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Mallorca Atlas Die Insel erleben Merkliste
Weite Bucht bei Cala Mondragó mit tiefblauem Wasser, hellen Felsen an beiden Seiten und Kiefern bis an die Kante.

Strände und Buchten auf Mallorca

35 Badestellen im Mallorca-Atlas

Cala Mondragó liegt im Naturpark an Mallorcas Südostküste.

Es gibt nicht die eine schöne Bucht — es gibt sehr viele, und welche davon zu deinem Tag passt, entscheidet sich an vier Dingen. Drei davon lassen sich vor der Abfahrt klären.

Die vier Kriterien

Für einen Strandtag auf Mallorca lohnt zuerst der Blick auf Wind und Zugang. Eine geschützte Sandbucht stellt andere Anforderungen als ein Felsufer, zu dem du über einen steilen Weg absteigst. Dazu kommen Schatten und Versorgung.

Ein Foto zeigt nur einen Augenblick. Wind, Wellen und Besucherzahl können am Tag deines Ausflugs ganz anders sein. Prüfe deshalb die Bedingungen vor der Abfahrt und entscheide am Strand noch einmal, ob du ins Wasser gehst.

Deshalb findest du hier keine Rangliste, sondern zwei Dinge: die vier Eigenschaften, an denen du selbst entscheiden kannst — und weiter unten eine vollständige Übersicht aller Strände und Buchten des Mallorca-Atlas, nach Küsten sortiert und jeweils in einem Satz beschrieben.

Weiße Brandung läuft auf den leeren Sandstrand der Cala Llombards, dahinter die bewachsenen Felswände der Bucht.
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Windrichtung

Wind und Wellen vor dem Ausflug prüfen.

Eine vom Wind abgewandte Bucht kann geschützter liegen. Daraus folgt aber nicht, dass das Wasser dort ruhig oder sicher ist: Dünung, Strömungen und die Form der Bucht spielen ebenfalls mit. Prüfe die Vorhersage und beachte vor Ort die Badeflaggen sowie die Hinweise der Rettungsschwimmer. Bei roter Flagge ist Baden verboten, bei gelber ist besondere Vorsicht nötig.

Hölzerner Bohlenweg mit Geländer, der über die bewachsenen Dünen hinter der Cala Mesquida zum Strand führt.
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Zugang

Wie weit vom Auto zum Wasser, und wie steil.

Manche Strände liegen nahe am Parkplatz, andere erreichst du über steile Pfade, Treppen oder Felsen. Prüfe vorab den Zugang, besonders mit Kindern oder eingeschränkter Beweglichkeit. Ein längerer Fußweg ist keine Garantie für Ruhe; auch abgelegene Buchten können im Sommer gut besucht sein.

Drei hohe Dattelpalmen auf leerem, frisch geglättetem Sandstrand am frühen Morgen in Port d’Alcúdia.
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Tageszeit

Dieselbe Bucht ist morgens ein anderer Ort als um vier.

Frühmorgens ist es an beliebten Stränden häufig ruhiger. Eine feste Uhrzeit, ab der eine Bucht leer wird, gibt es nicht. Plane den Rückweg bei Tageslicht und rechne damit, dass bewachte Badezeiten früher enden können als dein Strandtag. In engen Felsbuchten wandert der Schatten im Tagesverlauf.

Weißer Sandstrand der Platja des Carbó mit einem dunklen Seegrasstreifen im flachen Wasser, dahinter Badende und Kiefern.
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Untergrund

Sand, Kies, Felsplatten oder Seegras.

Nicht jede schöne Bucht ist eine Badebucht. An der Südküste liegt angespültes Seegras — das ist kein Schmutz, sondern Küstenschutz, und es wird an vielen Stellen bewusst liegen gelassen. Felsige Einstiege können rutschig sein; Badeschuhe bieten etwas Schutz, ersetzen aber keinen sicheren Zugang. Wellen können den Ausstieg erheblich erschweren.

Welche Küste passt zu dir?

Im Norden bieten die Buchten von Alcúdia und Pollença lange Sandstrände und kleinere Badeplätze. Die Westküste ist vielerorts felsig und steil; im Südwesten findest du auch erschlossene Sandbuchten.

