umgebung

Entfernungen ohne Zeitangabe sind Luftlinie. Auf Mallorca kann die Fahrzeit deutlich darüber liegen — wo mir das bekannt ist, steht sie dabei.

Wenn es hier nicht passt

Strände und Bademöglichkeiten im Umfeld

Von hier aus

Kurz beantwortet

Häufige Fragen zu Port de Pollença

Was ist der Unterschied zwischen Pollença und Port de Pollença?

Zwei Orte, sechs Kilometer auseinander. Pollença ist die alte Stadt im Landesinneren mit der Plaça Major und dem Kalvarienberg mit seinen 365 Stufen. Port de Pollença ist der Ferienort am Wasser, entstanden im 20. Jahrhundert. Der Bus fährt in einer Viertelstunde hinauf.

Warum ist Port de Pollença ein so gutes Segelrevier?

Wegen der Form der Bucht. Zwei parallele Gebirgszüge fassen sie ein, und im Sommer entsteht dazwischen durch Thermik ein verlässlicher Seewind, der fast jeden Nachmittag einsetzt. Diese Berechenbarkeit macht das Revier aus — nicht besonders viel Wind, sondern besonders zuverlässiger. Auch Surfer und Kiter schätzen die Bucht deshalb.

Ist Port de Pollença teurer als die Nachbarorte?

Ja, spürbar. Der Ort hat traditionell ein britisches und spanisches Publikum und ein entsprechend gehobenes Preisniveau — Kaffee, Essen und Unterkunft liegen über dem, was man in Port d'Alcúdia oder Can Picafort zahlt. Wer darauf achtet, wohnt besser eine Bucht weiter.

Lohnt sich Port de Pollença im Winter?

Als einziger Ferienort der Region: bedingt ja. Während Can Picafort und Port d'Alcúdia zwischen Dezember und Februar praktisch verriegelt sind, bleibt hier ein Teil der Lokale offen, und die Promenade wird auch im Januar gegangen. Ein Urlaubsort ist es dann nicht mehr, aber ein Ort.

Was hat es mit den Wasserflugzeugen über der Bucht auf sich?

Nördlich des Orts liegt ein militärischer Stützpunkt, von dem aus Löschflugzeuge operieren. Sie üben regelmäßig über der Bucht, nehmen im Tiefflug Wasser auf und steigen wieder weg. Für Zuschauer ist das ein Schauspiel — der Strandabschnitt dort ist allerdings Sperrgebiet und nicht zugänglich.

Wann ist Markt in Port de Pollença?

Mittwochvormittags an der Hafenpromenade. Es ist ein überschaubarer Ferienortmarkt. Der große Markt der Gemeinde ist der Sonntagsmarkt oben in Pollença auf der Plaça Major — einer der bekanntesten der Insel und entsprechend voll.

Kommt man von Port de Pollença zum Cap de Formentor?

Ja, es sind rund zwanzig Kilometer über die Halbinsel, gut eine halbe Stunde. In den Hochsommermonaten ist die Straße für Privatfahrzeuge gesperrt; dann fährt der Shuttlebus der Linie 334 ab Port de Pollença. Wer außerhalb dieser Zeit fährt, sollte früh los — Parkplätze am Leuchtturm gibt es kaum.

Praktisches auf einen Blick

Wann ist die beste Reisezeit für Port de Pollença?

Für einen Besuch empfehlen sich diese Monate: März bis Juni sowie September und Oktober. Für März gilt: Erste Hotels öffnen zu Ostern.

Lohnt sich Port de Pollença im Juli und August?

Im Juli lohnt sich ein Besuch mit Einschränkungen, im August bietet sich eher ein anderer Reisemonat an. Im Juli ist es meist voll, im August überfüllt. Man findet selten einen freien Platz in den Cafés.

Wie weit ist Port de Pollença vom Flughafen Palma entfernt?

Vom Flughafen Palma sind es rund 65 Kilometer und etwa 60 Minuten Fahrzeit. Der Flughafenbus fährt nicht direkt hierher — mit dem Bus geht es über Alcúdia oder Inca. Für die Tramuntana und die Halbinsel Formentor lohnt ein Auto deutlich mehr als in den Nachbarorten.

Braucht man für Port de Pollença einen Mietwagen?

Empfohlen. Es geht auch ohne, mit Auto ist Port de Pollença aber deutlich einfacher zu erreichen. Öffentlicher Verkehr: Linie 301 nach Palma über Pollença, Sa Pobla und Inca; 322 nach Alcúdia und Port d'Alcúdia; 321 zur Cala de Sant Vicenç. Im Sommer der Formentor-Shuttle 334 zum Leuchtturm und die 231 quer über den Kamm nach Lluc und Sóller.

Wo kann man bei Port de Pollença parken?

Kostenpflichtig entlang der Promenade und in Seitenstraßen, im Sommer ab dem Vormittag knapp. Weiter außen im Ort steht man frei und läuft zehn Minuten.

Kann man bei Port de Pollença baden?

Ja. Untergrund: Feiner Sand, zum Wasser hin flach und fest. Einstieg: Flach, aber nicht so extrem flach wie in Port d'Alcúdia. Rund anderthalb Kilometer, in einer Sichel um die Bucht. Schatten: Die Kiefernreihe der Promenade, sonst nur unter gemieteten Schirmen. Für Kinder: Gut, aber tiefer als in den Nachbarorten.

Ist Port de Pollença mit Kinderwagen oder Rollstuhl machbar?

Wege und Untergrund: Promenade eben, teils gepflastert, teils Natursteinplatten. Mit Kinderwagen: Auf der Promenade uneingeschränkt. Mit Rollstuhl: Promenade durchgehend befahrbar.

Sind Hunde bei Port de Pollença erlaubt?

Am Hauptstrand in der Saison nicht erlaubt.

Text und Fotos: . Seit 2013 auf Mallorca unterwegs — mit dem Rad, zu Fuß und mit der Kamera.