Im Osten und Südosten wechseln größere Strände mit kleinen Calas. Rund um Es Trenc im Süden liegen lange Sandflächen und Dünen. In der Bucht von Palma verbinden sich Strand und städtische Infrastruktur.

Keine Küste ist bei einer bestimmten Windrichtung grundsätzlich sicher. Beachte die Badehinweise des Notrufs 112, die Flaggen und die Rettungsschwimmer vor Ort.

Gilt an vielen Calas

An stark besuchten Buchten können Zufahrten bei vollen Parkplätzen eingeschränkt werden. Plane eine Alternative und halte Rettungswege frei. Auch eine frühe Ankunft garantiert keinen Parkplatz.

Alle 35 Badestellen im Mallorca-Atlas

Strände und Buchten Mallorcas im Überblick

Nach Küsten sortiert, jeweils mit einem Satz zur Orientierung. Ein Klick führt zur vollständigen Seite mit Saisonkompass, Zugang, Untergrund und dem, was vor Ort fehlt.

Norden

Die Buchten von Pollença und Alcúdia verbinden lange Sandstrände mit kleineren Badeplätzen. Auch hier können Wind und Wellen den Badetag verändern.

Osten

Sandstrände und Felsbuchten zwischen Cala Mesquida und Porto Cristo. Zugänge, Schatten und Versorgung unterscheiden sich von Ort zu Ort.

Süden und Südosten

Weite Strände bei Es Trenc und kleinere Calas rund um Santanyí und Felanitx. Für abgelegene Abschnitte Wasser und Sonnenschutz mitnehmen.

Die Cala Brafi mit sehr klarem türkis- und grünblauem Wasser zwischen niedrigen Felsufern, ringsum dichter grüner Bewuchs bis ans Wasser.
Cala Brafi Felanitx

130 Meter Bucht ohne alles:

Dicht belegter goldgelber Sandstrand der Cala d'en Marçal mit Schirmreihen und Badegästen, davor sehr klares türkisfarbenes Wasser.
Cala d'en Marçal Felanitx

Goldgelber Sand, flacher Einstieg und eine eigene Bushaltestelle:

Eine der Buchten von Cala d'Or mit leuchtend türkisfarbenem Wasser, hellen Felsufern und niedrigen weißen Häusern zwischen Kiefern am Hang.
Cala d'Or Santanyí

Ein Ferienort, der in den 1930er-Jahren am Reißbrett entworfen wurde — von einem Ibizenker, im Stil seiner Heimat.

Die Cala Llombards mit hellem Sandstrand und einer Reihe Strohschirme, davor türkisfarbenes klares Wasser, gerahmt von hellen Felswänden mit Kiefern.
Cala Llombards Santanyí

Weißer Strand zwischen hohen Felswänden, davor kristallklares Wasser, an den Rändern Fischerhäuser mit Bootstoren …

Blick von oben auf den Strand S'Amarador in der Cala Mondragó: heller Sandbogen mit Badegästen, türkisfarbenes Wasser und dichter Kiefernwald ringsum.
Cala Mondragó Santanyí

Drei Strände in einem Naturpark:

Blick von der Klippe in die schmale Bucht von Cala Pi mit türkisgrünem Wasser zwischen hellen, dicht bewachsenen Felswänden, im Hintergrund das offene Meer.
Cala Pi Llucmajor

Eine schmale Schlucht, die sich vierhundert Meter ins Land schneidet, am Ende ein kurzer Sandstrand.

Alte Fischer- und Bootshäuser aus hellem Sandstein über der Felsbucht Cala s'Almunia, davor türkisfarbenes Wasser und blanker Fels.
Cala s'Almunia Santanyí

Keine Badebucht im üblichen Sinn:

Blick durch Kiefernzweige auf die Cala Santanyí mit hellem Sandstrand, türkisfarbenem Wasser und den weißen Hotelbauten am Buchtrand.
Cala Santanyí Santanyí

Weißer Sand in einer Felsenbucht, flach ins Wasser abfallend, Hotels direkt dahinter.

Blick von der Felskante hinunter auf den Caló des Moro: ein kleiner heller Sandstreifen zwischen steilen Felswänden, davor türkisfarbenes und tiefblaues Wasser, dahinter eine bewachsene Landzunge.
Caló des Moro Santanyí

Die meistfotografierte Bucht Mallorcas — und eine der wenigen, die man wirklich klettern muss:

Weite flache Bucht bei Colònia de Sant Jordi mit türkisfarbenem klarem Wasser, hellem Sandstrand und einer niedrigen Kiefernreihe dahinter.
Colònia de Sant Jordi Ses Salines

Ein früherer Fischerhafen im Süden, heute Ferienort mit mehreren kleinen Stränden vor der Tür.

Der Dünenstrand von Es Trenc mit hellem feinem Sand, flachem türkisfarbenem Wasser und niedrigem Bewuchs; im Vordergrund Felsplatten.
Es Trenc Campos

Heller Sand, Dünen und türkisfarbenes Wasser:

Sehr klares, flach abfallendes Wasser an einem schmalen weißen Sandstreifen der Platja des Carbó, im Hintergrund Kiefern und ankernde Boote.
Platja des Carbó Ses Salines

Ein weißer Sandstreifen zwischen Colònia de Sant Jordi und der Südspitze, nur zu Fuß erreichbar.

Weiße Häuser mit grünen Bootshaustoren direkt am Wasser des Naturhafens von Porto Petro, davor liegen kleine Fischerboote im ruhigen, klaren Wasser.
Porto Petro Santanyí

Anderthalb Kilometer und eine Welt von Cala d'Or entfernt:

Ruhige Gasse in der Altstadt von Portocolom mit hellen Häusern, grünen Fensterläden und einem parkenden Auto.
Portocolom Felanitx

Einer der größten Naturhäfen der Insel — und der Ostküstenort, den der Massentourismus nie gefunden hat.

Lange gepflasterte Mole im Hafen von Sa Ràpita mit Geländer, rechts die Stege mit Segelbooten, links die Steinschüttung.
Sa Ràpita Campos

Ein Yachthafen an der flachen Südküste, daneben ein alter Wachturm und ein Strand, an dem Seegras liegt statt Liegen.

Westen und Südwesten

An der Tramuntana-Küste liegen felsige und kiesige Badeplätze, im Südwesten auch gut erschlossene Sandbuchten.

Palma und die Bucht

Stadtstrände und Badeorte mit kurzen Wegen zu Cafés, Geschäften und Busverbindungen.

Häufige Fragen

Welche ist die schönste Bucht Mallorcas?

Darauf gibt es zum Glück nicht nur eine Antwort — Mallorca hat sehr viele schöne Buchten, und welche davon dir den besten Tag macht, hängt vom Tag selbst ab. Bei Nordwind ist es eine andere als bei Südwind, mit kleinen Kindern eine andere als zum Schnorcheln, und im August eine andere als im Mai. Vier Dinge entscheiden das: Windrichtung, Zugang, Tageszeit und Untergrund. Wer sie berücksichtigt, kann besser auswählen — und unten auf dieser Seite stehen die im Mallorca-Atlas erfassten Strände und Badeorte mit einer kurzen Beschreibung.

Wo ist es bei Nordwind ruhig?

Buchten an der windabgewandten Küste können geschützter sein. Eine sichere Badeempfehlung lässt sich aus der Windrichtung allein nicht ableiten. Entscheidend sind auch Dünung, Strömungen, Badeflaggen und die Hinweise vor Ort.

Ist Seegras am Strand ein schlechtes Zeichen?

Nein. Posidonia-Wiesen leisten einen wichtigen Beitrag zum Küstenschutz, und das angespülte Material schützt den Strand im Winter vor Abtrag. An vielen Stränden wird es deshalb absichtlich nicht geräumt. Angespültes Seegras ist allein kein Hinweis auf schlechte Wasserqualität.

Wann sind die Buchten am leersten?

Frühmorgens und außerhalb der Hauptsaison ist häufig weniger los. Beliebte Buchten können auch dann gut besucht sein. Bei ausgelasteten Parkplätzen können Zufahrten beschränkt werden; plane eine Alternative ein.

Kann man im Winter baden?

Das Meer ist im Winter deutlich kühler als im Sommer. Die Klimamittel des Mallorca-Atlas zeigen die höchsten Wassertemperaturen im August; auch im September ist das Wasser oft noch angenehm warm. Im Winter sind viele Strände nicht bewacht. Beachte Kälte, Wellengang und sichere Ausstiegsmöglichkeiten.